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Mai

02.05.12 : Geplatzte Hydraulileitung in Hanstedt
03.05.12 : Person unter Zug in Sprötze
04.05.12 : Brennt Waschmaschine in Maschen
05.05.12 : Großfeuer zerstört Schulsporthalle
08.05.12 : Bus auf A 7 vollständig ausgebrannt
08.05.12 : PKW Brand auf der A 1
09.05.12 : Auslaufen klein nach VU A 1
12.05.12 : Bootsbergung durch die FF Hoopte
13.05.12 : Eine Tote bei schwerem VU bei Elstorf


Hydraulikleitung geplatzt

Hanstedt. Die defekte Hydraulikleitung eines Treckers rief am Mittwochvormittag die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt auf den Plan. Das austretende Öl verteilte sich auf einer Richtungsfahrbahn über die Strecke von ca. 150 m. Nach der Absperrung der Gefahrenstelle streuten die Einsatzkräfte den ausgelaufenen Betriebsstoff mit Bindemittel ab und verständigten die Straßenmeisterei. Der Trecker wurde vor Ort von einem durch den Verursacher beauftragten Fachunternehmen repariert. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde wieder verlassen.

Michele Quattropani
Presseteam FF SG Hanstedt


 

Person unter Zug in Sprötze

Sprötze. Mit dem Stichwort "Person unter Zug" wurde die FF Sprötze und der Rüstwagen der FF Buchholz alarmiert.
Am Einsatzort eingetroffen, konnte nur noch der Tod der betroffenen Person festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr für die Vorgangsaufnahme der Polizei weiträumig abgesperrt. Die letzten Kräfte der Feuerwehr rückten nach Restarbeiten um 18.54 Uhr wieder ein.

Peter Kröger
OrtsBM FF Sprötze

Brennt Waschmaschine in Maschen

Maschen Eine brennende Waschmaschine hat am Freitag Nachmittag die Feuerwehren aus Maschen und Hörsten sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal in Maschen auf den Plan gerufen. Die Wehren waren um 15.33 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Wohngebäude in de Straße Kleine Bult in Maschen gerufen worden, dort brannte im Keller des Wohnhauses eine Waschmaschine. Die Hausbewohner hatten das Feuer bemerkt, unverzüglich über Notruf die Feuerwehr alarmiert und das Gebäude korrekterweise verlassen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang Rauch aus den Kellerfenstern, zwei der eingesetzten 30 Feuerwehrleute aus den Wehren drangen unter umluftunabhängigen Atemschutz in den Keller vor und nahmen die Löscharbeiten an dem brennenden Gerät auf. Die brennende Waschmaschine wurde mit Hilfe eines Kleinlöschgerätes abgelöscht, später setzten die Feuerwehrkräfte einen Überdruckbelüfter ein, um den Keller rauchfrei zu machen. Durch den Brand entstand ein erheblicher Sachschaden; die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach 30 Minuten beendet.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW


 

Großfeuer zerstört Sporthalle

Holm-Seppensen Ein Großfeuer hat am frühen Samstag morgen die Schulsporthalle der Mühlenschule in Holm-Seppensen ( Stadt Buchholz, NI ) sowie einen davor befindlichen Anbau vollständig zerstört und einen Sachschaden in Millionenhöhe verursacht. Zehn Feuerwehren mit 200 Einsatzkräften waren über Stunden im Einsatz, um das Feuer zu löschen, ihnen gelang es trotz geballten Einsatzes von mehreren Drehleitern nicht, ein vollständiges Niederbrennen der Hale zu verhindern. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht an der Hand verletzt, zudem wurde ein Feuerwehrfahrzeug durch Trümmerteile der Halle beschädigt. Weitere Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
Um 03.51 Uhr waren die Feuerwehren Holm und Buchholz durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Brand an einer Turnhalle in der Straße „Jungfernstieg“ in Holm-Seppensen alarmiert worden. Anwohner hatten hellen Feuerschein bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Nach wenigen Minuten erreichten die Einsatzkräfte das Objekt, bei ihrem Eintreffen brannte ein vor die Halle gebauter Anbau samt Unterstand in voller Ausdehnung, das Feuer hatte sich bereits in das Dach der Sporthalle ausgebreitet. Unverzüglich leiteten die Kräfte unter der Einsatzleitung von Buchholzs Stadtbrandmeister Karsten Cohrs einen Löschangriff von mehreren Seiten ein. Mit vier C-Strahlrohren wurde von der Schulhofseite aus die Brandbekämpfung auf den Anbau eingeleitet, über die Drehleiter der FF Buchholz wurde versucht, das sich ausbreitende Feuer im Dach der Sporthalle zu bekämpfen. Von dieser Seite wurden zudem zwei weitere Rohre eingesetzt, um den brennenden Anbau zu löschen. Relativ schnell wurden die ersten Flammen gelöscht, an den eigentlichen Brandherd unterhalb des Daches kamen die Kräfte aber aus mehreren Gründen nicht heran. Zum Einen bestand im Anbau selbst aber auch in der Sporthalle Einsturzgefahr, so dass ein Innenangriff und somit ein Öffnen der Decken von innen nicht möglich war, zum anderen war ein Herankommen mit der einer Drehleiter an das Feuer im Dach der Halle ebenfalls aus Aufstellgründen kaum möglich. Ein Ablöschen der Brandherde in diesen Bereichen war nur noch aus sicherer Deckung möglich. „Zudem ist die Decke der Sporthalle abgehängt, und darunter befindet sich die Heizungsanlage, so dass uns nach dort der Zugang auch schon nicht mehr möglich ist“, betonte Karsten Cohrs. Daher entschloss sich die Einsatzleitung, zwei weitere Drehleitern der Feuerwehren aus Tostedt und Neu Wulmstorf nachzufordern, zugleich wurde im weiteren Einsatzverlauf aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern noch die Feuerwehren aus Dibbersen, Jesteburg, Schierhorn, Sprötze und Trelde nachalarmiert, auch eine vierte Drehleiter der Feuerwehr aus Meckelfeld kam noch zum Einsatz. In Spitzenzeiten waren somit rund 200 Feuerwehrleute im Einsatz, um gegen die Flammen anzukämpfen. Auch der Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau und Buchholzs Bürgermeister Wilfried Geiger machten sich ein Bild von den Löscharbeiten. Trotz aller Bemühungen der Kräfte gelang es nicht, an den Brandherd heranzukommen, das Feuer brannte schließlich durch die Dachhaut durch und breitete sich mit einer rasanten Entwicklung auf die gesamte Sporthalle und das Dach des Anbaus aus. Binnen Minuten stand die gesamte Halle im Vollbrand, bis zu zehn Meter hohe Flammen und eine schwarze Rauchwolke standen über der brennenden Halle. Über die Drehleitern wurden drei Wenderohre eingesetzt, weiterhin wurden im Außenangriff drei B- und zehn C-Strahlrohre eingesetzt, um den Vollbrand zu löschen. Für die Löscharbeiten musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden, dafür musste beim Wasserversorger der Druck erhöht werden. Erst nach eineinhalb Stunden war der Brand schließlich unter Kontrolle. Im Einsatzverlauf stürzten Großteile des Daches der Sporthalle ein, ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wurde dabei trotz eingehaltenen Sicherheitsabstand von Trümmerteilen getroffen, es musste aus dem Einsatz herausgelöst werden und wird nun auf weitere Schäden untersucht. Ein Feuerwehrmann erlitt bei dem Einsatz leichte Handverletzungen, er wurde ambulant vor Ort durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt. Für die Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen der DRK Bereitschaft bereit, um im Notfall sofort eingreifen zu können. Im Einsatzverlauf wurde für die Einsatzkräfte in der Aula der Mühlenschule eine Verpflegungsstation aufgebaut, heiße und kalte Getränke und Brötchen wurden gereicht. Zum Ablöschen der Brandnester, an die ein Herankommen auch aufgrund der Bauweise der Halle nicht möglich war, wurde ein Bagger angefordert, um die Trümmerteile einreißen zu können. Bis in die Mittagsstunden hinein dauerten die Löscharbeiten an der Halle an. Dank des Feuerwehreinsatzes wurde ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindert. Die Brandursache ist aus Feuerwehrsicht ungeklärt, die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und wird nach Abkühlen der Einsatzstelle mit den entsprechenden Untersuchungen beginnen. Es entsnnad ein Sachschaden in Millionenhöhe.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW

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Bus auf A 7 vollständig ausgebrannt

Garlstorf Ein in voller Ausdehnung brennender Bus hat am Dienstag Nachmittag zu einem Großeinsatz von vier Feuerwehren der Gemeinden Hanstedt und Seevetal auf der BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hannover kurz vor der Anschlussstelle Garlstorf gesorgt. Dort war der Bus ca. einen Kilometer vor der Ausfahrt Garlstorf aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Fahrer des Busses er kannte die Situation und lenkte das Fahrzeug geistesgegenwärtig auf den Standstreifen, dort geriet der Bus vollständig in Brand und stand binnen kurzer Zeit im Vollbrand. Um 15.19 Uhr waren durch die Winsener Rettungsleitstelle die für diesen Autobahnabschnitt zuständige Stützpunktfeuerwehr aus Brackel sowie Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren aus Hanstedt und Ohlendorf ( Seevetal ) alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt wurde durch den Einsatzleiter der Brackeler Feuerwehr aufgrund der weithin sichtbaren Rauchwolke ein weiteres Tanklöschfahrzeug von der Feuerwehr Maschen ( Seevetal ) nachgefordert. Aus Ohlendorf, Hanstedt und Maschen rückten zudem noch weitere wasserführende Löschgruppenfahrzeuge aus, um das Feuer zu löschen. Binnen Minuten waren so rund 40 Feuerwehrleute vor Ort, um das Feuer abzulöschen. Acht der Einsatzkräfte gingen dabei unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um den brennenden Bus zu löschen. Mit drei Schaumrohren und zwei C-Strahlrohren gelang es schnell, das Feuer so weit einzudämmen, dass auch ein Übergreifen auf die benachbarte Autobahnböschung verhindert werden konnte. Nach 45 Minuten war das Feuer vollständig gelöscht, die Nachlöscharbeiten dauerten noch weitere 30 Minuten an. Die wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge mussten zum Befüllen der Fahrzeugtanks zur nächsten Autobahn-Anschlussstelle fahren, das Löschwasser wurde dann im Pendelverkehr an die Einsatzstelle transportiert. Der Bus war zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise leer, Verletzte waren nicht zu beklagen. Die Autobahn A 7 musste für die Löscharbeiten in Richtung Hannover voll gesperrt werden, es bildeten sich kilometerlange Rückstaus. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet, die Autobahn musste dann von Kräften der Autobahnmeisterei gründlich gereinigt werden, nachdem die Feuerwehr den Schaumteppich mit Wasser einigermaßen beseitigt hatte. Die Brandursache an dem Bus ist noch unbekannt, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW
Fotos : Köhlbrandt, A. Stolzke, FF Hanstedt

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PKW brennt im Maschener Kreuz

Maschen Ein in voller Ausdehnung brennender PKW auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg direkt im Maschener Kreuz hat am späten Dienstag abend erneut den Einsatz der Feuerwehr Maschen gefordert. Die Wehr war um 23.04 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden Fahrzeug aus dem Main-Taunus Kreis alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt war die Einsatzstelle von weitem zu erkennen, das Fahrzeug brannte in voller Ausdehnung. Bei Eintreffen der Wehr hatte sich der Fahrer seit von dem lichterloh brennenden Fahrzeug der Marke Skoda entfernt, ihm war es auch noch gelungen, einige Wertgegenstände aus dem Fahrzeug zu bergen. Unter umluftunabhängigen Atemschutz gingen zwei der 25 eingesetzten Feuerwehrleute vor und setzten ein C-Strahlrohr ein, um das Feuer zu löschen. Binnen Minuten waren die Flammen vollständig abgelöscht. Nach weiteren Nachlöscharbeiten konnte die Maschener Feuerwehr die Einsatzstelle bereits nach 30 Minuten wieder verlassen und der Polizei zur weiteren Veranlassung übergeben. Der Skoda brannte vollständig aus, die Ermittlungen zur Brandursache und auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens hat die Autobahnpolizei übernommen. Auch dank entsprechender Warnhinweise im Verkehrsfunk gab es trotz der Löscharbeiten und einer Teilsperrung mehrerer Fahrbahnen für die Löscharbeiten keine Verkehrsbehinderungen auf der A 1.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW



Auslaufen klein nach VU auf der A 1

Maschen. Zu einem Verkehrsunfall ist es am Donnerstagmorgen auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Hamburg zu Beginn der Baustelle vor der Anschlussstelle Harburg gekommen. Dabei ist aus noch ungeklärter Ursache gegen 07.00 Uhr ein Transporter auf einen anderen aufgefahren.
Glücklicherweise wurde durch den Unfall niemand verletzt, allerdings traten durch den Unfall Betriebsstoffe an einem der beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge aus. Zum Abstreuen der Ölspur wurde um 07.03 Uhr die Feuerwehr Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert.
Wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Einsatzkräfte an der Unfallstelle, rund zehn Quadratmeter Fahrbahn waren ölverschmutzt und wurden durch die Feuerwehrleute mit Ölbindemitteln abgestreut. Schon nach 20 Minuten konnten die Feuerwehrkräfte die Unfallstelle wieder verlassen. An den Unfallfahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden, die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat die Autobahnpolizei übernommen.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW
Foto : R. Hirschmeier, FF Maschen



 

Bootsbergung durch die FF Hoopte

Hoopte Zu einem auf der Elbe gekenterten Seegelboot wurde die Feuerwehr Hoopte von der Rettungsleitstelle am frühen Samstagabend gegen 17.30 Uhr alarmiert. Bei dem Eintreffen der Kräfte war das Boot, auf der Elbe in Höhe des DLRG Hause, bereits voll umgeschlagen. Die beiden auf dem Boot befindlichen Personen wurden bereits von der DLRG aus der Elbe gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. So konnte sich die Feuerwehr voll auf die Bergung des Bootes konzentrieren. Dies erwies sich als schwierig, da das Segelboot komplett umgeschlagen war und sich der Mast in den Elbgrund gebohrt hatte. Der starke Wind und das dadurch aufgewühlte Wasser erleichterten die Bergung auch nicht. Nach gut einer Stunde gelang es der Feuerwehr das Boot zu bergen und an Land zubringen.

Michael Gade
SPW-V Winsen


 

Eine Tote bei schwerem VU

Elstorf Eine Tote, vier teils Schwerverletzte, ein zerstörtes und ein schwer beschädigtes Fahrzeug hat ein schwerer Verkehrsunfall auf der Rosengartenstraße zwischen Elstorf und Sieversen am Sonntagmorgen gefordert. Dabei waren gegen 08.45 Uhr ein mit vier Personen besetzter VW Passat aus Hamburg und ein Mercedes Sprinter Transporter aus dem Landkreis Stade aus bislang noch ungeklärter Ursache in Höhe des Lokals „Karlsteinschänke“ miteinander kollidiert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerin des VW Passat schwer im Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt, sie verstarb noch an der Unfallstelle an den Folgen ihrer Verletzungen. Eine weitere Frau aus dem Passat wurde schwer, zwei weitere Fahrzeuginsassen leicht verletzt. Leichte Verletzungen erlitt auch der Fahrer des Transporters. Zur Versorgung, Befreiung und Betreuung der Eingeklemmten und Verletzten wurden um 08.48 Uhr durch die Winsener Rettungsleitstelle die Feuerwehren aus Elstorf und Rade, zwei Rettungswagen der JUH aus Elstorf sowie ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK aus Lindhorst zu der Unfallstelle entsandt. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren drei der vier Fahrzeuginsassen aus dem Passat bereits befreit, die Fahrerin war schwer im Fahrzeug eingeklemmt und schwerst verletzt. Eine Ersthelferin kümmerte sich um die Schwerstverletzte im VW. Während Teile der Rettungsdienstmitarbeiter sich um die Verletzten außerhalb des VW kümmerten, arbeiteten weitere Rettungsdienstkräfte und Feuerwehrleute Hand in Hand, um die eingeklemmte Frau möglichst schnell und schonend aus dem Fahrzeug zu befreien. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wurde die Fahrerseite geöffnet, das Fahrzeugdach abgetrennt und das Fahrzeug so weit gestreckt, dass die Frau mit Hilfe eines Rettungsbretts aus dem Fahrzeug gehoben werden konnte. Alle Hilfe kam jedoch zu spät, sie verstarb noch vor Ort an den Folgen ihrer erlittenen Verletzungen. Die weiteren Verletzten wurden durch die Rettungsdienstkräfte versorgt. Die drei Insassen des Passats ( ein Mann, zwei Frauen ) kamen mit dem Rettungswagen in das Asklepios Krankenhaus nach Harburg, eine der Frauen erlitt dabei schwere Verletzungen, die beiden anderen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Der Transporter-Fahrer verblieb nach Behandlung am Unfallort. Die Kräfte der Feuerwehr stellten weiterhin den Brandschutz sicher, klemmten die Fahrzeugbatterie des Transporters ab und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Rosengartenstraße voll gesperrt werden, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die genaue Unfallursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die diesbezüglichen Ermittlungen aufgenommen. Für die letzten Feuerwehrkräfte war der Einsatz nach zweieinhalb Stunden beendet.

Pressestelle KJFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW