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Dezember

01.12.2011 : Reetdachhausbrand Maschen
03.12.2011 : Schwerer VU bei Hollenstedt
09.12.2011 : Lagerhallenbrand in Neu Wulmstorf
15.12.2011 : VU auf der BAB A 7
17.12.2011 : Unfallserie auf der A 7
21.12.2011 : VU auf der A 7 bei Evendorf
23.12.2011 : Ein Toter bei VU auf der B 75
29.12.2011 : Feuer in Hochhaus in Neu Wulmstorf
29.12.2011 : Zimmerbrand in Glüsingen
31.12.2011 : Scjwerer VU in Asendorf


Großfeuer zerstört Reetdachhaus in Maschen

Maschen Ein Großfeuer hat am Donnerstag Vormittag ein reetgedecktes Wohn- und Geschäftshaus im Ortskern von Maschen vollständig vernichtet. In dem Gebäude verbrannten drei Wohnungen, eine Zahnarztpraxis, ein Bestattungsgeschäft und ein Blumengeschäft. Eine Frau musste durch die Feuerwehr aus einer der Wohnungen gerettet werden, sie blieb unverletzt.
Um 08.48 Uhr waren die Feuerwehren aus Machen und Hörsten sowie der Einsatzleitwagen der Gemeinde Seevetal zu dem Feuer alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine deutliche Rauchentwicklung wahrzunehmen. Unverzüglich gingen mehrere Feuerwehrleute in den Wohnungen vor, um sicherzustellen, dass sich keine Menschen mehr in dem Gebäude befanden. Ein Frau wurde dabei in dem Gebäude entdeckt und durch die Feuerwehr ins Freie gerettet. Während dieser Maßnahmen zündete der reetegedeckte Dachstuhl des 35 x 15 Meter großen Gebäudes durch und das Reetdach stand binnen kurzer Zeit im Vollbrand. Unverzüglich wurde eine umfangreiche Nachalarmierung vorgenommen, im weiteren Einsatzverlauf kamen Feuerwehren aus Glüsingen, Hitfeld, Fleestedt, Moor, Ramelsloh, Fliegenberg, Ashausen, Stelle, Pattensen und Winsen sowie der Fachzug Brandbekämpfung 3 der Kreisfeuerwehr mit Fahrzeugen der Feuerwehren aus Hunden, Tespe, Bütlingen, Avendorf, Oldershausen und Rönne zum Einsatz. Mehr als 150 Feuerwehrleute waren unter der Leitung von Seevetals stellvertretenden Gemeindebrandmeister Rainer Wendt im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Dieses wurde durch kräftigen Wind immer wieder angefacht, für die Feuerwehr bestand keine Chance, das 1842 erbaute Gebäude zu halten, es brannte in kurzer Zeit bis auf die Grundmauern nieder. Ein Rettungswagen des DRK stand für die Einsatzkräfte in Bereitstellung, ein leicht verletzter Feuerwehrmann musste im Einsatzverlauf durch die Besatzung betreut werden. Für die Versorgung der Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken wurde die SEG der Johanniter Unfall Hilfe hinzu alarmiert. Mit vor Ort war auch der AB-Atemschutz der Kreisfeuerwehr und der GW der FTZ. Ein großes Problem war die erhebliche Rauchentwicklung, der gesamte Ortskern Maschens war von dichten Rauchschwaden eingehüllt. Eine angrenzende Supermarktfiliale und eine Bank mussten aufgrund des Feuers evakuiert werden. In Spitzenzeiten setzten die Einsatzkräfte zwei Wenderohre über zwei Drehleitern aus Meckelfeld und Winsen, einen Wasserwerfer, fünf C- und zwei B-Strahlrohre ein, um das Feuer zu löschen. Die ersten Einsatzkräfte konnten in den Mittagsstunden aus dem Einsatz entlassen werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin. Eine Brandwache verblieb bis zum nächsten Morgen an der Brandstelle, um alle wieder aufflackernden Brandnester zu löschen. Mit einem Bagger mussten große Gebäudeteile eingerissen werden, um an alle Brandnester zu kommen. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die Brandstelle für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW

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Schwerer VU bei Hollenstedt

Hollenstedt Einen Schwerverletzten hat ein Verkehrsunfall am Sonnabendmorgen auf der Landesstraße L 141 zwischen Hollenstedt und Ochtmannsbruch ( LK Harburg, NI ) gefordert. Dabei war der Fahrer eines PKW Seat Ibiza aus noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke frontal gegen einen Baum geprallt. Der Mann wurde durch den Frontalaufprall schwer in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Um 06.32 Uhr wurde die Feuerwehr Hollenstedt gemeinsam mit einem Rettungswagen und dem Notarzt des DRK durch die Winsener Rettungsleitstelle zu diesem Verkehrsunfall alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der im Frontbereich völlig zerstörte PKW halb am Anhang eines Grabens, der Fahrer war eingeklemmt. Unverzüglich wurde das Fahrzeug durch die Feuerwehrkräfte gegen ein eventuelles Abrutschen gesichert und stabilisiert, die Kräfte des Rettungsdienstes begannen im Unfallfahrzeug mit der medizinischen Erstversorgung. Mit einer aufwendigen technischen Rettung wurde der PKW von der Feuerwehr geöffnet, mit mehreren teils parallel arbeitenden hydraulischen Rettungsgeräten und einer speziellen Säge wurde das Fahrzeug für die Rettung des Mannes auseinandergeschnitten und –gedrückt. Der Fahrer war dabei so kompliziert eingeklemmt, dass er erst nach über einer Stunde aus dem zerstörten Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Nach weiteren medizinischen Maßnahmen wurde er mit schweren Kopf- und Bauchverletzungen unter Notarztbegleitung in das Universitätsklinikum nach Hamburg-Eppendorf verbracht. Die Kräfte der Feuerwehr stellten derweil den Brandschutz sicher und leuchteten die Unfallstelle für die Ermittlungsarbeiten der Polizei aus. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach zweieinhalb Stunden beendet. An dem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, die L 141 blieb für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW



Großfeuer in Neu Wulmstorf

Neu Wulmstorf Ein Großfeuer hat am Freitagabend große Teile einer Lagerhalle eines Galvanisierungsbetriebes im Gewerbegebiet von Neu Wulmstorf zerstört. Rund 150 Feuerwehrleute aus Niedersachsen und Hamburg waren über Stunden im Einsatz, um das Großfeuer und einen daraus resultierenden drohenden Folgeeinsatz durch Säuredämpfe abzuarbeiten.
Um 18.00 Uhr waren die Feuerwehren aus Neu Wulmstorf und Rübke durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden Lagergebäude in der Rudolf-Diesel Straße alarmiert worden. Beim Ausrücken der ersten Kräfte hatte das Feuer schon das Dach der in Wellblechbauweise erbauten Halle durchgebrannt, die Kräfte konnten sich am weithin sichtbaren Feuerschein orientieren. Noch auf der Anfahrt wurden durch weiter eingehende Notrufe die Feuerwehren aus Elstorf und Rade nachalarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Neu Wulmstorf und Rübke brannte gut die Hälfte der rund 60 x 20 Meter großen Lagerhalle in voller Ausdehnung, unverzüglich wurde eine zweite Drehleiter sowie weitere Kräfte von der Feuerwehr Buxtehude nachalarmiert. Auch der Einsatzleitwagen ELW 2 der Kreisfeuerwehr kam zum Einsatz. Im Verlauf des Einsatzes stellte sich heraus, dass in der vom Brand betroffenen Lagerhalle diverse stark ätzende und giftige Säuren gelagert waren, darunter Schwefel- und Salpetersäure, zudem war auch Zyankali in der Halle vorhanden. Aus sicherer Entfernung nahmen die Feuerwehrkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Michael Bulst einen massiven Löschangriff vor, über die beiden Drehleitern wurden zwei Wenderohre eingesetzt, ein Wasserwerfer und zwei Schaumrohre kamen ebenfalls zum Einsatz, und diverse B- und C-Strahlrohre wurden weiterhin eingesetzt. Über den Einsatz informierten sich auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers, Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann udn Neu Wulmstorfs Gemeindebrandmeister Uwe Schievink. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung musste in der gesamten Umgebung der Halle ausschließlich unter umluftunabhängigen Atemschutz gearbeitet werden, aus Sicherheitsgründen wurde rund um die Brandhalle ein großer Sicherheitsradius eingerichtet. In der Anfangsphase war eine erhebliche Rauchentwicklung im Bereich des Brandobjektes festzustellen, daher wurde zur Schadstoffmessung der Fachzug Spüren und Messen der Kreisfeuerwehr, bestehend aus Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr Jesteburg, alarmiert, um in der Umgebung Schadstoffmessungen durchzuführen. Auch der Umweltdienst der Berufsfeuerwehr Hamburg kam für die Schadstoffmessungen an die Einsatzstelle und setzte mit dem so genannten Sigis, einem Spezialgerät zur Feststellung von Schadstoffen in der Umgebungsluft, ein wirkungsvolles Messgerät ein. Da abzusehen war, dass für weitere Messungen Feuerwehrkräfte unter Chemikalienschutzanzügen eingesetzt werden mussten, wurde auch die Feuerwehr Maschen mit den Umweltfahrzeugen zur Brandstelle alarmiert, um dort die Grob-Dekontamination der eingesetzten Chemikalienschutzanzüge vorzunehmen. Bis in die späten Abendstunden hinein wurden laufende Schadstoffmessungen durchgeführt, schnell stand aber fest, dass die Schadstoffbelastung in der Umgebungsluft nur sehr gering war und keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Diese war in der ersten Phase des Einsatzes aufgrund der enormen Rauchentwicklung mittels Rundfunkdurchsagen aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten, eine Maßnahme die so lange Bestand haben sollte, bis die Rauchentwicklung vorbei und das Feuer unter Kontrolle war. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte standen in der ersten Einsatzphase ein Rettungswagen der JUH und der Notarzt des DRK bereit, später kamen Kräfte der Schnelleinsatzgruppen von DRK und JUH zum Einsatz, die auch die Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken versorgten. Die ersten Einsatzkräfte konnten rund vier Stunden nach Einsatzbeginn aus dem Einsatz herausgelöst werden, die letzten Kräfte verließen erst weit nach Mitternacht die Brandstelle. Diese wurde von der Polizei beschlagnahmt für weitere Ermittlungen, die Brandursache und auch die Hohe des entstandenen Sachschadens sind noch unbekannt. Eine Spezialfirma wird nun weiterhin das kontaminierte Löschwasser entsorgen müssen.



Auslaufen klein bei VU auf der A 7

Garlstorf. Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 wurde am Donnerstag die Feuerwehr Garlstorf alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Garlstorf und Thieshope war ein Pkw Audi A6 Avant aus Gelsenkirchen aus bisher unbekannten Gründen mit hoher Geschwindigkeit auf einen Sattelzug aufgefahren und schwer beschädigt auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen gekommen.
Da durch den zerstörten Motor größere Mengen Öl und Kühlwasser ausgelaufen waren, wurde die Feuerwehr zur Unterstützung alarmiert, um die über alle drei Fahrstreifen verteilten Flüssigkeiten abzustreuen.
Für die Feuerwehr war der Einsatz nach etwa einer Stunde beendet.

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

Unfallserie auf der A 7

Evendorf. Zu einer Unfallserie kam es am Samstag, den 18.12.2011 gegen 15.30 Uhr auf der A7 in der Gemarkung Bispingen. Hier waren durch plötzlich eintretende Schneeschauer und daraus resultierender Straßenglätte mehrere Unfälle in beide Fahrtrichtungen passiert. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge in dieser Unfallserie verwickelt. Da gemeldet wurde, dass in beide Fahrtrichtungen mehrere Personen eingeklemmt ein sollten wurden neben mehreren Rettungswagen aus den Landkreisen Harburg und Heidekreis, ein Notarztwagen aus dem Landkreis Harburg sowie der Rettungshubschrauber vom ADAC, Christoph 19 sowie die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Bispingen und Egestorf alarmiert. Die Bispinger Feuerwehrleute konnten auf der in Richtung Hamburg führenden Fahrbahn insgesamt vier Personen schnell aus verunfallten Fahrzeugen befreien. Auf der Fahrbahn in Richtung Hannover konnten die Insassen ihre Fahrzeuge ohne Hilfe verlassen. Hier mussten aber die Egestorfer Feuerwehrleute eine junge Frau, die im sechsten Monat schwanger ist, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreuen und beaufsichtigen.
Weiterhin wurde von den beiden Feuerwehren die Einsatzstelle abgesichert, bis Polizeibeamte der Autobahnwachen aus dem Heidekreis sowie Landkreis Harburg dies vollständig übernehmen konnten. Für die Dauer der Rettungs-maßnahmen wurden die beiden Fahrbahnen für längere Zeit gesperrt. Den Schaden beziffert die Autobahnpolizei Fallingbostel mit 55.000 Euro. Alle fünf Verletzten, wovon zwei schwer verletzt wurden, kamen mit dem Rettungswagen in die Heidekreisklinik Soltau.

Arne Behrens
GPW Hanstedt



Verkehrsunfall bei Glatteis auf der A 7

Evendorf. Zu einem Unfall im Abfahrtsbereich der BAB 7 bei Evendorf kam es am Mittwochabend gegen 20:50 h. Hier war aufgrund extremer Straßenglätte eine junge Frau aus dem Heidekreis mit ihrem VW Polo von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich anschließend im Grünstreifen der Abfahrt überschlagen und blieb auf dem Dach liegen.
Gemeldet wurde, dass die Frau im Fahrzeug eingeklemmt sei. Es wurde neben dem Rettungsdienst vom Roten Kreuz auch die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Ersthelfern gelang es, noch vor dem Eintreffen des Rettugsdienstes und Feuerwehr die Frau aus dem Fahrzeug zu befreien.
Die Egestorfer Feuerwehrleute leuchteten die Einsatzstelle aus und stellten den Polo wieder auf seine Räder und klemmten die Batterie ab. Die Befürchtung, dass Kraftstoff ausgelaufen sei, bestätigte sich nicht. Die Einsatzkräfte konnten nach rund 30 Minuten wieder die Einsatzstelle verlassen. Die Fahrerin kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Arne Behrens
GPW Hanstedt


 

Ein Toter bei VU auf der B 75

Tostedt Ein Todesopfer hat ein schwerer Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen auf der Bundesstraße B 75 bei Tostedt gefordert. Dort war gegen 02.50Uhr ein junger Mann mit seinem PKW Alfa Romeo aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum geprallt und schwer im Fahrzeug eingeklemmt worden, er erlag noch an der Unfallstelle seinen erlittenen schweren Verletzungen.
Um 02.53 Uhr warne die Feuerwehren aus Trelde und Buchholz, ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK zu dem Verkehrsunfall alarmiert worden. Da zuerst unklare Meldungen in Bezug auf die Unfallstelle vorlagen und der Unfallort auf das Buchholzer Stadtgebiet hindeutete, wurden die Feuerwehren aus Trelde und Buchholz alarmiert. Erst weitere Meldungen und die ersten eintreffenden Kräfte konkretisierten den Einsatzort auf der B 75 im Bereich von Tostedt, so dass die Feuerwehr Tostedt zur Befreiung der eingeklemmten Person nachalarmiert wurde. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst fanden ein schwer zerstörtes Fahrzeug vor. Der Alfa Romeo war eine kleine Böschung hoch gerutscht und hing im wahrsten Sinne des Wortes mit der Beifahrerseite an einem Baum, der Baum hatte sich bis in die Fahrzeugmitte gedrückt und den Fahrer schwer eingeklemmt. Eine erste Untersuchung der Notärztin ergab, dass hier jede Hilfe zu spät kam, der Mann verstarb im Fahrzeug an den erlittenen Verletzungen. Für die Leichenbergung musste das Fahrzeug zuerst ausreichend stabilisiert werden, die frei in der Luft hängenden wurden mit hydraulischen Geräten gesichert, um die Bergung ohne Gefahren für die Einsatzkräfte durchführen zu können. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wurde das Fahrzeug so weit geöffnet, dass der Tote aus dem Fahrzeug geborgen werden konnte. Nach der Personenbergung konnten Großteile der Feuerwehr die Unfallstelle verlassen, der Rüstwagen der Feuerwehr Buchholz sowie die Feuerwehr Tostedt verblieben an der Unfallstelle und leuchteten diese für die Ermittlungsarbeiten der Polizei weiträumig aus. Die B 75 musste für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten im Bereich von Tostedt voll gesperrt werden, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Die Ermittlungen zu diesem Unfall hat die Polizei Buchholz übernommen, an dem Alfa Romeo entstand Totalschaden.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW



Viele Einsätze in Winsen

Winsen. Gleich zu mehreren Einsätzen mussten die Winsener Feuerwehr an den Weihnachtsfeiertagen ausrücken. Am Heiligabend hat ein Fahrzeug auf der Hansestraße und auf der Shelltankstelle Öl verloren. Diese Straßenverschmutzung setzte sich in der Schützenstraße fort. Gegen 10.30 Uhr wurde die Winsener Feuerwehr von der Rettungsleitstelle alarmiert, um das ausgelaufende Motoröl abzustreuen. Auf Grund der vorgefundenen Lage wurden weitere Kräfte nachalarmiert, um auch die mit Öl verschmutze Schützenstraße abzustreuen. Weiterhin rückten Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mit aus und brachten Absperrmaterial und Warnbeschilderung zu den Einsatzstellen. Auch eine Fachfirma zu Reinigung der Straßen rückte an. Der Einsatz zog sich für die Feuerwehr über gut zwei Stunden hin. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Noch während des Öleinsatzes fuhr ein Fahrzeug der Winsener Wehr zum Bauhof um Nachschub an Bindemittel zu holen. Auf der Fahrt fielen der Besatzung im Schanzenring Kinder auf, die dort aufgeregt umher liefen. Das Fahrzeug hielt an und die Feuerwehrleute fragten nach dem Grund. Wasser sollte in der Wohnung sein, berichtete eines der Kinder. Die Feuerwehr fuhr mit den Kindern zur deren Wohnung, um sich den Schaden anzusehen. Zum Glück handelte es sich nur um einen laufenden Wasserhahn, der von den Einsatzkräften geschlossen wurde und die Gefahr war gebannt. Auf dem Rückweg von dem Öleinsatz zur Feuerwache lief der nächste Einsatz auf. Eine verschlossene Tür musste geöffnet werden. Zu einem weiteren Notfalleinsatz rückte die Winsener Wehr in der Heiligen Nacht gegen 2.30 Uhr aus, auch hier konnte die Winsener Feuerwehr schnell helfen.

Burkhard Giese
SPW Winsen


 

Feuer in Hochhaus in Neu Wulmstorf

Neu Wulmstorf. Am heutigen Donnerstagmorgen um 0.50 h wurden die Feuerwehren Neu Wulmstorf und Rübke zu einem Einsatz in die Schillerstrasse mit dem Einsatzstichwort „ Feuer starke Verqualmung im 6. OG“, gerufen. Als die Feuerwehren unter der Leitung des Gemeindebrandmeisters Uwe Schievink am Einsatzort eintrafen, fanden Sie ein stark verqualmtes Hochhaus vor. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung ins Haus geschickt. Dort stellten sie fest, dass vor einer Wohnungstür im 3. OG Unrat brannte. Aufgrund der starken Hitzebildung war die Tür so stark deformiert, dass man von Glück sprechen kann, dass ein aufmerksamer Nachbar rechtzeitig die Feuerwehr alarmiert hat, sonst hätte es noch viel schlimmer ausgehen können. Die Feuerwehren löschten das Feuer so rasch dass es bei „kleineren“ Sachschäden blieb.
Im Anschluss an den geglückten Löscheinsatz wurde mit einem Druckluftgerät das Gebäude rauchfrei gemacht und die gut 35 Kameraden konnten nach 1,5 Stunden wieder zu ihren Familien zurückkehren.

Bernd Meinschien
GPW Neu Wulmstorf


 

Zimmerbrand in Glüsingen

Glüsingen. Um 12:30Uhr wurden die Feuerwehren aus Glüsingen und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen Seevetal aus Fleestedt alarmiert. In der Straße Lohe in Glüsingen brannte eine Wohnung eines in mehrere Wohnungen unterteilten großen Wohnhauses. Unter der Einsatzleitung vom Glüsinger Ortsbrandmeister Jürgen Brehm ging unverzüglich ein mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp zur Brandbekämpfung vor. Es stellte sich glücklicherweise schnell heraus, dass sich die Bewohner der Wohnung zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht in der Wohnung befanden. Eine Person wurde aus einer Nachbarwohnung evakuiert und durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst betreut. Mit technischem Gerät wurde die Tür geöffnet und das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Mit insgesamt 2 C-Rohren und 2 PA Trupps konnte nach knapp einer Stunde Feuer aus gemeldet werden. Zur Vorsicht wurde ein Teil des Daches geöffnet und mit der Wärmebildkamera wurde nach möglichen Brandnestern im Dachbereich gesucht. Als auch diese Maßnahme keine weiteren Brandnester zeigte, konnten die gut 30 Einsatzkräfte die Einsatzstelle nach einer Stunde verlassen. Die Brandursache ist unklar, die Brandermittler haben hierzu die weiteren Untersuchungen aufgenommen. Es entstand in der Brandwohnung ein hoher Sachschaden.

Torben Sudau
PW FF Glüsingen
Fotos : J. Sievers, FF Fleestedt



Schwerer VU in Asendorf

Asendorf. Zu einem spektakulären Unfall zwischen einem Trecker und einem PKW, am Ortseingang Asendorf in Richtung Dierkshausen, wurden in den letzten Stunden des Jahres 2011, gegen 17.26 Uhr, die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf, Hanstedt und der Rüstwagen aus Jesteburg alarmiert. Da zuerst angenommen wurde, dass noch Personen eingeklemmt sein sollten, wurden neben einem Großaufgebot der Feuerwehr auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt mit alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten später, konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Beide Fahrer konnten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte ihre völlig zerstörten Fahrzeuge verlassen. Feuerwehrleute betreuten und versorgten beide Fahrzeugführer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und leuchteten die weit auseinander gezogene Einsatzstelle aus. Für die Einsatzkräfte bot die Einsatzstelle einen Anblick eines Schlachtfeldes. Die beiden Fahrzeuge waren so heftig zusammengestoßen, dass beim Trecker das eine Vorderrad abgerissen wurde, er anschließend auf die Seite stürzte und quer auf der Kreisstraße 60 liegen blieb. Der große PKW überschlug sich bei dem Aufprall und kam dann wieder auf allen Rädern zum Stehen. Nach der ersten Unfallaufnahme durch die Polizei Salzhausen wurde der Trecker mit Hilfe des Jesteburger Rüstwagen wieder auf die drei verbliebenen Räder gestellt, um besser an den Dieseltank zu kommen und um ein weiteres Auslaufen von Diesel zu unterbinden. Wie es zu diesem schweren Unfall kam, versucht nun die Polizei zu klären. Wie hoch der Schaden ist steht noch nicht fest. Beide beteiligten Personen kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Arne Behrens
GPW Hanstedt