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 | Besondere Einsätze 2009 |
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Januar 2009 : Brand Gastransporter A 1
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Rade Ein brennender Sattelzug mit Sauerstoff befüllten Gasflaschen hat am Montag morgen für eine beidseitige Vollsperrung der BAB A 1 zwischen dem Horster Dreieck und der Anschlussstelle Hollenstedt bzw. der AS Hollenstedt und Rade geführt und für einen Großeinsatz von insgesamt fünf Feuerwehren aus drei Städten bzw. Gemeinden gesorgt. Um 07.48 Uhr waren die Feuerwehren aus Hittfeld, Fleestedt und Maschen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem LKW Brand alarmiert worden, der erste Einsatzort sollte dabei zwischen den Anschlussstellen Hittfeld und Dibbersen liegen. Doch diese Meldung erwies sich als falsch, der LKW Fahrer hatte geistesgegenwärtig richtig gehandelt und war mit seinem Sattelzug, an dem am Heck die Reifen brannten und das Feuer schon auf die Ladefläche übergegriffen war, langsam weiter in Richtung Bremen gefahren. Daher wurden zusätzlich die Feuerwehren aus Dibbersen und Rade nachalarmiert, die dem brennenden LKW hinterher fahren bzw. an der Anschlussstelle Rade „abfangen“ sollten. Kurz hinter der AS Rade brachte der Fahrer sein Gefährt schließlich zum Stehen und flüchtete aus dem Gefahrenbereich. Bedingt durch die langsame Weiterfahrt des Sattelzuges kam es zu kleinen Folgebränden zwischen den Anschlussstellen Dibbersen und Rade, wo brennende Reifenteile in den Grünstreifenbereichen lagen und von den Feuerwehren abgelöscht wurden. Zu diesem Zeitpunkt brannte das Heck samt der Hinterachsen und den restlich verbliebenen Reifen sowie ein Gabelstapler am äußeren Heck. Aufgrund der brenzligen Situation hatten Beamte aller Polizeidienststellen des westlichen Teils des Landkreises Harburg die Autobahn zwischen dem Horster Dreieck und der Anschlussstelle Hollenstedt in Fahrtrichtung Bremen und zwischen den Anschlussstellen Hollenstedt und Rade in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Um eine Eigengefährdung der eintreffenden Einsatzkräfte auszuschließen, wurde der erste Löschangriff auf das brennende Heck des Gefahrguttransporters mit einem B-Strahlrohr aus sicherer Entfernung vorgenommen. Mit dem kombinierten Schaum/Waserwerfer vom Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Fleestedt wurde dann der ergänzende Löschangriff durchgeführt.. Erst als der Brand sowie unter Kontrolle war, gingen mehrere Einsatztrupps unter umluftunabhängigen Atemschutz mit einem B-Strahlrohr und zwei C-Strahlrohren vor und löschten den LKW vollständig ab. Dank des Großaufgebotes der Feuerwehr, die mit 15 Einsatzfahrzeugen, darunter sechs wasserführenden Einsatzfahrzeugen, und gut 60 Feuerwehrleuten vor Ort war, war der Brand nach gut 30 Minuten vollständig abgelöscht. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr und der geistesgegenwärtigen Reaktion des LKW Fahrers wurde ein Übergreifen des Brandes auf den gesamten Sattelzug erfolgreich verhindert. Für die letzten Kräfte der Feuerwehren war der Einsatz nach gut zwei Stunden beendet. Aufgrund der klirrenden Kälte verwandelte sich die Autobahn durch das aufgebrachte Löschwasser in eine Eisfläche, die Betriebsgemeinschaft Straßen musste mit großen Mengen an Streusalz für gefahrlose Situationen sorgen. Auslöser des Brandes könnte ein technischer Defekt an dem Fahrzeug gewesen sein, die weiteren Ermittlungen hierzu hat die Polizei übernommen. Die Autobahn in Richtung Hamburg konnte nach gut einer Stunde für den Verkehr wieder freigegeben werden, die A 1 in Richtung Bremen blieb für die Bergung des Sattelzuges bis in den Vormittag hinein gesperrt. An dem vom Feuer betroffenen Sattelzug entstand erheblicher Sachschaden, Menschen wurden aber glücklicherweise nicht verletzt.
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Januar 2009 : Scheunenbrand Brackel
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Brackel Ein Großbrand hat im Ortskern von Brackel eine gut 20 x 15 Meter Scheune samt darin gelagerten landwirtschaftlichen Geräten und Traktoren vollständig zerstört und einen Sachschaden in sechsstelliger Eurohöhe angerichtet. 120 Feuerwehrleute aus zehn Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt und der Gemeinden Salzhausen, Seevetal und Stelle konnten zehn Tiere, davon fünf Pferde und fünf Hunde vor den Flammen in Sicherheit bringen. Eine Frau erlitt bei dem Brand vermutlich eine Rauchgasvergiftung, sie kam mit einem Rettungswagen in das Buchholzer Krankenhaus. Um 11.59 Uhr waren die Feuerwehren aus Brackel und Marxen sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt zu dem Brand in der Brackeler Bahnhofstraße alarmiert worden. Die ersten anrückenden Kräfte konnten sich dabei schon an einer weithin sichtbaren Rauchwolke orientieren, bei ihrem Eintreffen brannten große Teile der Scheune in voller Ausdehnung. Unverzüglich wurde ein erster Löschangriff eingeleitet, parallel wurde weitere Verstärkung der Feuerwehren aus Quarrendorf, Hanstedt, Thieshope, Holtorfsloh und Tangendorf. nachgefordert. Später wurden noch die Feuerwehren aus Asendorf und Dierkshausen zum Aufbau einer umfangreichen Wasserversorgung sowie der in Ashausen stationierte Einsatzleitwagen des Landkreises Harburg nachgefordert. Noch vor der ersten Brandbekämpfung gelang es der Feuerwehr, fünf Pferde aus dem hinteren Teil der brennenden Scheune zu retten, zudem wurden fünf Hunde aus einem direkt neben der Scheune stehenden Wohnwagen gerettet. Hauptgefahr für alle Einsatzkräfte war die starke Brandintensität, ein Übergreifen auf zwei benachbarte und direkt angrenzende Wohnhäuser wurde dank des geballten Feuerwehreinsatzes erfolgreich verhindert. Ein weiteren Problem war ein in der Scheune abgestellter Dieseltank sowie ein Gasschweißgerät, beides wurde ebenfalls erfolgreich vor den Flammen geschützt und entsprechend gekühlt. In Spitzenzeiten setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Hanstedts Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann einen Wasserwerfer, vier B- und vier C-Strahlrohre ein, um den Brand zu bekämpfen und die umliegenden Wohnhäuser vor dem Feuer zu schützen. Insgesamt 16 der eingesetzten Einsatzkräfte mussten dabei aufgrund der enormen Rauchentwicklung unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehen. Nach gut einer Stunde war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber bis in die Abendstunden hin. Besonders die großen Mengen Stroh, die auf dem Dachboden der Scheune lagerten, flackerten immer wieder auf und mussten mühsam auseinandergezogen werden. Für die großen Mengen an benötigten Löschwasser mussten die Feuerwehrleute eine mehrfache Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufbauen. Vor Ort waren auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers und der stellvertretende Brandabschnittsleiter Heide Norbert Petersen, die sich die Löscharbeiten anschauten und die Einsatzleitung mit Rat und Tat unterstützten. Erst in den Abendstunden wurden die ersten Einheiten aus dem Löscheinsatz herausgelöst. Für alle Kräfte wurden vor Ort eine Versorgung mit heißen Getränken gegen die Kälte aufgebaut. Auch die Gemeinde Hanstedt kam zum Einsatz, die Bahnhofstraße verwandelte sich in Teilen in eine Eisfläche und musste mehrfach mit Streusalz freigehalten werden. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt, jedoch verbrannten in der Scheune neben dem großen Strohlager unter anderem auch eine Strohrundballenpresse und anderes landwirtschaftliches Gerät, und auch ein direkt vor der Scheune stehender Traktor wurde erheblich beschädigt.
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Februar 2009 : Wohnhaus explodiert
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Rade Ein zum Wohnhaus umfunktioniertes Wochenendhaus ist vermutlich nach einer Explosion im Emsener Weg in Rade in Brand geraten und vollständig zerstört worden. Anwohner hatten nach Polizeiangaben gegen 17.20 Uhr einen lauten Knall bemerkt und kurz darauf das brennende Wohnhaus inmitten eines Waldstücks entdeckt. Daraufhin wurde unverzüglich die Rettungsleitstelle verständigt, von dort aus wurden dann um 17.21 Uhr die Feuerwehren aus Rade, Elstorf und Neu Wulmstorf zu dem brennenden Gebäude alarmiert. Die Feuerwehr Rade hatte dabei einen mehr als kurzen Anfahrtsweg, der Einsatzort war nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt. Bei Eintreffen der ersten Rader Einsatzkräfte brannte das gut 10 x 10 Meter große Gebäude in voller Ausdehnung, große Gebäude- und Dachteile waren durch die Druckwelle weit vom Haus weggeschleudert worden. Besorgte Nachbarn vermuteten, dass sich in dem Gebäude noch Personen befinden sollten. Bei einer ersten Erkundung wurde schließlich der Hausbesitzer mehrere Meter vom brennenden Haus entfernt mit schweren Brandverletzungen vorgefunden, unverzüglich wurde der Rettungsdienste mit einem Rettungswagen der JUH und dem Notarzt des DRK nachalarmiert. Parallel zur eingeleiteten Brandbekämpfung wurde der Brandverletzte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt, er kam nach umfangreichen notärztlichen Behandlungen in das Hamburger Spezialkrankenhaus in Boberg. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten währenddessen mit Hilfe von drei C-Strahlrohren und einem B-Strahlrohr das Feuer rasch unter Kontrolle, jedoch konnte ein vollständiges Niederbrennen des aus teils Holz, teils Stein erbauten Gebäudes nicht verhindert werden. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung mussten zwölf der insgesamt 50 eingesetzten Feuerwehrleute unter umluftunabhängigen Atemschutz die Löscharbeiten durchführen. Binnen einer halben Stunde war der Brand schließlich unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden hinein an. Die hartnäckigsten Brandnester musste die Feuerwehr mit einem Schaumrohr ablöschen. Noch vor Ort wurde die Brandstelle durch die Polizei beschlagnahmt, weitere Ermittlungen sollen nun zur Klärung der Ursache des Unglücks führen. Schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde bei dem Brand auch ein in einer direkt angrenzenden Garage stehender PKW.
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Juni 2009 : Großfeuer in Buchholzer City
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Buchholz Zu einem Großfeuer ist es in der Nacht zu Donnerstag in der Kirchenstraße in der Innenstadt von Buchholz gekommen. Um 02.00 Uhr war die Feuerwehr Buchholz durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem Feuer auf dem Gelände der dortigen Kirche alarmiert worden. Binnen Minuten rückte die Buchholzer Feuerwehr sieben Einsatzfahrzeugen zur Brandstelle an, die Kräfte konnten dabei „auf Sicht“ anfahren. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Schuppen sowie ein mehrere Meter entfernt stehendes, im Fachwerkstil gebautes leerstehendes Nebengebäude in voller Ausdehnung, das Feuer hatte zudem schon auf das nur wenige Meter von der Kirche entfernt stehende Haupthaus, in dem Mobiliar aus der Kirche gelagert wurde, übergegriffen. Dichte Rauchentwicklung erschwerte zudem die ersten Löscharbeiten. Unverzüglich wurde ein von mehreren Seiten vorgetragener Löschangriff eingeleitet, auch über die Drehleiter der Feuerwehr Buchholz wurde die Brandbekämpfung vorgenommen. Da schnell abzusehen war, dass aufgrund der enormen Rauchentwicklung mehr Atemschutzgeräteträger benötigt wurden, alarmierte die Rettungsleitstelle die Feuerwehren aus Dibbersen und Trelde hinzu, auch wurde eine zweite Drehleiter aus Meckelfeld zur Brandbekämpfung aus der Luft nachalarmiert. In Spitzenzeiten setzten die Einsatzkräfte sieben C-Strahlrohre sowie zwei Wenderohre über die Drehleitern ein, um das Feuer abzulöschen. Gut 30 der insgesamt 80 eingesetzten Feuerwehrleute mussten zudem unter umluftunabhängigen Atemschutz die Löscharbeiten durchführen. Dank des massiven Löschangriffs unter der Leitung von Buchholz Ortsbrandmeister Karsten Cohrs gelang es der Feuerwehr, das Feuer auf den vom Brand betroffenen gut 20 x 12 Meter großen Gebäudekomplex zu beschränken, die Kirche selbst blieb von dem Feuer verschont. Das Feuer war nach gut 30 Minuten unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings längere Zeit hin. Um alle Brandnester abzulöschen, mussten nahezu das gesamte hartgedeckte Dach des Haupthauses per Hand geöffnet werden, erst dann konnten auch die letzten Brandnester gelöscht werden. Bis n die Morgenstunden zog sich die Arbeit der Feuerwehr hin. Für die letzten Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz erst gegen 06.00 Uhr beendet. Einen unschönen Zwischenfall gab es am Rande des Einsatzes, als ein Autofahrer aus nicht geklärten Gründen die für die Löscharbeiten voll gesperrte Kirchenstraße befuhr, die Absperrung durchbrach und mit hoher Geschwindigkeit nu um Haaresbreite zwei Feuerwehrfrauen verfehlte. Beide werden nun von einem Notfallseelsorger betreut, die Polizei hat hier die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Die Brandursache für das Großfeuer ist noch ungeklärt, die Brandstelle wurde von der Polizei für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Es entstand ein Sachschaden von geschützt mehreren hunderttausend Euro.
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Juni 2009 : Brennt Autotransporter A 7
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Theishope. Zu einem Großfeuer auf die Bundesautobahn A7 wurden am Montagnachmittag die vier Freiwilligen Feuerwehren aus Brackel, Garlstorf, Hanstedt und Ohlendorf alarmiert. Gegen 15.10 Uhr löste die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg den Großalarm aus für die vier Feuerwehren ,die mit ca.55 Feuerwehrleuten und 10 Fahrzeugen anrückten. Auf der Fahrbahn in Richtung Hamburg zwischen Garlstorf und Thieshope stand auf dem Standstreifen ein mit acht neuen PKW beladener Autotransporter. Der LKW- Zug brannte beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte schon in dreiviertel Größe. Fünf PKW standen in Vollbrand und ein PKW brannte im vorderen Bereich. Durch einen massiven Löscheinsatz mit vier C- Strahlrohren sowie zwei Schaumrohre gelang es, zwei PKW vor den Flammen zu retten. Ebenfalls bekämpft werden musste das Feuer neben dem Autotransporter. Hier brannte schon der gemähte Grünstreifen auf einer Länge von 50 Metern. Während des Einsatzes mussten sechs Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vorgehen. Die vier Tanklöschfahrzeuge brachten das Wasser im Pendelverkehr von Thieshope zur Einsatzstelle. Hierzu mussten sie die 2500 Meter von der AS Thieshope aus, nach dem Betanken, entgegengesetzt der Fahrtrichtung anfahren. Während das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, zogen sich die Nachlöscharbeiten dann anschließend bis 18.00 Uhr hin. Wie hoch der Schaden ist und wodurch das Feuer ausbrach, ist noch nicht bekannt. Der LKW- Fahrer des Autotransporters erlitt einen schweren Schock. Während der Löscharbeiten wurde die Fahrbahn der A7 in Richtung Hamburg für zwei Stunden und in Richtung Süden für gut 30 Minuten voll gesperrt. Die Vollsperrung in Richtung Norden dauerte auch so lange, da sich 1000 Meter weiter ein Unfall mit mehreren PKW ereignete, die schon an dem brennenden LKW vorbeigefahren waren. Ein Rettungswagen musste eine Person ins Krankenhaus bringen.
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August 2009 : Brennt Bauernhaus in Marschacht
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Marschacht Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Samstag ein gut 350 Jahre altes, reetgedecktes Bauernhaus vollständig zerstört. Das 35 x 20 Meter große Haus brannte trotz raschen Einsatzes von mehreren Feuerwehren bis auf die Grundmauernnieder. Nach ersten Schätzungen der Polizei vor Ort entstand an dem zur Zeit in der Renovierung befindlichen Gebäude ein Sachschaden von rund 500.000 Euro. Um 02.20 Uhr war die Feuerwehr aus Marschacht zusammen mit dem Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Elbmarsch durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden. Aufmerksame Passanten hatten das Feuer an dem 1655 erbauten, denkmalgeschützten und in Fachwerkbauweise errichteten Haus bemerkt und unverzüglich über Notruf die Feuerwehr verständigt. Noch bevor die ersten Kräfte ausrückten, wurden durch die Leistelle die Wehren aus Rönne und Tespe zur Unterstützung hinzu alarmiert, immer mehr Notrufe gingen ein und alle Anwohner teilten mit, dass das Gebäude in voller Ausdehnung brannte. Die Kräfte konnten die Einsatzstelle auf Sicht anfahren, die Meldungen, dass das Hauslichterloh brennen solle, wurden bestätigt. Zur Unterstützung ließ der Einsatzleiter, Gemeindebrandmeister Frank Hupertz weiterhin die Feuerwehren aus Oldershausen, Bütlingen und Schwinde/Stove anrücken, die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Winsen mit einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug kam nicht mehr zum Einsatz. Die Brandausbreitung an dem Gebäude war rasant. Binnen weniger Minuten stand das Haus im kompletten Vollbrand, und noch während der ersten Löschmaßnahmen brach zuerst ein Giebel weg, kurz darauf stürzte der Dachstuhl des Hauses nahezu auf voller Länge ein. Die Einsatzkräfte hatten in der ersten Phase an mehreren Fronten zu arbeiten. Während einige Kräfte die eigentliche Brandbekämpfung durchführten, wurde der Großteil der Feuerwehrleute in der Anfangsphase dafür verwendet, umstehende Gebäude vor den Flammen und der Hitzeeinwirkung zu schützen. Mit mehreren Riegelstellungen durch Strahlrohre gelang es den Feuerwehrleuten, alle bedrohten Häuser, darunter auch einige Reetdachhäuser vor den Flammen und dem Funkenflug durch brennende Reetteilchen zu schützen. Auch mehrere Hausbesitzer hatten ihre Gartenschläuche im Einsatz, um ihr Haus zu schützen. Die Brandausbreitung an dem derzeit unbewohnten Gebäude war derart rasant, dass die Feuerwehrleute von Anfang an keine Chance hatten, das Feuer auch nur ansatzweise in den Griff zu bekommen. Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute aus den Feuerwehren der Gemeinde Elbmarsch mit den Löscharbeiten beschäftigt, in Spitzenzeiten setzten sie dabei zwölf C-Strahlrohre und fünf B-Strahlrohre ein, um das Feuer zu löschen und die umliegenden Gebäude zu schützen. Bedingt durch den rasanten Dacheinsturz war der Brand bereits nach gut 45 Minuten weitestgehend unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden des Sonnabends hin. Immer wieder flackerten Brandnester auf, die abgelöscht werden mussten. Nach gut zwei Stunden wurden die ersten Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen, lediglich die Marschachter Feuerwehr verblieb für abschließende Löscharbeiten an der Brandstelle. Der Feuerwehr gelang es trotz der enormen Brandintensität, einen Büroraum des Gebäudes im ehemaligen Wirtschaftstrakt einigermaßen vor den Flammen zu verschonen, nun muss geprüft werden, was an Unterlagen und Materialien vor dem Feuer geschützt werden konnte. Ein Betreten des Hauses ist allerdings wegen der hohen Einsturzgefahr nicht möglich. Noch vor Ort hat die Polizei die Brandstelle beschlagnahmt und für Ermittlungsarbeiten abgeriegelt. Die Brandursache ist noch unbekannt, hierzu laufen jetzt umfangreiche Ermittlungen. Menschen kamen bei diesem Einsatz glücklicherweise nicht zu Schaden, die Elbuferstraße wurde für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt, der um die Zeit eher dünn fließende Verkehr wurde umgeleitet.
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August 2009 : Lagerhallenbrand Meckelfeld
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Meckelfeld Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Montag die Hälfte einer gut 50 x 30 Meter großen Lagerhalle im Pulvermühlenweg in Meckelfeld vollständig zerstört. Lediglich eine funktionierende Brandschutzmauer verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf die zweite Hallenhälfte, so dass im Endeffekt ein 30 x 30 Meter großer Teilbereich der Lagerhalle vollständig ausbrannte. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war über Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt, gut 130 Feuerwehrleute aus acht Feuerwehren, darunter auch eine Drehleiter Feuer- und Rettungswache Harburg der Hamburger Berufsfeuerwehr, beteiligten sich an den Löscharbeiten. Noch vor Ort wurde die Brandstelle durch die Polizei für weitere Ermittlungsarbeiten beschlagnahmt, durch die Polizei wurde auch eine erste vorsichtige Schätzung der entstandenen Brandschäden abgegeben, hiernach soll der Schaden in die Millionen gehen. Der erste Alarm erfolgte um 23.57 Uhr für die Feuerwehr Meckelfeld sowie die Werkfeuerwehr des Rangierbahnhofes Maschen. Mehrere Anrufer hatten der Rettungsleitstelle eine brennende Lagerhalle im Pulvermühlenwerg, direkt im unmittelbaren Bereich des Maschener Rangierbahnhofes gemeldet. Bedingt durch die Vielzahl der Anrufe wurde noch vor Ausrücken der ersten Kräfte die Feuerwehr Fleestedt nachalarmiert. Ein weithin sichtbarer Feuerschein, kombiniert mit einer tiefschwarzen Rauchwolke stand über dem Brandobjekt, so dass noch auf der Anfahrt durch die ersten Kräfte eine Erhöhung der Alarmstufe angeordnet wurde. Nunmehr wurden durch die Leitstelle die Feuerwehren aus Glüsingen, Maschen, Moor und Over sowie eine weitere Drehleiter der FuRW 31 ( Harburg ) der Berufsfeuerwehr Hamburg nachalarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Halle, in de nah unbestätigten Meldungen unter anderem Textilien gelagert sein sollten, zur Hälfte in voller Ausdehnung. Ein rund zehn Meter von der Halle entfernt parkender LKW hatte durch die Strahlungshitze bereits ebenfalls Feuer gefangen, er wurde aber rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht. Mit Hilfe de nachrückenden Kräfte wurde ein umfassender Löschangriff von mehreren Seiten vorgetragen, In Spitzenzeiten setzten die gut 130 Einsatzkräfte unter der Leitung von Seevetals stellvertretenden Gemeindebrandmeister Rainer Wendt dabei sieben – und drei B-Strahlrohre, einen Wasserwerfer und zwei Wenderohre übe die Drehleitern aus Harburg und Meckelfeld ein. Weite wurden insgesamt 30 der eingesetzten Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz eingesetzt, bedingt durch die starke Rauchentwicklung war dieses vonnöten. Die Rauchentwicklung beeinträchtigte auch die nahe der Brandtelle entlang führende BAB A 1, zwischen dem Maschener Kreuz und er AS HH-Harburg wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung eine Verkehrswarnung für die Autofahrer ausgesprochen. Schnell war klar, dass ein Innenangriff nicht mehr möglich war, große Teile der Dachkonstruktion stürzten während der Löscharbeiten ein, lediglich die Außenmauern blieben stehen. Mit Hilfe des geballten Löschangriffs gelang es den Feuerwehleuten, das Feuer nach gut einer Stunde vollständig unter Kontrolle zu bringen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich dabei allerdings bis in die Morgenstunden des Montags hin, immer wieder flackerten Bandneste au und mussten abgelöscht werden. Kein Problem stellte während des Einsatzes glücklicherweise die Wasserversorgung dar, das direkt am Brandobjekt vorbei fließende Flüsschen Seeve lieferte ausreichend Löschwasser. Nach gut zweieinhalb Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, dass die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz heraus gelöst werden konnten. Ein vorsorglich angeforderter Rettungswagen des DRK musste erfreulicherweise nicht eingreifen. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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September 2009 : Scheunenbrand Nindorf
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Nindorf. Ein großer Scheunenbrand hielt am die Feuerwehren rund um Nindorf auf Trab. Gegen 13.27 Uhr wurden die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Nindorf und Hanstedt zu einem Feuer in den “ Rüstweg “ alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle auf einem landwirtschaftlichen Hof drang starker, schwarzer Rauch aus einer der Betriebshallen. Sofort wurden weitere Feuerwehrkräfte dazu alarmiert. So wurden nach und nach die Freiwilligen Feuerwehren aus Garlstorf, Ollsen, Quarrendorf, Brackel, Egestorf, Sahrendorf- Schätzendorf und Dierkshausen zum Einsatzort gerufen. Des Weiteren wurde die Drehleiter Winsen Luhe sowie der Abrollbehälter Atemschutz mit der bedienenden Freiwilligen Feuerwehr Hörsten dazu alarmiert. Da sich der Container gerade in Neu Wulmstorf befand, brachte das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehr Neu Wulmstorf ihn an die Einsatzstelle. Die Feuerwehrtechnische Zentrale rückte mit dem Schlauchwechselwagen an, um dreckige und kontaminierte Schläuche zu tauschen. Atemschutzgeräteträger versuchten die in der Halle gelagerten Heuquader zu löschen, das sich als sehr schwierig entpuppte. Einige Maschinen sowie ein Trecker und eine Palette mit Dünger wurden von den Feuerwehrleuten aus der Halle geholt. Der durch die starke Hitze schon in Mitleidenschaft gezogene Trecker selber konnte nur mit Hilfe eines weiteren Treckers aus der Halle gezogen werden. Erst jetzt gelang es den Feuerwehrleuten weiter auf die Brandstelle zuzugehen. Um an die Brandherde in der 25 x 15 Meter großen Scheune heran zu kommen mussten alle 180 eingelagerten Heuquader mit zwei klein Radladern aus der Halle geholt werden. Insgesamt 360 Kubikmeter gepresstes Heu verwandelte sich durch das Feuer, das die Haltebänder durchgebrannt hatte, in einen Berg von ca. 540 Kubikmeter loses Heu. In einer beispiellosen Aktion brachten die beiden Kleinradlader das Heu aus zwei Toren der Halle. Immer wieder mussten die Atemschutzgeräteträger aufflackerndes Feuer löschen. In Spitzenzeiten wurden von den Feuerwehren ein Wasserwerfer über die Drehleiter sowie 6 C- und 3 B Strahlrohre eingesetzt. Das aus der Halle geholte Heu wurde anschließend auf zwei große Anhänger geladen, die die Ladung im Pendelverkehr zu einer nahen Wiese brachten, wo weitere Einsatzkräfte die Berge an Heu noch nachlöschen mußten. Bis in die späten Abendstunden dauerte es, bis die Halle leer war, und alle Glutnester abgelöscht waren. Insgesamt waren 22 Feuerwehrfahrzeug mit 166 Feuerwehrleuten im Einsatz. Bis zu 50 Atemschutzgeräteträger wurden während des gesamten Einsatzes eingesetzt. Ein Übergreifen auf zwei benachbarte Wohnhäuser sowie zwei weitere große Scheunen konnten durch den massiven Löscheinsatz verhindert werden. Polizeibeamte beschlagnahmten die stark beschädigte Halle um nach Einsatzende der Feuerwehr der Brandursache auf den Grund zu gehen. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest.
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September 2009 : Feuer Kapelle Over 1.
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Over Erneut hat es im Bereich Over und Bullenhausen gebrannt. Nachdem in den letzten zwei Wochen vier Brände gelöscht wurden, musste am Sonntagmorgen der reet gedeckte Dachstuhl der Kirche am Alten Elbdeich gelöscht werden. Um 05.32 Uhr waren die Feuerwehren aus Over, Bullenhausen und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Gemeinde Seevetal zu dem Feuer alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Einatzkräfte standen Teile des Reetdaches der gut 20 x 9 Meter großen Kirche im Vollbrand. Unverzüglich wurde ein Löschangriff eingeleitet, zudem wurde die Feuerwehr Moor sowie im weiteren Verlauf die Feuerwehren Hörsten und Fleestedt zur weiteren Unterstützung nachalarmiert. Trotz eines massiven Löschangriffs, bei dem in Spitzenzeiten acht C-Strahlrohre, drei B-Strahlrohre und ein Wenderohr über die Drehleiter der Meckelfelder Feuerwehr eingesetzt wurden, brannte das Feuer unterhalb des Reets weiter. Wie bei einer Kaminwirkung fraß sich der Brand in den Dachgiebel hinein und drohte, auch die andere Dachseite zu erreichen. Weitere Kräfte der Feuerwehren aus Fliegenberg, Glüsingen, Helmstorf, Holtorfsloh und Maschen wurden dazu alarmiert, auch um den hohen erforderlichen Anteil an Atemschutzgeräteträgern sicherzustellen. Die Löscharbeiten, an denen bis zu 150 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Seevetal und Stelle beteiligt waren, wurden durch die massive Rauchentwicklung erheblich erschwert, bei den Arbeiten auf dem Dach aber auch im Inneren der völlig verqualmten Kirche konnten die Kräfte nu7r unter Atemschutz vorgehen. Parallel zu den Löscharbeiten gelang es den Kräften im Inneren der Kirche, dort gelagerte kirchliche Wertgegenstände vor dem Feuer in Sicherheit zu bringen. Der massive Feuerwehreinsatz ist der Grund dafür, dass das Feuer sich nicht im Inneren des Kirchenschiffs ausbreiten konnte, lediglich das Dach samt Dachboden waren von dem Feuer betroffen. Um im Inneren die Wasserschäden so gering wie möglich zu halten, wurden Bänke und der Altar mit Planen vor dem Löschwasser abgedeckt. Die Löscharbeiten auf dem Dach wurden durch die dichte Reeteindeckung sehr erschwert. Trotzdem gelang es der Feuerwehr, das Feuer auf Höhe des Dachgiebels aufzuhalten und so ein Übergreifen des Brandes auf die zweite Dachhälfte zu verhindern. In mühsamer Handarbeit musste die gesamte linke Dachfläche der Kirche aufgenommen und immer wieder aufflackernde Brandnester abgelöscht werden. Erst nach rund drei Stunden war der brand vollständig unter Kontrolle, unter der Einsatzleitung von Seevetals stellvertretenden Gemeindebrandmeister Rainer Wendt dauerten die Löscharbeiten bis in die Mittagsstunden des Sonntags an. Noch vor Ort machte sich unter anderem Seevetals Gemeindebürgermeister Günter Schwarz ein Bild von der Zerstörung der Kirche, er und auch viele Bürger aus Over und Bullenhausen zeigten sich mehr als betroffen von dem zweiten Brand innerhalb der letzten sechs Jahre. Erst im April 2003 war die Kirche Opfer eines Feuers geworden, in liebevoller Arbeit war damals das Dach neu gedeckt worden. Jetzt stehen die Bürger aus Over und Bullenhausen fassungslos vor der Kirche und hoffen, dass das Gotteshaus wieder im einstigen Glanz erstrahlen wird. Die Brandursache für dieses Feuer ist noch unklar, jedoch ist Brandstiftung nicht auszuschließen. Die Brandstelle wurde für weitere Ermittlungsarbeiten durch die Polizei beschlagnahmt..
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November 2009 : Feuer Kapelle Over 2.
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Over Die reetgedeckte, ca.1953 erbaute Kirche am Alten Elbdeich in Over ist in der Nacht zu Montag zu großen Teilen einem Großbrand zum Opfer gefallen. Der Dachstuhl des 20 x 9 Meter großen Gebäudes wurde bei dem Feuer vollständig zerstört, große Mengen brennendes Reet sind in das Innere des Kirchenschiffs gefallen und haben auch dort erheblichen Schaden verursacht. Ein Großaufgebot von 120 Feuerwehrleuten aus sieben Feuerwehren konnte das vollständige Abbrennen des Dachstuhl nicht mehr verhindern. Erst am 27. September diesen Jahres hatte der Dachstuhl der Kirche gebrannt, damals war es der Feuerwehr gerade noch gelungen, einen Teil des Daches zu retten, dieses Mal hatten die Helfer keine Chance. Auch Ostern 2003 war die Kirche durch einen Großbrand bereits schwer beschädigt worden. Um 01.20 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Winsener Rettungsleitstelle ein, mehrere Anwohner meldeten das Feuer. Selbst aus Hamburg kamen Anrufe, so stark war die Flammenbildung auch auf der anderen Elbseite zu sehen. Unverzüglich wurden durch die Leitstelle die Feuerwehren aus Over, Bullenhausen und Meckelfeld sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu diesem Brand alarmiert. Die ersten Kräfte konnten sich dabei an dem weithin sichtbaren Feuerschein orientieren und die Einsatzstelle somit „auf Sicht“ anfahren. Noch auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht und Verstärkung durch die Feuerwehren aus Hörsten und Moor angefordert, später kam auch noch die Feuerwehr Fliegenberg/Rosenweide hinzu. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der gesamte Dachstuhl der Kirche in voller Länge in voller Ausdehnung, auch aus dem Kircheninneren war starker Feuerschein auszumachen. Deutlich zu sehen waren dabei noch die Spuren des Brandes aus dem September diesen Jahres, wo mit Schutzfolien das Dach vor Witterungseinflüssen geschützt werden sollte. Mit einem massiven Löschangriff gingen die Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Seevetals stellvertretenden Gemeindebrandmeister Rainer Wendt gegen die Flammen vor, von beiden Seiten des Gebäudes wurden in Spitzenzeiten acht C- und zwei B-Strahlrohre sowie aus der Luft das Wenderohr der Meckelfelder Drehleiter eingesetzt. Im Inneren der Kirche gelang es der Feuerwehr relativ zügig, die Brandherde abzulöschen. Im Außenangriff wurden die stärksten Brandherde ebenfalls zügig abgelöscht jedoch musste das gesamte Reetdach der Kirche abgenommen werden. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung mussten 20 der insgesamt 120 eingesetzten Feuerwehrleute unter umluftunabhängigen Atemschutz arbeiten. Über tragbare Leitern gingen mehrere Feuerwehrleute auf das mittlerweile abgelöschte Reetdach vor und trugen die dicken Reetschichten ab, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Unter den Augen vieler geschockter Anwohner hatte die Feuerwehr den Brand nach einer Stunde vollständig unter Kontrolle. Im Nachhinein musste festgestellt werden, dass die Feuerwehr aufgrund der massiven Brandausbreitung auf das gesamte Gebäude keine Chance mehr hatte, noch Teile des Dachstuhls zu retten. Bis in die Morgenstunden zogen sich die Nachlösch- und Aufräumarbeiten hin. Ein angeforderter Rettungswagen der Johanniter Unfall Hilfe musste nicht eingesetzt werden. Für die letzten Feuerwehrleute endete dieser Einsatz erst nach gut sechs Stunden, die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Wie hoch der Sachschaden an der zerstörten Kirche ist, steht noch nicht fest, die Brandursache muss nun von der Polizei ermittelt werden.
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November 2009 : Schiffshavarie auf der Elbe
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Hoopte/Zollenspieker Durch einen gemeinsamen Einsatz von Feuerwehren aus Hamburg und Niedersachsen ist es am Sonnabend gelungen, das Sinken eines mit insgesamt 1.500 Tonnen Schweröl beladenen Motorschiffs auf der Elbe in Höhe des Fähranlegers Zollenspieker ( Kirchwerder, HH ) zu verhindern. Das aus Magdeburg stammende und mit einer großen Menge Schweröl beladene Motorschiff „Volker“ war nach Aussagen der Schiffsbesatzung gegen 08.45 Uhr auf der Elbe in Höhe Fiegenberg/Rosenweide mit dem Grund der Elbe bzw. mit einem großen im Wasser treibenden Gegenstand in Berührung gekommen. Dabei war es zu einem rund 10 x 3 Zentimeter großen Loch im Schiffsrumpf gekommen, in dessen Folge große Mengen Wasser in das Schiff eindrangen. Der Kapitän bemerkte den Wassereinbruch, bewegte das Schiff aus der Fahrrinne und legte es auf Hamburger Uferseite längsseits des Ufers in Höhe des Fähranlegers Zollenspieker fest. Ein Besatzungsmitglied verletzte sich beim Festmachen an der Hand und musste mit einem Rettungswagen der BF Hamburg in ein Krankenhaus transportiert werden. Unverzüglich wurden Kräfte der Feuerwehren alarmiert. Durch auflaufende Anrufe auf Hamburger und niedersächsischer Seite wurde von beiden Elbufern aus ein größeres Kontingent an Rettungskräften zur Einsatzstelle entsandt. Von Hamburger Seite waren unter anderem der Löschzug der FuRW 26 ( Bergedorf ), die Tauchergruppe der Hamburger Feuerwehr von der FuRW 25 ( Billstedt )die Freiwilligen Feuerwehren Krauel und Kirchwerder-Süd, die Lösch- und Ambulanzboote Oberbaurat Schmidt und Branddirektor Krüger, diverse Kleinboote und Führungsdienste im Einsatz, von niedersächsischer Seite aus rückte die Feuerwehr Hoopte mit dem kreiseigenen Mehrzweckboot und einem weitere Kleinboot sowie später auch die Feuerwehr Winsen zur Unfallstelle aus. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Vorderschiff bereits massiv unter Wasser, und auch der Mittelteil lief langsam mit Wasser voll. Unverzüglich wurden diverse Tragkraftspritzen und Tauchpumpen zum Lenzen des Schiffes in Stellung gebracht. Zudem waren zwei Löschfahrzeuge der Hamburger Feuerwehr auf der Fähre „Spieker Möwe“ längsseits des Havaristen gegangen, um ihre Pumpen einzusetzen. Tausende Liter Wasser wurden in der Folge aus dem Rumpf des leckgeschlagenen Schiffes gepumpt, zur Sicherheit wurde gegen auslaufende Betriebsstoffe das Schiff weitestgehend eingeschlängelt. .Die Tankkammern, in denen das Schweröl lagerte, wurden glücklicherweise nicht beschädigt. Parallel gingen die Taucher mit einem so genannten Lecksegel unterhalb der Wasserlinie an den beschädigten Rumpf, um das Leck abzudichten. Über Stunden dauerte der Einsatz der gut 140 Feuerwehrkräfte aus beiden Bundesländern an, ein Sinken des Schiffes wurde durch diesen massiven Einsatz verhindert. Nachdem die Taucher das Leck notdürftig mit dem Lecksegel abgedichtet hatten, wurde der Havarist in den Petroleumhafen geschleppt, dort sollen nun Fachleute die weiteren Schäden beheben und Folgemaßnahmen klären. Die Elbe blieb während der Bergungsmaßnahmen für den Schiffsverkehr über mehrere Stunden gesperrt, aus der Luft überwachte auch der Hamburger Polizeihubschrauber „Libelle“ die Arbeit und kontrollierte, ob Öl oder anderen Betriebsstoffe aus dem Rumpf austraten und eventuell die Elbe verschmutzten. Für die Feuerwehrkräfte endete der Einsatz erst nach mehr als zehneinhalb Stunden. Die weiteren Ermittlungen hat die Wasserschutzpolizei übernommen.
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