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 | Besondere Einsätze 2010 |
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Januar : Großfeuer Toppenstedt
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Toppenstedt. Das Heulen der Sirenen schreckte am Dienstag vormittag die Toppenstedter und Garstedter Bürger auf. Die Bewohnerin einer Wohnung im Obergeschoss eines Hauses an der Toppenstedter Hauptstraße hatte verdächtige Geräusche aus einem Nebenzimmer gehört und beim Öffnen der Tür einen komplett verrauchten Raum vorgefunden. Bei ihrer Rückkehr mit einem zur Hilfe geholten Nachbarn schlugen bereits Flammen und Rauch aus der Wohnung. Feuerwehrleute aus Toppenstedt und Garstedt drangen unter umluftunabhängigem Atemschutz in die zwischenzeitlich im Vollbrand stehende Wohnung vor, als plötzlich ein Teil der Decke auf sie herab stürzte. Daraufhin wurde der Innenangriff abgebrochen und von außen versucht, das Feuer an einer weiteren Ausbreitung zu hindern. Toppenstedts Ortsbrandmeister Friedrich-Hermann Vick veranlasste umgehend die Nachalarmierung der Wehren aus Garlstorf, Tangendorf, Wulfsen und Salzhausen sowie der Drehleiter und Wärmebildkamera der Feuerwehr Winsen. Kurze Zeit später brach das Feuer durch das Dach und konnte jetzt direkt über das Wenderohr der Drehleiter bekämpft werden. Nachdem die Brandintensität nachgelassen hatte, drang erneut ein Atemschutztrupp in die Wohnung vor und bekämpfte gezielt verbliebene Brandherde. Mit der Wärmebildkamera wurden anschließend letzte Brandnester in der Dachkonstruktion aufgespürt und abgelöscht. Die Feuerwehren setzten insgesamt zwölf Atemschutzgeräte, fünf Strahlrohre sowie einen Druckbelüfter ein. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die herrschenden Minusgrade, die die Einsatzstelle rasch in eine Rutschbahn verwandelten. Zudem traten aus in der Wohnung installierten Heizöfen Öl aus, welches mit dem Löschwasser in die Kanalisation und von dort in die Aue gelangte. Mittels einer rasch installierten Ölsperre konnte zumindestens einen Teil des Öls aufgefangen werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an.
Mathias Wille GPW Salzhausen
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Januar : Großfeuer Ottermoor
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Ottermoor Ein Großfeuer hat am Donnerstag abend ein gut 15 x 10 Meter großes Wohngebäude in Bungalowbaustil im Lärchenweg im Ortsteil von Todtshorn, Ottermoor nahezu vollständig zerstört. 150 Feuerwehrleute aus diversen Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Tostedt sowie von einem Einsatzzug der Kreisfeuerwehr kämpften bei strengem Frost stundenlang gegen das Feuer an, hatten aber aufgrund widriger Witterungsverhältnisse keine Chance, ein vollständiges Niederbrennen des Gebäudes zu verhindern. Die Besitzerin des Gebäudes erlitt leichte Rauchgasvergiftungen und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens des DRK versorgt. Eine Katze und ein Hund der Besitzerin wurden von den Kräften der Feuerwehr lebend aus dem brennenden Haus gerettet. Durch das Feuer entstand ein Schaden von mehreren 100.000 Euro. Um 19.10 Uhr waren die Feuerwehren aus Todtshorn und Welle sowie der Einatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Tostedt zu dem Brand eines Wohnhauses in den Lärchenweg alarmiert worden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war im Dachbereich eine starke Rauchentwicklung auszumachen, unverzüglich wurde die Feuerwehr aus Tostedt nachgefordert, um Personalreserven vor Ort zu haben. Bedingt durch die etwas abseits gelegene Siedlung war die Wasserversorgung hier sehr beschwerlich, widrige Witterungsumstände durch den strengen Frost behinderten die Löscharbeiten zudem in erheblichem Maße, daher wurden zur Unterstützung nach und nach weitere Feuerwehren aus Heidenau, Kakenstorf, Kampen, Otter und Todtglüsingen nachalarmiert, zudem orderte der Einsatzleiter Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke für den ausreichenden Transport von Löschwasser den Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehr mit Fahrzeugen der Feuerwehren aus Bendestorf, Dibbersen, Ehestorf/A., Klecken, Ohlendorf und Tötensen zur Einsatzstelle nach. Mit einem massiven Löschangriff gingen die Einsatzkräfte vor, ihnen gelang es im ersten Löscheinsatz, eine Katze und den Hund der Besitzerin aus dem Gebäude zu retten. Trotz der massiven Löschbemühungen konnten die Kräfte ein Durchzünden mit anschließendem Vollbrand des Gebäudes nicht verhindern, lediglich ein Anbau mit einem Malstudio wurde von der Feuerwehr gehalten. Mit sechs C-Strahlrohren wurde der Großbrand im Außenangriff bekämpft, über die Drehleiter der Tostedter Feuerwehr wurde ein weiteres Rohr vorgenommen zudem wurde hier später das Dach aufgenommen, um letzte Brandnester ablöschen zu können. Bedingt durch die starke Rauchentwicklung mussten 24 der gut 150 eingesetzten Feuerwehrleute unter umluftunabhängigen Atemschutz arbeiten. Zur Sicherstellung von ausreichend Atemschutzgeräten wurde der Abrollbehälter-Atemschutz der Feuerwehrtechnischen Zentrale sowie die den Container betreuende Feuerwehr Hörsten nachalarmiert. Für die Verpflegung der durchgefrorenen Einsatzkräfte wurde weiterhin der Fachzug Verpflegung der Kreisfeuerwehr nachalarmiert, für die Sicherung der Feuerwehrleute standen zwei Rettungswagen und ein Krankentransportwagen der Bereitschaften von DRK und JUH bereit. Bis in die Nachtstunde hinein dauerten die Löscharbeiten an, erst gegen 23 Uhr wurden die ersten Kräfte aus dem Einsatz entlassen. Vor Ort informierten isch auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers und der stellv. Abschnittsleiter Elbe Karsten Egler über die Löscharbeiten. Die letzten Feuerwehrleute mussten bis in die Morgenstunden Nachlöscharbeiten durchführen. Noch vor Ort wurde die Brandstelle durch die Polizei beschlagnahmt, diese hat nun die Aufgabe, die Ermittlungen zur genauen Brandursache durchzuführen. An dem Wohngebäude, in dessen Dachbereich sich eine weitere ausgebaute Wohneinheit befand, entstand Totalschaden, dieser wird sich auf mehrere 100.000 Euro belaufen, muss aber von Sachverständigen nun genau beziffert werden. Die Brandursache ist noch unklar.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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März : Reetdachhausbrand Garlstorf
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Garlstorf Ein Großfeuer hat am Mittwoch Nachmittag ein reetgedeckters, von vier Parteien bewohntes Gebäude in der Lüneburger Landstraße in Garlstorf vollständig zerstört. Trotz schnellen und massiven Feuerwehreinsatzes brannte das Wohnhaus nahezu bis auf die Grundmauern nieder. Eine Frau musste durch den Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasinhalation ins Krankenhaus verbracht werden. Bis in die späten Abendstunden dauerten die Löscharbeiten an, die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei hat die Brandstelle für weitere Ermittlungen sofort beschlagnahmt, der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro. Um 14.20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Garlstorf, Gödenstorf/Oelstorf und Salzhausen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Brand des Gebäudes alarmiert. Anwohner hatten das Feuer genauso wie Nachbarn bemerkt und unverzüglich die Feuerwehr über Notruf verständigt. Mehrere Bewohner, die Anzahl schwankt zwischen drei und vier, waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches und des Bemerkens des Brandes noch im Gebäude, sie konnten sich aus dem Haus ins Freie retten. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr sahen sich einem in nahezu voller Ausdehnung brennenden Dachstuhl des gut 20 x 10 Meter großen Gebäudes gegenüber, unverzüglich wurden weitere Kräfte von Feuerwehren aus Egestorf, Garstedt, Nindorf, Tangendorf und Toppenstedt nachalarmiert, auch die Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Winsen wurden nachgefordert. Unter der Gesamteinsatzleitung von Salzhausens Gemeindebrandmeister Dieter Mertens waren in Spitzenzeiten gut 150 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Großfeuer zu löschen. Mit drei C- und drei B-Strahlrohren, einem Wenderohr über die Drehleiter der Winsener Feuerwehr sowie einem Wasserwerfer wurde die Brandbekämpfung vorgenommen. Naben dem Eindämmen des Brandes galt der Augenmerk auch direkt angrenzenden, teils landwirtschaftlichen Gebäude, die vor dem Feuer geschützt werden mussten. 18 der eingesetzten Feuerwehrleute mussten im direkten Umfeld des Brandhauses die Brandbekämpfung aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung unter Atemschutz durchführen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den böigen Wind, der das Feuer immer wieder anfachte. Da das Löschwasser über lange Wegstrecken an den Brandort gefordert werden musste, wurde zur Auslegung einer Wasserförderleitung der Gerätewagen-Logistik GW-L 2 der Kreisfeuerwehr aus Appel nachalarmiert. Dank des massiven Löscheinsatzes gelang es, das Feuer auf das vom Brand betroffene Gebäude zu begrenzen. Nicht verhindern konnten die Einsatzkräfte trotz ihres Einsatzes, dass das Gebäude fast vollständig bis auf die Grundmauern nieder brannte. Eine Frau aus dem Gebäude erlitt durch das Feuer vermutlich eine Rauchgasvergiftung, sie wurde mit einem nachgeforderten Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Versorgung gebracht. Vor Ort war neben Kreisbrandmeister Dieter Reymers auch Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Hans-Hermann Putensen, der sich ein Bild von dem Brand machte. Insgesamt wurden durch das Feuer nach Auskunft des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Salzhausen sieben Personen von dem Brand betroffen, sie verloren ihr gesamtes Hab und Gut durch den Brand. Teilweise sind die Betroffenen bei Verwandten untergekommen, teilweise wird die Samtgemeinde Salzhausen für die Unterbringung sorgen. Die Lüneburger Landstraße wurde für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt, der Verkehr wurde innerörtlich umgleitet. Nach gut drei Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr aus dem Einsatz entlassen werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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April : Lagerhallenbrand Stelle
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Stelle Ein Großfeuer bekämpft, aber ein deutlich größeres Ausmaß des Brandes verhindert haben am späten Ostersamstagnachmittag fünf Feuerwehren im Gewerbegebiet Duvendal in Stelle. Um 17.30 Uhr war die Feuerwehr Stelle durch die Winsener Rettungsleitstelle zum Brand einer Gartenlaube nahe der Kreisstraße K 86 im Bereich des Gewerbegebietes alarmiert worden. Doch schon auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte erhöhte der diensthabende Disponent in der Leitstelle den Alarm für die Steller Feuerwehr und löste Sirenenalarm für die Wehr aus. Immer mehr Notrufe gingen in der Leitstelle mit dem Hinweis ein, dass der Brand der Gartenlaube mittlerweile auf eine angrenzende Lager- und Produktionshalle übergegriffen haben sollte. Diese Vermutung konnten die ersten anfahrenden Steller Feuerwehrleute bestätigen, eine große, schwarze und weithin sichtbare Rauchwolke wies ihnen schon früh den Weg zur Brandstelle. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das Dach einer gut 30 x 20 Meter großen Lagerhalle einer dort ansässigen Firma für den Vertrieb von Exportkisten auf einer Fläche von 25 x 15 Metern in voller Ausdehnung und unter immenser Rauchentwicklung. Unverzüglich wurden weitere Nachalarmierungen angefordert, die Feuerwehren aus Ashausen, Fliegenberg/Rosenweide, Scharmbeck und Winsen wurden in der weiteren Einsatzfolge nachalarmiert. Unter der Einsatzleitung von Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens und seinem Vertreter Klaus Rabeler waren insgesamt 100 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Feuer zu löschen und ein größeres Ausmaß zu verhindern. Mit drei C-Strahlrohren sowie einem B-Strahlrohr gingen die Kräfte gegen die Flammen vor, binnen Minuten hatten sie dank des geballten Einsatzes die Flammen soweit unter Kontrolle, dass ein Übergreifen auf weitere Teile der Lagerhalle verhindert und somit ein deutlich größeres Schadensausmaß vermieden wurde. Sechs der eingesetzten Feuerwehrleute mussten aufgrund der immensen Rauchentwicklung die Löscharbeiten unter umluftunabhängigen Atemschutz durchführen. Die Nachlöscharbeiten an dem Hallendach zogen sich noch längere Zeit hin, die ersten Einsatzkräfte konnten allerdings schon nach gut 45 Minuten wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Dank des schnellen, geballten Eingreifens gelang es der Feuerwehr letztenendes, das Feuer auf die betroffene Dachfläche zu begrenzen, das Dach wurde zu 75 Prozent durch das Feuer beschädigt bzw. zerstört. Im Innenraum der Halle wurde die Dachkonstruktion in Mitleidenschaft gezogen, und ein Industriestapler wurde durch geschmolzenen Kunststoff beschädigt. Unversehrt blieben dagegen mehrere ebenfalls in der Halle lagernde Gasflaschen. Die genaue Brandursache ist noch unbekannt, die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen. Durch das Feuer entstand an der Halle ein hoher Sachschaden. Allerdings sind die erhaltenen Werte weitaus höher zu bewerten, die durch den Feuerwehreinsatz erhalten werden konnten.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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April : Schwerer LKW Unfall A 1
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Hollenstedt Ein schwerer LKW Unfall auf der BAB A 1, Richtungsfahrbahn Bremen hat am Mittwoch Vormittag zwischen den Anschlussstellen Rade und Hollenstedt einen Toten, einen lebensgefährlich Verletzten, zwei Leichtverletzte und fünf zum teil völlig zerstörte LKW gefordert. Dabei waren gegen 09.40 Uhr fünf Sattelzüge bzw. LKW aufeinandergefahren. Zwei der LKW Fahrer wurden durch den außerordentlich heftigen Aufprall in ihren Fahrerkabinen schwerst eingeklemmt und erlitten lebensgefährliche Verletzungen, an deren Folgen einer der beiden Fahrer noch im LKW verstarb. Um 09.45 Uhr waren die Feuerwehren aus Rade und Elstorf als erste alarmierte Feuerwehren durch die Winsener Rettungsleitstelle zu diesem Unfall alarmiert worden. Parallel wurden zwei Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber ( Christoph 29 der Bundespolizei aus Hamburg und Christoph Weser der Deutschen Rettungsflugwacht aus Bremen ) zu diesem Einsatz entsandt. Die Rader Feuerwehr kam mit zwei Fahrzeugen nicht weit, die Fahrzeuge fuhren in den durch den Unfall produzierten Rückstau und kamen nicht mehr weiter. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Hollenstedt mit weiteren schweren technischen Geräte alarmiert, die Kräfte konnten aufgrund der Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Bremen entgegengesetzt der Fahrtrichtung die Unfallstelle anfahren. Auch die weiter alarmierten Feuerwehren aus Heidenau und Neu Wulmstorf, sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Sittensen ( LK ROW ) erreichten als „Geisterfahrer“ die Unfallstelle. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war ein Chaos sichtbar. Drei Sattelzüge, beladen mit Lebensmittel, Konserven und Getreide, standen ineinander verkeilt auf dem Hauptfahrstreifen. Im Böschungsbereich lag ein unbeladender, 7,5 Tonnen schwerer LKW auf der Seite, und gut 50 Meter vor den verkeilten Sattelzügen stand ein weiterer, am Unfall beteiligter Sattelzug. Nach ersten Sichtungen wurden insgesamt vier Verletzte gezählt, daraufhin wurden zwei weiteren Rettungswagen nachgefordert. Während zwei Beteiligte aus einem der LKW relativ leichte Verletzungen erlitten hatten und von der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt wurden, hatte es zwei LKW Fahrer schwer erwischt. Sowohl der Fahrer des mittleren als auch des letzten aufgefahrenen Sattelzuges waren schwer in ihren auf unter einem Meter zusammengedrückten Fahrerkabinen eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Noch in den beiden Kabinen mussten sie, so gut es ging, von Notärzten und Rettungsassistenten betreut und versorgt werden. Bei beiden gestaltete sich die Befreiung mehr als schwierig, mit mehreren parallel laufenden hydraulischen Rettungssätzen wurde versucht, die Kabinen freizuschneiden und auseinanderzudrücken. Doch die moderne Technik versagte hier aufgrund der Schwere der Verformungen, so dass mit Hilfe eines Bergungsfahrzeuges zuerst der erste der drei Sattelzüge weggezogen werden musste. Erst jetzt war der Fahrer des mittleren Sattelzuges so weit frei, dass weitere Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Nach gut zwei Stunden war dieser Mann befreit, er wurde nach weiteren intensivmedizinischen Maßnahmen mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 29 in das Hamburger Krankenhaus St. Georg geflogen. Für den zweiten eingeklemmten LKW Fahrer kam weitere Hilfe zu spät, er verstarb an den Folgen seiner Verletzungen in seinem Sattelzug. Auch er wurde erst nach mehr als zwei Stunden aus seiner völlig verformten Fahrerkabine geborgen. Parallel zur Befreiung der Eingeklemmten mussten die Feuerwehrleute größere Mengen auslaufende Betriebsstoffe abstreuen und den Brandschutz sicherstellen. Die letzten Feuerwehrkräfte verließen erst nach fünf Stunden den Unfallort. Die A 1 musste für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten bis zum Abend in Richtung Bremen gesperrt werden, teilweise wurde auch die Gegenfahrbahn voll gesperrt, es kam zu kilometerlangen Staus in beiden Richtungen, auch die Umleitungsstrecken waren völlig überlastet.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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Juli : Reetdachhausbrand Iddensen
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Iddensen Ein Großfeuer hat am Samstagnachmittag ein Reetdachhaus in der Straße „Vor dem Holze“ in Iddensen nahezu vollständig zerstört. Der Brand war um 16.22 Uhr der Winsener Rettungsleitstelle gemeldet worden, die Disponenten alarmierten daraufhin umgehend die Feuerwehren aus Iddensen, Emsen und Nenndorf sowie den Einsatzleitwagen der Gemeinde Rosengarten aus der Wehr Leversen/Sieversen. Rasch waren die ersten Kräfte unter der Leitung von Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi an der Brandstelle, bei ihrem Eintreffen war der Dachstuhl des 13 x 9 Meter großen Wohnhauses komplett verraucht und Flammen waren im Bereich des Schornsteins sichtbar. Unverzüglich wurden weitere Kräfte für die Brandbekämpfung angefordert, die gesamte Feuerwehr Leversen/Sieversen und die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld wurden nachalarmiert. Mit einem massiven Löschangriff gingen die ersten Einsatzkräfte gegen die Flammen vor, doch trotz aller Bemühungen konnten sie eine Brandausbreitung auf das gesamte Reetdach nicht verhindern. Zu weit war der Brand schon fortgeschritten, als dass das Dach noch hätte gehalten werden können. Probleme bereitete auch die erhebliche Rauchentwicklung. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger in den Einsatz schicken zu können, wurden im weiteren Einsatzverlauf die Feuerwehren aus Eckel, Elstorf, Hittfeld, Klecken und Vahrendorf/S. nachgefordert. Auch die Feuerwehr Hörsten kam zum Einsatz, zusammen mit dem Wechselladerfahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale besetzte die Wehr den kreiseigenen Atemschutzcontainer. Von den im Gesamteinsatz eingesetzten 150 Feuerwehrleuten mussten mehr als 40 unter umluftunabhängigen Atemschutz die Löscharbeiten durchführen. Auch zwei Stunden nach Brandausbruch war die Rauchentwicklung immer noch so erheblich, das teilweise unter Atemschutz gearbeitet werden musste. In Spitzenzeiten setzten die Einsatzkräfte der Feuerwehr sechs C-Strahlrohre, ein B-Strahlrohr und ein Wenderohr über die Drehleiter ein, um das Feuer zu löschen. Eine große Hilfe war im Verlauf der Löscharbeiten auch der Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes, der im Rahmen der derzeitigen täglichen Kontrollflüge mehrfach die Brandstelle überflog und aus der Luft sah, wo das Feuer am Intensivsten brannte. Dort wurden dann gezielt Löschmaßnahmen vorgenommen. Vor Ort waren auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers und Brandabschnittsleiter Elbe Volker Bellmann, die sich über die Löscharbeiten informierten. Nach eineinhalb Stunden war der Brand soweit unter Kontrolle, dass erste Nachlöscharbeiten durchgeführt werden konnten. In mühsamer Handarbeit musste dabei das gesamte Reet vom Dach entfernt werden, um alle Brandnester vollständig abzulöschen. Auch die Dachgauben mussten geöffnet werden, um auch hier die Brandnester abzulöschen. Bis in die späten Abendstunden hinein waren die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aufgrund der langen Löscharbeiten wurden die Kräfte von Versorgungsspezialisten aus den Feuerwehren Klecken und Elstorf mit Getränken und einem Imbiss versorgt. Erst nach und nach konnten die Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Besitzer des be4troffenen Brandhauses kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Zwei Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeitenleichte Verletzungen, sie mussten mit für die Eigensicherung angeforderten Rettungswagen in das Buchholzer Krankenhaus transportiert werden. Die Brandursache zu diesem Schadensfeuer ist noch unbekannt, die Brandstelle wurde von der Polizei beschlagnahmt. Der Sachschaden wird sich auf mehrere 100.000 Euro belaufen, die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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Juli : Großwaldbrand bei Bispingen
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Bispingen Zu einem Großeinsatz in den Nachbarlandkreis Soltau-Fallingbostel musste am Mittwoch Nachmittag kurz nach 15.00 Uhr der Fachzug Wassertransport, bestehend aus Fahrzeugen und Personal der Feuerwehren Bendestorf, Dibbersen, Ehestorf/A., Klecken, Ohlendorf und Tötensen, der Kreisfeuerwehr ausrücken. Der Zug war von der Führung der Kreisfeuerwehr Soltau-Fallingbostel zur Unterstützung bei einem Großwaldbrand an der BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen den Anschlussstellen Bispingen und Soltau-Ost angefordert worden. Dort brannten seit den Mittagsstunden rund neuneinhalb Hektar Wald und Autobahnböschung, ausgelöst durch einen defekten LKW-Reifen. Die Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel waren bereits seit Stunden iim Einsatz, um das Großfeuer zu löschen. Mit viel Geschick gelang es ihnen, das Feuer kurz vor dem Übergreifen auf benachbarte Getreidefelder zu stoppen. Da immer weitere wasserführende Einsatzfahrzeuge an der Brandstelle benötigt wurden, entschloss man sich, die Hilfe aus dem Landkreis Harburg in Anspruch zu nehmen. Unter der Leitung von Zugführer Matthias Wigianek aus Nenndorf und seinem Stellvertreter Stephan Schick aus Ehestorf setzte sich der Fachzug in Bewegung. In nur kurzer Zeit erreichten die gut 25 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Harburg das Einsatzgebiet. Nachkurzen Absprachen speisten die Feuerwehrleute mit ihren vier Tanklöschfahrzeugen die bereits im Einsatz befindlichen Einsatzfahrzeuge aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel ein. Zudem wurde bei den Löscharbeiten unterstützt, erschöpfte Kräfte aus dem Nachbarlandkreis wurden ausgetauscht. Immer wieder flackerten Brandneste rauf, die von der Feuerwehr abgelöscht wurden. Insgesamt waren 300 Feuerwehrleute der Feuerwehren aus beiden Landkreisen sowie von der Bundeswehrfeuerwehr aus Munster im Einsatz, um den großen Waldbrand zu löschen. Mit der geballten Schlagkraft gelang es den Wehren, das Feuer auf die Fläche von neuneinhalb Hektar zu begrenzen. Die Kräfte aus dem Landkreis Harburg verbrauchten mehr als 20 Tankfüllungen, um den völlig ausgetrockneten Waldboden, in dem sich immer wieder neue Brandnester entzündeten zu tränken. Eine große Hilfe bei der Brandbekämpfung waren die großen geländegängigen Tanklöschfahrzeuge aus dem LK SFA, mit deren Geländegängigkeit auch unwegsames Gelände angefahren werden konnte, um dort viel Wasser in die Brandstellen zu pumpen. Für die Feuerwehren aus dem Landkreis Harburg war der Einsatz nach gut fünf Stunden beendet. Die A 7 blieb während der Löscharbeiten in Richtung Süden für mehr als acht Stunden voll gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.
Pressestelle KFV LK Harburg
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Juli : Brennt Hähnchenmatanlage
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Sprötze Ein Großfeuer hat am Freitag morgen einen im Bau befindliche und kurz vor der Fertigstellung stehenden Hallenkomplex für eine Hähnchenmast im Kirchenhofweg in Sprötze nahezu vollständig vernichtet. Das gut 80 x 20 Meter große Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, der Einsatz von vier Feuerwehren konnte das Niederbrennen nicht verhindern. Über mehrere Stunden waren die Wehren im Einsatz, um das Feuer endgültig zu löschen. Um 04.47 Uhr waren die Feuerwehren aus Sprötze und Trelde durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Brand der Halle alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt konnten die ersten anrückenden Kräfte beider Feuerwehren sich an dem weithin sichtbaren Feuerschein orientieren. Bei ihrem Eintreffen brannte das Gebäude in voller Ausdehnung, auch im Inneren der Halle befindliches Baumaterial stand im Vollbrand. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Buchholz zur Unterstützung nachalarmiert. Da von Anfang an klar war, dass für die Brandbekämpfung eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke erforderlich war, wurde die Feuerwehr Appel mit dem Gerätewagen-Logistik der Kreisfeuerwehr und umfangreichen Schlauchmaterial ebenfalls durch den Einsatzleiter, Buchholzs Stadtbrandmeister Karsten Cohrs nachgefordert. Mit dem Eintreffen des Gerätewagens wurde eine gut 700 Meter lange Wasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten and der Ecke Bahnhofstraße/Kirchenhofstraße aufgebaut, eine Tragkraftspritze wurde in die Leitung eingebaut, um den Wasserdruck an der Brandstelle zu erhöhen. Mit einem massiven, von drei Seiten vorgetragenen Löschangriff gingen die gut 80 eingesetzten Feuerwehrleute gegen die brennende Halle vor, der Einsatz zeigte schnell Erfolg, das Feuer war binnen 30 Minuten vollständig unter Kontrolle. Im Verlauf des Einsatzes stürzten größere Dachflächen ein, und Detonationen im Inneren der Halle sorgten für erneute teils starke Flammenbildungen. Vollständig vor den Flammen abgeschirmt wurde mit Erfolg eine zweite, gut zehn Meter entfernt stehende Halle. Bereits eineinhalb Stunden hach der Alarmierung konnten erste Feuerwehrkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden, die Nachlöscharbeiten an der Halle dauerten bis in die Vormittagsstunden an. Zur genauen Klärung der Brandursache hat die Polizei die gesamte Brandstelle beschlagnahmt, Brandermittlungsexperten haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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August : Ölverschmutzung auf Elbe
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Laßrönne/Hamburg Einen länderübergreifenden Großeinsatz von Feuerwehren aus Niedersachsen und Hamburg hat ein gut 1,5 Kilometer langer, eine Gewässeroberfläche von rund 115.000 Quadratmetern bedeckender Ölfilm auf der Elbe bei Laßrönne am frühen Donnerstagabend gefordert. Um 17.45 Uhr waren Feuerwehrkräfte aus Hamburg in Form eines Zuges der Berufsfeuerwehr, eines Löschbootes, dem Umweltdienst ( U-Dienst ) und diversen Freiwilligen Feuerwehren sowie der Fachzug Gewässerschutz der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg, bestehend aus Fahrzeugen, Booten und Mannschaften der Feuerwehren Drage, Fliegenberg/Rosenweide, Garstedt, Hoopte, Laßrönne, Marschacht und Roydorf alarmiert worden. Den Wehren war der auf dem Wasser treibende Ölfilm gemeldet worden, aus der Luft verfolgte ein Polizeihubschrauber der Hamburger Polizei den Film. Schnell waren die Einsatzkräfte auf dem Wasser, ökologisch wertvolle Gebiete wie zum Beispiel Vogelschutzgebiete am Laßrönner Haken. mussten vor den Ölfilm geschützt werden. Die Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Harburg nahmen eine 60 Meter lange Ölsperre vor, um das Vogelschutzgebiet am Laßrönner Haken vor dem Film zu schützen. Weitere Einsatzkräfte von Feuerwehren beider Bundesländer verfolgten den Ölfilm flussabwärts, immer auf dem Sprung, um weitere Gebiete wie auch den Einlauf der Elbe in die Ilmenau vor dem Öl zu schützen. Auf dem Fluss entnahmen Einsatzkräfte Wasserproben, um den Stoff genauer bestimmen zu können. Die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg unter der Leitung von Zugführer Uwe Sievers arbeiteten eng mit den Hamburger Kräften zusammen, nach gut zwei Stunden hatte sich der Ölfilm so weit verflüchtigt, dass der Einsatz beendet und die Ölsperren wieder abgebaut werden konnten. Vor Ort informierte sich auch Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann über die Einsatzmaßnahmen. Der Verursacher dieser großflächigen Wasserverschmutzung ist noch nicht bekannt, die Wasserschutzpolizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach gut zweieinhalb Stunden beendet, allein auf niedersächsischer Seite waren insgesamt 110 Feuerwehrleute im Einsatz, um die drohende Umweltgefahr zu bekämpfen.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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Oktober : Gebäudebrand Garlstorf
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Garlstorf Ein Großfeuer hat am Sonnabend morgen den Dachstuhl der Gaststätte „Waldklause“ in der Straße Zur Osterheide in Garlstorf mit zwei darin verbauten Wohnungen nahezu vollständig zerstört. Acht Feuerwehren waren letztenendes stundenlang im Einsatz, um das Feuer zu löschen und zu verhindern, dass das Feuer auf die Gaststätte im Erdgeschoss übergriff. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden, der Besitzer des Lokals und seine Frau konnten sich rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen. Um 05.02 Uhr war die Feuerwehr Garlstorf durch die Winsener Rettungsleitstelle zu diesem Feuer alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt gingen weitere Notrufe in der Leitstelle ein, umgehend wurden die Feuerwehren aus Salzhausen und Gödenstorf/Oelstorf nachalarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Garlstorfer Wehr brannte der Dachstuhl der bekannten Gaststätte in voller Ausdehnung. Das Feuer in dem Dach des Gebäudes, das in unmittelbarer Nähe zur Bahnstrecke der Osthannoverschen Eisenbahn OHE liegt, drohte sich durch böigen Wind weiter auszubreiten. Zur weiteren Unterstützung wurden weiterhin die Feuerwehren aus Garstedt, Tangendorf und Toppenstedt sowie die Drehleiter und ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Winsen nachalarmiert. Mit einem massiven Löschangriff gingen die mehr als 100 Feuerwehrkräfte unter der Einsatzleitung von Garlstorfs Ortsbrandmeister Norbert Petersen gegen die Flammen vor. Auch Salzhausens Gemeindebrandmeister Dieter Mertens und Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau waren vor Ort und informierten sich über die Löscharbeiten. Vier C-Strahlrohre, ein Wenderohr über die Drehleiter und zeitweise sogar ein Wasserwerfer waren gleichzeitig im Einsatz, um den brennenden Dachstuhl abzulöschen. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung mussten 14 der eingesetzten Feuerwehrkräfte, die in der direkten Brandbekämpfung am Objekt eingesetzt waren, unter umluftunabhängigen Atemschutz arbeiten. Nach einer halben Stunde war der Brand schließlich unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings über weitere Stunden hin. Mit Hilfe einer nachgeforderten Wärmebildkamera der Feuerwehr Hanstedt wurde der Dachstuhl nach weiteren versteckten Brandnestern abgesucht. Für das Ablöschen der letzten Brandnester mussten Teile des hartgedeckten Daches in mühsamer Handarbeit aufgenommen werden. Trotz der intensiven Löscharbeiten konnten die Einsatzkräfte das Ausbrennen des Dachstuhls nicht verhindern. Im Erdgeschoss sind die entstandenen Schäden besonders durch Rauch und Löschwasser enorm. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar. Die Brandstelle wurde von der Polizei für weitere Ermittlungen beschlagnahmt, diese hat die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache übernommen. Für die letzten Feuerwehrkräfte war der Einsatz viereinhalb Stunden nach der Alarmierung beendet.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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November : Dacheinsturz in Supermarkt
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Meckelfeld Aus völlig ungeklärter Ursache ist am Sonnabend morgen das Dach eines Supermarktes in der Glüsinger Straße in Meckelfeld auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern eingestürzt und hat den Supermarkt im Inneren schwer beschädigt. Durch mit großem Glück gab es keine Verletzten unter den Angestellten und Kunden des Marktes die das sich anbahnende Unglück durch Knirschen und Krachen nach eigenen Aussagen bemerkten und sich unverletzt ins Freie retten konnten. Um 08.24 Uhr waren die Feuerwehren aus Glüsingen und Meckelfeld sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Maschen durch die Winsener Rettungsleistelle zu dem Gebäudeeinsturz alarmiert worden. In der Erstalarmierung war zuerst vom schlimmsten Fall ausgegangen worden, nämlich das Personen von dem Dacheinsturz betroffen sein könnten, auch ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK wurden in den Einsatz geschickt. Nur kurze Zeit nach der Alarmierung waren die Kräfte mit rund 40 Einsatzkräften der Feuerwehr sowie die Mitarbeiter des Rettungsdienstes an der Einsturzstelle, schnell jedoch konnte Entwarnung gegeben werden. Es waren glücklicherweise keine Menschen von dem Einsturz verletzt worden, alle sich um Zeitpunkt des Einsturzes im Markt befindlichen Personen kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Einsturz waren große Mengen auf dem Dach angesammeltes Regenwasser in den Markt eingedrungen. Über die Drehleiter der Meckelfelder Feuerwehr wurde das teileingestürzte Dach von oben begutachtet, zudem schalteten die Kräfte das gesamte Gebäude stromlos. Für sie gab es danach nichts weiter zu tun, die Einsatzstelle wurde der Polizei zur weiteren Veranlassung übergeben. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach rund 45 Minuten beendet. An dem Supermarkt entstand schwerer Sachschaden, die genaue Ursache des Teileinsturzes müssen nun von Statikern und Bauexperten geklärt werden.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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