Januar
Februar
März
Januar

Erfolgreiche Bilanz der Fachzüge in der KreisFW
Zwei Führungskräfte verabschiedet
Bilanz der Stadtfeuerwehr Winsen
Neuer Funkwart in der Gemeinde Seevetal
Neue Zugführer und Vertreter bei der KreisFW
Neue Wärmebildkamera in Ehestorf
Alarmübung in Klecken
Alter GAL Helmut Krug verabschiedet
Eindrucksvolle Bilanz der SG Salzhausen
Gerhard Berlin verabschiedet
Hohe Auszeichnung in Moisburg
Henry Geist ist Ehrenortsbrandmeister
Auszeichnung für HaPe Thomas


Erfolgreiche Bilanz der Kreisfeuerwehr-Fachzüge

Hittfeld Als sehr gut aufgestellt präsentieren sich die insgesamt 20 Fachzüge der Kreisfeuerwehr im Landkreis Harburg. Die beiden stellvertretenden Brandabschnittsleiter Karsten Egler und Norbert Petersen zogen jetzt in der FTZ eine durchweg positive Bilanz für die Arbeit der Züge im vergangenen Jahr. Insgesamt sechs Mal wurden einzelne Züge zu Einsätzen im Landkreis alarmiert. Drei Taucheinsätze des Fachzuges Wasserrettung standen dabei in den Büchern. Einmal wurde eine Menschenrettung an der Elbe durchgeführt, ein zweites Mal musste eine Bohle im Harburger Hafen geborgen werden und der dritte Einsatz galt einem in ein Regenrückhaltebecken in Reindorf gefahrenen PKW. Zu diesen Einsätzen kommen drei Brandeinsätze, wo einzelne Züge eingreifen mussten. Der Fachzug Wassertransport rückte im Mai zu einem Großmoorbrand bei Neu Wulmstorf aus. Der Fachzug Brandbekämpfung B 3 unterstützte örtliche Feuerwehren bei einem Reetdachhausbrand in Maschen am 1. Dezember, und am 9. Dezember rückte der Fachzug Spüren und Messen zu einem Lagerhallenbrand nach Neu Wulmstorf aus. Hier wurden auch Teile des Fachzuges Gefahrgut tätig. Alle Einsätze, so bescheinigten es Egler und Petersen nach Rücksprache mit den jeweiligen Einsatzleitungen, waren hervorragend abgearbeitet worden. Seinen Dank für die absolvierten Einsätze sprach auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers aus, der den Zügen ebenfalls einen sehr guten Ausbildungs- und Ausrüstungsstand bescheinigte. Die Ausrüstung konnte im vergangenen Jahr sogar weiter verbessert werden, durch die Kreisfeuerwehr wurden ein Gerätewagen GW-Öl sowie ein schwimmfähiger Öl-Skimmer samt Bootsanhänger bei der Feuerwehr Roydorf stationiert. Die Wehr ist mit Fahrzeug und Gerätschaften Bestandteil des Fachzuges Gewässerschutz, mit den neuen Gerätschaften kann die Arbeit noch effizienter durchgeführt werden. Einen Einblick über die Arbeit des Öl-Skimmers bekamen die Führungskräfte gleich in Form einer aufgebauten Übungslage. Übungen waren für die Züge ein wesentlicher Bestandteil des vergangenen Jahres. Insgesamt 33 Einzelzugübungen wurden dabei durchgeführt, dazu kamen zwei Mehrzugübungen und vier Bereitschaftsübungen. Besonders wurde hierbei an die Großübung am MicMac Moisburg erinnert, wo ein Massenanfall von Verletzten gemeinsam mit dem DRK geprobt wurde, aber auch die gemeinsame Einsatzübung des Fachzuges Wasserrettung gemeinsam mit dem DRK am Hafen von Bullenhausen fand lobende Erwähnung. Abschließend wurde auch die große Bereitschaftsübung der Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Celle Mitte Oktober lobend erwähnt, bei dem die Züge des Landkreises die Ausarbeitung vorgenommen hatten und den Celler Kräften helfend zur Seite standen. Alles in allem investierten die Feuerwehrleute der Fachzüge 2.340 Stunden geschätzte Zeit in die absolvierten Übungen, neben den Diensten in den Heimatfeuerwehre! Abschließend hielten Egler und Petersen noch einen Ausblick auf dieses Jahr, neben vielen Übungen planen die Führungskräfte auch ein Weiterbildungsseminar für die Zugführer, dieses soll im Herbst stattfinden.

Prtessestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Führungskräfte verabschiedet

Hittfeld Zwei langjährige Führungskräfte der Kreisfeuerwehr sind im Rahmen der Dienstversammlung aller Zugführer und Vertreter der Kreisfeuerwehr in der Hittfelder Feuerwehrtechnischen Zentrale aus ihren Ämtern verabschiedet worden. Der bisherige Zugführer des Fachzuges Brandbekämpfung 2, Hans-Peter Mohrmann aus Tostedt musste sein Amt aus Altersgründen abgeben, und der langjährige Zugführer des Fachzuges Gewässerschutz, Uwe Sievers aus Fliegenberg wurde im vergangenen Jahr zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Stelle gewählt und gab sein Amt daher ebenfalls ab. Beiden ehemaligen Führungskräften danke nicht nur Kreisbrandmeister Dieter Reymers für ihr jahrelanges Engagement, auch die beiden stellvertretenden Brandabschnittsleiter Karsten Egler und Norbert Petersen dankten Mohrmann und Sievers und überreichten beiden ein Buchgeschenk zum Abschied.
Hans-Peter Mohrmann hatte seit 2003 die Leitung des Fachzuges Brandbekämpfung 2 inne, zuvor war er dort bereits sechs Jahre als stellvertretender Zugführer eingesetzt. Viele Großübungen wurden von ihm mit Erfolg geleitet.
Uwe Sievers baute den Fachzug Gewässerschutz entscheidend mit auf. Seit 2000 war er Zugführer des Fachzuges Gewässerschutz und in dieser Zeit bei mehreren Einsätzen auf Gewässern an leitender Stelle mit dabei.
Beide verabschiedeten Führungskräfte versprachen, ihre jahrzehntelangen Erfahrungen an ihre Nachfolger weiterzugeben und mit Rat und Tat begleitend zur Seite zu stehen.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Bilanz der Stadtfeuerwehr Winsen

Winsen. Im abgelaufenen Jahr 2011 gab es auch für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Winsen keine Verschnaufpausen, so Stadtbrandmeister Helmut Kuntze in seinem Jahresbericht für das Jahr 2011. Die dreizehn Ortswehren der Stadt Winsen mussten im vergangen Jahr zu 261 Einsätzen ausrücken. Bei den Einsätzen überwog die Zahl der Hilfeleistungen mit insgesamt 123 Einsätzen, zu Bränden rückten die Wehren 121 Mal aus. Damit sei die Zahl der Einsätze zu dem Jahr 2010 etwas zurückgegangen. Darüber hinaus wurden vier Alarmübungen und 13 sonstige Einsätze bewältigt. Besonders bei den Brandeinsätzen seien der Wohnungsbrand in Luhdorf mit zwei verletzten Kindern, der Großbrand eines Mehrfamilienhauses in Winsen und der Großbrand einer Scheune in Roydorf in Erinnerung geblieben. Die Hilfeleistungseinsätzen reichten von der Tierrettung, das Abstreuen von Ölspuren, öffnen von Notfalltüren, Schiffhavarien auf der Elbe bis zur Personenrettung oder Bergung aus schwierigen Lagen und Überflutungen. Bei vielen dieser Einsätzen arbeiteten oftmals mehrere Wehren zusammen. Die hervorragende Zusammenarbeit der Ortswehren bei Einsätzen ist, so Kuntze, weiter als vorbildlich zu betrachten. Von den Wehren konnten 65 Personen aus Notlagen gerettet werden und Sachwerte in einer Höhe von 2,6 Millionen Euro erhalten werden. Mit dem Ausbildungsstand der 13 Ortswehren der Stadt Winsen zeigte sich der Stadtbrandmeister ebenfalls sehr zufrieden. Die Feuerwehren der Stadt Winsen verfügen zurzeit über 653 aktive Mitglieder. Die Personaldecke der Wehren sei sehr stabil. Dennoch mahnte Helmut Kuntze die Mitgliederwerbung weiter voran zu treiben und nicht aus den Augen zu verlieren. Auf den Nachwuchs in den Wehren ging der Stadtbrandmeister besonders ein, der Nachwuchs in den Jugendwehren konnte im Jahre 2011 durch die Gründung der Jugendfeuerwehr Hoopte auf 222 Mitglieder erhöht werden. Somit verfügt die Stadt Winsen über 12 Jugendfeuerwehren. Kuntze werde aber nicht in den Bemühungen nachlassen, noch die 13. und letzte Jugendfeuerwehr Gründung im Winsener Stadtgebiet voranzutreiben. Weiterhin zeichnet sich in einigen Wehren die Bereitschaft ab, Kinderfeuerwehren ins Leben zu rufen. Kuntze weiter: „ All dies läßt darauf hoffen, auch künftig im Stadtgebiet Winsen eine schlagkräftige und gut ausgebildete Freiwillige Feuerwehr vorhalten zu können“. Der Unterhalt von Feuerwehren kostet auch Geld. Dieses gut angelegte Geld kommt dem Schutz unserer Mitbürger, betonte der Stadtbrandmeister. Dringend erforderliche Anschaffungen wurden jederzeit getätigt, damit konnte die Einsatzfähigkeit der Ortswehren erhalten werden. Dafür richtete Helmut Kuntze einen Dank an Rat und Verwaltung der Stadt Winsen. Mit der technischen Ausrüstung ist Kuntze sehr zufrieden. Neben vielen kleinen Neu- und Ersatzbeschaffungen konnte im vergangen Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Rottorf ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser übergeben werden. Die Stadt investierte 105.000 Euro für dieses neue Fahrzeug. Der Landkreis Harburg übergab an die Freiwillige Feuerwehr Roydorf einen Gerätewagen-Öl, auch dieses Fahrzeug ist für die Abwehr von Ölunfällen dringend erforderlich. In diesem Jahr sollen, so Kuntze weiter, die Feuerwehr Winsen einen neuen Mannschaftstransportwagen und die Feuerwehr Sangenstedt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser erhalten. Als erfreulich bewertete Stadtbrandmeister Kuntze die Tatsache, dass der Stellenwert der Feuerwehrleute und der Jugendfeuerwehrmitglieder zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Förderung des Ehrenamtes soll in Zukunft noch weiter eine bedeutsame Rolle spielen, erwähnte der Stadtbrandmeister. Gleichwohl übte er auch Kritik, warum die Bürokratisierung im Feuerwehrwesen immer mehr zunimmt, anstatt diese von den Führungskräften der Feuerwehren fern zu halten. Kuntze weiter; „ Auch dies wäre eine Art der Förderung des Ehrenamtes“. Stattdessen werden immer wieder neue Vorschriften erlassen und in die Feuerwehren gegeben. Als Beispiele nannte der Stadtbrandmeister die Prüf- und Wiederherstellungsanweisungen von Atemschutzgeräten nach einem Einsatz oder die Nachweise über eingegangene Spenden auf Sponsoringlisten oder die Abforderung von Tätigkeitsnachweisen durch das Innenministerium. Das sind nur einige Beispiele die Stadtbrandmeister Helmut Kuntze nannte und den freiwilligen Feuerwehrleuten bereits vorab den Mut zur Übernahme von Führungsaufgaben nehmen. Vorausschauend auf das Jahr 2012 wünscht sich der Stadtbrandmeister vom Bürgermeister und dem Rat- und der Verwaltung der Stadt Winsen weiterhin eine so gute Zusammenarbeit wie schon in den bisherigen Jahren. Zum Schluss bedankte sich Helmut Kuntze bei den Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit, die gute Kameradschaft und das entgegengebrachte Vertrauen.

Burkhard Giese
SPW Winsen


 

Neuer Funkwart in Seevetal

Seevetal. Martin Ohl von der Feuerwehr Maschen ist der neue Gemeindefunkwart der 15 Feuerwehren der Gemeinde Seevetal. Ohl löst den bisherigen Amtsinhaber Michael Warnke ab, der in nächster Zeit der neue Schriftführer der Gemeindefeuerwehr Seevetal wird.
Mit Martin Ohl übernimmt ein kompetenter und fachkundiger Feuerwehrmann den Funksektor in den Reihen der Gemeindefeuerwehr. Seit mehreren Jahren ist Ohl bereits Funkwart in den Reihen der Ortsfeuerwehr Maschen, zudem bildet er seit 1997 als Kreisausbilder den Feuerwehrnachwuchs an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld mit allem Wissenswerten und Notwendigen aus dem Funkbereich aus.
Auch beruflich hat Ohl viel mit dem Funken zu tun, seit 2000 ist er Disponent in der Rettungsleitstelle Feuerwehr/Rettungsdienst des Landkreises Harburg in Winsen. Seine ersten wichtigen Aufgaben in der Gemeindefeuerwehr Seevetal werden unter anderem die Abwicklung für die Seevetaler Ortsfeuerwehren bei der Umstellung auf die Digitale Alarmierung sein, die jetzt schrittweise im Landkreis Harburg Einzug hält sowie die Mitarbeit im Sinne der Feuerwehr Seevetal bei der Umsetzung des Digitalfunks, der auch in nächster Zeit im Landkreis eingeführt werden soll.
Erster Gratulant des neuen Funkwartes war Seevetals Gemeindebrandmeister Günther Ehrhorn, der sich über das Engagement von Ohl freute.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW



 

Neue Führungskräfte bei der Kreisfeuerwehr

Hittfeld Fünf neue Führungskräfte sind im Rahmen der Dienstversammlung aller Zugführer und Stellvertreter der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld als neue Zugführer oder Vertreter in ihre Ämter eingeführt worden.
Heinz Stein aus der Feuerwehr Roydorf ist dabei der neue Zugführer des Fachzuges Gewässerschutz, er übernimmt die Nachfolge von Uwe Sievers aus Fliegenberg. Stein war bereit sein Zug als stellvertretender Zugführer tätig, in dieser Zeit hat er schon maßgebliche Zeichen in dem Fachzug gesetzt. In Roydorf ist Stein seit geraumer Zeit als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig.
Neuer stellvertretender Zugführer des Fachzuges Gewässerschutz wurde als Nachfolger von Heinz Stein Andreas Röder aus Hoopte. Röder ist dort als Gruppenführer aktiv und seit Jahren dabei, wenn Einsätze der Wehr Hoopte im Rahmen des Fachzuges Gewässerschutz auf den Gewässern im Landkreis Harburg absolviert werden.
Neuer Zugführer im Fachzug Brandbekämpfung B 2 wurde Rolf Tietgens aus Tostedt, er löste den bisherigen Amtsinhaber Hans-Peter Mohrmann ab. Tietgens war zuvor schon acht Jahre als stellvertretender Zugführer eingesetzt. Daneben ist Tietgens seit 2006 Gemeindeausbildungsleiter und Gemeindesicherheitsbeauftragter der Samtgemeinde Tostedt.
Neuer stellvertretender Zugführer im Fachzug B 2 wurde Dirk Röhrs aus Wesel. Er ist seit vergangenem Jahr stellvertretender Ortsbrandmeister in der Weseler Feuerwehr zuvor war dort als Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter eingesetzt.
Als fünfte neue Führungskraft wurde Martin Porth aus Borstel zum stellvertretenden Zugführer des Fachzuges Technische Hilfeleistung 1 eingesetzt, er löst Stephan Boenert aus Salzhausen ab. Porth ist seit 2006 Stadtjugendfeuerwehrwart der Stadt Winsen zudem ist er als Gruppenführer in der Wehr Borstel aktiv.
Alle neuen Führungskräfte erhielten durch Kreisbrandmeister Dieter Reymers ihre Ernennungsurkunden, verbunden mit dem Dank für die zusätzlichen Aufgaben überreicht.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Neue Wärmebildkamera der FF Ehestorf/A.

Ehestorf Freude herrscht bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Ehestorf-Alvesen. Der Wehr wurde durch den Förderverein mit dessen Vorsitzenden Klaus Meyer-Greve an der Spitze eine neue Wärmebildkamera übergeben. Fast 9.000 Euro hat der Förderverein für die Beschaffung aufgebracht, und Ortsbrandmeister Stephan Schick und sein Vertreter Carsten Heitmann dankten den Förderern der Wehr sehr herzlich. „Mit der neuen Kamera sind wir nun in der Lage, bei Bränden in Gebäuden Vermisste auch in stark verrauchten Räumen schneller zu finden, ohne erst auf weiter stationierte Wärmebildkameras zurückgreifen zu müssen“, freute sich Stephan Schick bei der offiziellen Übergabe. Die Wärmebildkamera in Ehestorf ist die zweite ihre Art in der Gemeinde Rosengarten, in Eckel wurde die erste Kamera stationiert. Die neue Ehestorfer Wärmebildkamera soll im gesamten Gemeindegebiet zum Einsatz kommen, wenn es die Einsatzlage erfordert. Eine entsprechende Schulung der Feuerwehrleute der Wehr hat schon stattgefunden, so dass die Dräger UCF 7000, so die offizielle Bezeichnung der Kamera, nun auch eingesetzt werden kann. Schick richtete seinen besonderen Dank an den Förderverein, der in den letzten Jahren immer wieder große Geldmittel eingesetzt hat, um die Arbeit der Wehr zu unterstützen, neben Einsatzstiefeln und anderen Bekleidungsgegenständen erinnerte er besonders an die Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens, finanziert aus Mitteln des Fördervereins.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Alarmübung in Klecken

Klecken Rund 40 Mitglieder der Feuerwehren aus Eckel und Klecken waren jetzt bei einer Alarmübung im Lerchenweg in Klecken eingesetzt, um einen simulierten Gebäudebrand zu löschen und parallel eine Menschenrettung in dem betroffenen Gebäude durchzuführen. Ausgangslage dieser von Kleckens Ortsbrandmeister Dirk Behmer und Rosengartens Gemeindeausbildungsleiter Marc Lorenzen gemeinsam mit diversen Mitgliedern der Gemeindefeuerwehr ausgearbeiteten Alarmübung war dabei eine Verpuffung in einem Keller, dort und auch im Dachgeschoss des Gebäudes wurden nach der vermeintlichen Verpuffung Personen, dargestellt durch Puppen vermisst. Das Objekt selbst war für die Übung wie geschaffen, das Gebäude steht seit einiger Zeit leer und soll in Kürze abgerissen werden, optimale Übungsbedingugen für eine möglichst realistische Übung. Eigens dafür wurde in einer Glutbrandwanne nasses Holz entzündet, das Gebäude war binnen kürzester Zeit vollständig verraucht, im Garten des Geländes wurde zudem ein realistisches Feuer entfacht hat, um der Lage ein möglichst realistisches Szenario zu geben. Binnen Minuten waren die beiden Wehren nach der Alarmierung an der vermeintlichen Brandstelle, und trotz der Erkenntnis, dass es sich um eine Alarmübung handelte, gingen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Kleckens stellvertretenden Ortsbrandmeister Olaf Wöhlk beherzt und couragiert vor, um die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Insgesamt acht Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz in das verrauchte Gebäude vor und begannen mit der Menschenrettung. Zwei Personen konnten dabei relativ zügig aus dem Eingangsbereich ins Freie gebracht werden, eine weitere im Dachgeschoss befindliche Person musste mittels Schleifkorbtrage über eine Steckleiter „gerettet“ werden. Weitere Kräfte brauten eine umfangreiche Wasserversorgung auf, unter der Beobachtung von Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi und einem mehrköpfigen Beobachterteam wurde zudem auch ei n simulierter Löschangriff im garten des Gebäudes gestartet. Nach rund 45 Minuten hatten die Kräfte alle gestellten Aufgaben vollständig abgearbeitet, die Übung wurde für beendet erklärt, und bei einer Nachbesprechung wurden die Übungsabschnitte noch einmal erläutert und besprochen.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW



GAL Helmut Krug verabschiedet

Salzhausen. Auf der Sitzung des Samtgemeindekommandos der Feuerwehren der Samtgemeinde Salzhausen wurde jetzt der langjährige Gemeindeausbildungsleiter Helmuth Krug in die Altersabteilung verabschiedet.
Seit 1976 war Krug in der Ausbildung junger Feuerwehrleute aktiv. Zunächst in seiner damaligen Heimatgemeinde Hanstedt, wo er lange Jahre auch Ortsbrandmeister der Feuerwehr Nindorf war. Nach seinem Umzug in die Samtgemeinde Salzhausen übernahm er auch hier schnell Verantwortung in der Feuerwehr. Neben seinen Aufgaben als Gruppenführer in der Wehr Garlstorf wurde er 1997 stellvertretender Gemeindeausbildungsleiter bevor er im Jahr 2000 zum Gemeindeausbildungsleiter gewählt wurde.
Brandmeister Krug hat in 35 Jahren Grundausbildung über 700 junge Männer und Frauen für den anspruchsvollen Dienst in der Feuerwehr ausgebildet.
Gemeindebrandmeister Dieter Mertens und Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause bedankten sich herzlich für diesen großen Einsatz zum Wohle der Feuerwehr und der Bevölkerung der Samtgemeinde Salzhausen und überreichten Helmuth Krug eine Dankesurkunde und ein Abschiedsgeschenk.
Auf derselben Sitzung wurde Dirk Stuhlmacher aus Putensen zum Nachfolger von Helmuth Krug gewählt. Der 40-jährige Elektromeister ist bereits seit dem Jahr 2000 stellvertretender Gemeindeausbildungsleiter und konnte bei der Wahl alle Stimmen auf sich vereinigen.
Er wird in Zukunft für die Aus- und Weiterbildung der knapp 500 Feuerwehrleute der Samtgemeinde die Verantwortung tragen

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

Bilanz der Gemeindefeuerwehr Salzhausen

Wulfsen. Über stabile Mitgliederzahlen freute sich jetzt Salzhausens Gemeindebrandmeister Dieter Mertens auf der Sitzung des Samtgemeindekommandos im Wulfsener Feuerwehrgerätehaus. Zur Zeit gehören den elf Ortswehren 487 Aktive an, davon gut zehn Prozent Frauen; die Altersabteilung hat 180 Mitglieder, darunter auch hier bereits Frauen.
Besonders freute sich Mertens, dass die Jugendwehren unvermindert guten Zulauf haben. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Mitglieder um vier auf nunmehr 147 an – darunter ein knappes Drittel Mädchen. Vierzehn Jungen und Mädchen konnten in die Einsatzabteilungen übernommen werden.
Die Zahl der Einsätze war im vergangenen Jahr – insbesondere bei den Brandeinsätzen – rückläufig. Mussten im Jahr 2010 noch vier Großbrände bekämpft werden, waren 2011 nur ein Mittelfeuer und sechs Kleinbrände zu löschen. Auch automatische Brandmeldeanlagen sorgten wieder für Arbeit; insgesamt neunmal führten Fehlalarme hier zu Einsätzen der Feuerwehr. Mit drei Alarmübungen wurde die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren überprüft – jedes Mal mit durchweg guten Resultaten.
Die Zahl der technischen Hilfeleistungen blieb mit 107 Einsätzen gegenüber dem Vorjahr relativ konstant. Bei mehreren schweren Verkehrsunfällen konnten elf Menschen gerettet werden, für ein junges Mädchen kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.
In diesem Zusammenhang freute sich Gemeindebrandmeister Mertens darüber, dass die Samtgemeinde Salzhausen weitere finanzielle Mittel für die Optimierung der Gerätschaften bereit gestellt hat. So konnte für die Stützpunktwehr Garlstorf ein neues leistungsfähigeres Hydraulikaggregat beschafft werden. Im selben Zuge wurden auch sämtliche hydraulisch betriebenen Geräte der drei Stützpunktwehren auf Singlekupplungen umgerüstet, was die Handhabung im Einsatz enorm vereinfacht. Außerdem konnten im vergangenen Jahr sowohl ein Stromerzeuger als auch eine Tragkraftspritze ersetzt werden.
Größere Ausgaben waren für die Ersatzbeschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Feuerwehr Garlstorf nötig. Das 32 Jahre alte Tanklöschfahrzeug der Wehr konnte auch dank der Förderung aus Mitteln des Konjunkturpaketes II durch ein modernes Fahrzeug ersetzt werden. Zu 100% aus Spendenmitteln der Bevölkerung und des Gewerbes konnten zudem neue Mannschaftstransportwagen für die Wehren in Garlstorf und Salzhausen beschafft werden.
In Garstedt wurde im vergangenen Jahr mit dem Bau des neuen Gerätehauses begonnen. Am Ortsausgang in Richtung Winsen entsteht zur Zeit ein moderner Zweckbau mit drei Einstellplätzen für die Fahrzeuge der Wehr und einem zeitgemäßen Schulungsraum. Die Arbeiten schreiten zügig voran, sodass um Ostern herum mit der Fertigstellung gerechnet wird.
Einen großen Schatten voraus wirft inzwischen die Umstellung auf die digitale Alarmierung der Feuerwehrleute. Seitens der Samtgemeinde sind alle organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, sodass die Umstellung nach der Beschaffung der digitalen Funkmeldeempfänger, die über den Landkreis Harburg organisiert wird, sofort erfolgen kann.
Mit zahlreichen Übungen und Lehrgängen hielten sich die Feuerwehrleute der Samtgemeinde für zukünftige Herausforderungen fit. Allein neunzehn junge Kameradinnen und Kameraden absolvierten die Grundausbildung, die sogenannte Truppmann-Ausbildung 1 und schlossen sie mit einem Notendurchschnitt von 2 ab. Noch besser - nämlich mit einem Notendurchschnitt von 1 - wurde die zwei Jahre nach dem ersten Teil zu absolvierende Truppmann-Ausbildung 2 von den
Lehrgangsteilnehmern abgeschlossen.
Ab dem 1. Februar soll in der Samtgemeinde Salzhausen die Ausbildung für den sogenannten „Feuerwehrführerschein“ starten. Dieser ermöglicht es Inhabern der Fahrerlaubnisklasse B, also des Pkw-Führerscheins, im Übungs- und Einsatzfall Feuerwehrfahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen zu fahren. Vier erfahrene Kameraden wurden inzwischen von einem Fahrlehrer entsprechend geschult und können in Kürze mit der Ausbildung geeigneter Feuerwehrleute beginnen.
Gemeindebrandmeister Mertens bedankte sich bei Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause und Ordnungsamtsleiter Hermann Pott für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel im vergangenen Jahr und äußerte sich zuversichtlich, dass diese gute Zusammenarbeit auch im laufenden Jahr Bestand haben werde.

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

Gerhard Berlin verabschiedet

Luhdorf. Mit dem Luhdorfer Ortsbrandmeister Gerhard Berlin wurde am Samstag vergangener Woche einer der dienstältesten Ortsbrandmeister im Winsener Stadtgebiet verabschiedet. „ Großer Bahnhof“ für Gerhard Berlin, der im August dieses Jahres 62 alt wird und damit aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss. Berlin trat 1978 in die Luhdorfer Wehr ein. Er übernahm schon früh das Amt als Gruppenführer. Am 25. Januar 1988 übernahm er das Amt als Ortsbrandmeister von Hermann Lüllau. In den 24 Jahren Amtszeit von Berlin wurden insgesamt von der Freiwilligen Feuerwehr Luhdorf 478 Einsätze gefahren. Außerdem wurde 1992 mit der Erweiterung des Feuerwehrhauses begonnen. 1993 erheilt die Wehr zwei neue Fahrzeuge. Die Ausbildung wurde unter Berlin als Ortsbrandmeister vorangetrieben. 1994 wurde die Luhdorfer Wehr unter der Regie von Berlin zur Stützpunktfeuerwehr, auch der Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses konnte eingeweiht werden. Im Jahre 2002 wurde die Jugendfeuerwehr Luhdorf gegründet, auch hier hat Gerhard Berlin als Ortsbrandmeister tatkräftig mitgewirkt. Weiterhin wurde in dem Jahr das 100 jährige Bestehren der Wehr gefeiert. Für all diese Leistungen wurde Berlin, der bereits mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet wurde, jetzt von Abschnittsleiter Volker Bellmann mit der goldenen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt. Bellmann hob die Leistungen von Berlin hervor, die er in den 24 Jahren als Ortsbrandmeister für die Freiwillige Feuerwehr und den Ort Luhdorf vollbracht hat. Auch Stadtbrandmeister Helmut Kuntze bedankte sich für die immer gute Zusammenarbeit mit Berlin in seiner Amtszeit als Stadtbrandmeister. Berlins Nachfolger Andres Haberstroh übergab als Geschenk ein Fotoalbum in die 24 jährige Amtszeit von Gerhard Berlin dokumentiert wird. Zum Abschluss bedankte sich Berlin noch einmal bei seiner Kameraden der Wehr für die gute Zusammenarbeit. Aber er vergaß auch seine Familie nicht, besonders erwähnte er seine Ehefrau Klaudia, die ihm immer den Rücken freigehalten habe um das Zeitaufwendige Amt als Ortsbrandmeister ausführen zu können.

Burkhard Giese
SPW Winsen


 

Hohe Auszeichnung in Moisburg

Moisburg. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz wird seit 1974 vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes für hervorragende Leistungen im Feuerlöschwesen, besonders mutiges Verhalten im Einsatz der Feuerwehr sowie an Feuerwehrleute, die sich in besonders erheblicher eigener Lebensgefahr befunden haben, verliehen.
Genau so ein mutiges Verhalten bewies Peter Cordes, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hollenstedt Ortswehr Moisburg.
Der 62jährige Feuerwehrkamerad beobachtete im September vergangenen Jahres von seinem Arbeitsplatz aus, wie es nach einem Unfall in einer großen Tankanlage zu einem Brandausbruch kam. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch zwei Personen in der Anlage, die das Feuer jedoch nicht bemerkt hatten. Sofort alarmierte Peter Cordes die Rettungskräfte und eilte zur Hilfe. Dabei stieg er selbst in die völlig verrauchte Anlage ein, um die beiden Personen, die darin eingeschlossenen waren, unter Einsatz seines eigenen Lebens herauszuholen.
Durch sein beherztes Eingreifen hat er den beiden Männern das Leben gerettet.
Peter Cordes erwähnte in seiner Bescheidenheit dieses Ereignis natürlich nicht, da es für ihn immer eine Selbstverständlichkeit ist, zu helfen. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes sah dies anders. Auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moisburg wurde nun Peter Cordes durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg, Kay Wichmann, eine der höchsten Auszeichnungen des Deutschen Feuerwehrverbandes – „Das Feuerwehr-Ehrenkreuz“ - verliehen. Sichtlich überrascht und gerührt nahm Peter Cordes die Auszeichnung entgegen, denn damit hätte er nie gerechnet.
Peter Cordes ist ein Feuerwehrmann mit Herz und Seele. Viele Jahre hatte er ähnliche Situationen als Atemschutzgeräteträger bei der Freiwilligen Feuerwehr geübt. Als Gerätewart war das Feuerwehrhaus für ihn so etwas wie die zweite Heimat. Auch nach seinem offiziellen Übertritt in die Altersabteilung engagiert er sich weiterhin bei der Feuerwehr sowie bei der Kreisjugendfeuerwehr. Dort obliegt ihm als Fachmann die Wasserver- u. Entsorgung für rund 1.500 jugendliche Teilnehmer im Kreiszeltlager der Feuerwehren in den Sommerferien. Er freut sich schon jetzt auf seinen „Urlaub“ im Zeltlager. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits wieder an.

Peter Meyer
OrtsBM FF Moisburg


 

Henry Geist ist Ehrenortsbrandmeister

Sprötze. Überrascht wurde der ehemalige Ortsbrandmeister der FF Sprötze Henry Geist auf der JHV, als ihn der 1. Stadtrat Herr Röhse ans Podium bat.
Er ernannte ihn in besonderer Anerkennung seiner Leistung, um die Feuerwehren der Stadt Buchholz, insbesondere der FF Sprötze, zum Ehrenortsbrandmeister. Henry Geist setzte sich 24 Jahre in der Wehrführung ein, davon 12 Jahre als stellvertretender OrtsBM und weitere 12 Jahre als OrtsBM. Zusätzlich hatte er 6 Jahre den Posten des Stadtausbildungsleiters inne.
In seiner Zeit als Wehrführer wurde unter seiner Initiative die Jugendfeuerwehr gegründet.
Nach 33 Jahren aktivem Dienst wechselte er in die Altersabteilung, in der Henry sich bis heute noch aktiv beteiligt.

Peter Kröger
OrtsBM FF Sprötze


 

Auszeichnung für Hans-Peter Thomas

Vahrendorf Hans-Peter Thomas ist durch Vahrendorfs Ortsbrandmeister Uwe Elger zum Feuerwehrmann des Jahres 2011 in der Feuerwehr Vahrendorf-Sottorf gekürt worden. Mit dieser Auszeichnung sollen die Verdiente von Thomas um die Belange der Feuerwehr entsprechend gewürdigt werden, begründete Elger die Entscheidung für die Wahl. Thomas erhielt für seine Auszeichnung ein wertvolles Geschenk aus den Händen des Ortsbrandmeisters. Der 55-jährige ist erst spät in die Reihen der Feuerwehr gestoßen. Seit 14 Jahren ist er aktives Mitglied der Wehr, in dieser Zeit hat er sich um die Ausbildung auf Orts- und auch Gemeindeebene verdient gemacht, und zudem ist er seit Jahren ein außerordentlich aktives Mitglied der Kreiszeltlagerküche. In Vahrendorf engagiert sich Thomas zudem als stellvertretender Gerätewart.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW