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Februar
März
März

März

JHV FF Ramelsloh
JHV FF Toppenstedt
JHV FF Wesel
JHV FF Hollenstedt
JHV FF Hunden
JHV FF Garstedt
JHV FF Roydorf
JHV FF Moor
JHV FF Eyendorf
JHV FF Hoopte
JHV FF Quarrendorf


JHV FF Ramelsloh

Ramelsloh Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Ramelsloh, Thomas Staacke soll der neue Ortsbrandmeister der Wehr werden. Dieses ergab die Jahreshauptversammlung der Wehr am Wochenende. Staacke tritt damit die Nachfolge von Hans-Georg Morysse an, der sein Amt nach nur zweijähriger Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen musste. Die anwesenden stellvertretenden Gemeindebrandmeister Andreas Brauel und Rainer Wendt dankten Morysse für dessen geleistete Arbeit zum Wohle der Feuerwehr und wünschten sich von Staacke eine ebenfalls gute Zusammenarbeit. Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wählten die Aktiven der Wehr Sven Grahl, der bislang als Gruppenführer in Ramelsloh agierte und neben seinem neuen Amt noch als Funkwart aktiv ist. Beide neugewählten Führungskräfte müssen nun vom Rat der Gemeinde Seevetal in ihren Ämtern bestätigt werden. Neuer Gruppenführer wurde Nils Bellmann, als Kassenwart wurde Dieter Heick bestätigt. Jugendfeuerwehrwart bleibt Marcel Morysse, und Max Marckart ist neuer Pressewart. In seinem letzten Jahresbericht als Ortsbrandmeister wusste Morysse von 25 absolvierten Einsätzen zu berichten, die von der Feuerwehr Ramelsloh bewältigt werden musste. 13 Brände, neun Hilfeleistungen und drei Fehlalarme schlugen zu Buche. Besonders erwähnte Morysse dabei noch einmal den Reetdachhausbrand in Maschen, wo auch die Feuerwehr Ramelsloh über Stunden im Einsatz war. Zahlreiche Übungen auf Orts- und Gemeindeebene sorgten dafür, dass die Wehr stets für den Ernstfall bestens gewappnet ist. Auch für das dörfliche Leben ist die Feuerwehr Ramelsloh ein wichtiger Garant, hier nannte Morysse vor allem das jährlich organisierte Osterfeuer. Zufrieden ist er mit dem Personalbestand der Wehr. 49 aktive Feuerwehrleute sind de Einsatzabteilung zugeordnet, 15 Jungen und Mädchen engagieren sich in der Jugendfeuerwehr, und komplettiert wird der Personalbestand durch die 19 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.
Abgerundet wurde die Versammlung durch eine Vielzahl an Beförderungen, die von den beiden stellvertretenden Gemeindebrandmeister Rainer Wendt und Andreas Brauel durchgeführt wurden. Hierbei wurde der noch amtierende stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Staacke zum Oberlöschmeister befördert. Hauptfeuerwehrmann wurde Marcel Morysse, und zu Oberfeuerwehrmännern wurden Arne Eckel, Hans-Jürgen Grams, Maik Morysse, Jan Schmöcker, Stefan Seidler und Thomas Taschner befördert. Zum Feuerwehrmann wurde abschließend Björn Bender ernannt.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW


 

JHV FF Toppenstedt

Toppenstedt. Über eine Jugendfeuerwehr im Aufwind freute sich jetzt Ortsbrandmeister Friedrich Hermann Vick während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Toppenstedt im Gasthaus Bleecken.
Nach einer Durststrecke war es im vergangenen Jahr erfolgreich gelungen, die Jugendwehr zu reaktivieren. Inzwischen leisten wieder 13 Mädchen und Jungen zwischen zehn und dreizehn Jahren ihren Dienst in der Jugendabteilung.
Ansonsten berichtete Ortsbrandmeister Vick von einem ruhigen Jahr, jedenfalls was die Anzahl der Einsätze angeht. So waren neben einigen Absperrdiensten ein Mittelbrand zu bekämpfen und eine Alarmübung zu absolvieren. Die Ausbildung wurde hingegen weiter intensiviert. Insbesondere im Atemschutzbereich wurden zahlreiche Übungen durchgeführt. Hier profitierte man von der Möglichkeit, in zwei zum Abbruch vorgesehenen Gebäuden üben zu können. Zwei Geräteträger absolvierten eine Heißausbildung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld. Ortsbrandmeister Vick warb bei den anwesenden Politikern dafür, diese Heißausbildung für alle Atemschutzträger möglich zu machen.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Böhring in geheimer Wahl einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als neuer Schriftwart wurde Mathis Fomferra gewählt, neuer Gerätewart ist Tobias Witt, der Dieter Hennig nach 30 Jahren im Amt ablöst.
Dieter Hennig erhielt als Dank für diesen jahrzehntelangen Einsatz aus der Hand des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Bernd Keller die Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden die Hauptfeuerwehrmänner Klaus Völker und Heinrich Böhring mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.
Auch Beförderungen nahm Keller vor. Benjamin Gössel ist ab sofort Hauptfeuerwehrmann, Tobias Witt Oberfeuerwehrmann. Martin Gresser wurde nach Absolvierung der Grundausbildung zum Feuerwehrmann ernannt.

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

JHV FF Wesel

Wesel. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Ortsbrandmeister Werner Rademacher neben den zahlreich erschienenen aktiven Feuerwehrleuten der Ortsfeuerwehr Wesel den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Arne Behrens, die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie Mitglieder des Fördervereins begrüßen.
In seinem ausführlichen Bericht ging Rademacher zunächst auf die im vergangenen Jahr abgehaltenen Übungen ein. Besonders im Bereich der Waldbrandbekämpfung konnten neue Erkenntnisse gewonnen und auch bereits erfolgreich umgesetzt werden. Erfreut zeigte sich der Weseler Ortsbrandmeister über die hervorragende Ausarbeitung der beiden Kreisbereitschaftsübungen, an denen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wesel teilgenommen haben. Die 51 Aktiven haben hierfür sowie für andere Dienste insgesamt 850 Stunden abgeleistet.
Bezüglich des Einsatzaufkommens berichtete Rademacher weiter von 5 Brandeinsätzen, sowie 7 Technischen Hilfeleistungen. Welchen Stellenwert die Ortsfeuerwehr Wesel innerhalb der Samtgemeinde Hanstedt einnimmt, sei daran erkennbar, dass diese bei mehreren Einsätzen zur Verstärkung in andere Ortsgemeinden alarmiert wurde. Als herausragende Ereignisse in der Weseler Einsatzstatistik nannte er ferner die beiden Bombenfunde in Handeloh, bei denen unter anderem auch Kräfte aus Wesel eingesetzt wurden und die unter dem Stichwort „sonstige Einsätze“ verbucht wurden. Für Einsätze wurden insgesamt 180 Stunden aufgewendet.
Der gute Ausbildungsstand konnte durch die Teilnahme mehrerer Kameradinnen und Kameraden an Lehrgängen an der FTZ Hittfeld und der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) noch weiter ausgebaut werden. Besonders erfreut zeigte sich Rademacher über die hohe Zahl von Teilnehmern am Truppmann I – Lehrgang. Elf Feuerwehrleute aus Wesel absolvierten im vergangenen Jahr erfolgreich die Ausbildung zum Feuerwehrmann bzw. zu Feuerwehrfrau.
Dass die Feuerwehr in Wesel keine Nachwuchssorgen habe, resultiere i zu einem erheblichen Anteil aus der überaus guten Arbeit für die aus 30 Mitgliedern bestehende Jugendfeuerwehr, für die er sich beim Jugendfeuerwehrwart Martin Gellersen und dessen Stellvertreter Daniel Eberhardt bedankte.
Im Anschluss konnte Martin Gellersen aus der Jugendarbeit berichten. Das Highlight des Jahres war die erfolgreiche Teilnahme am Bundesentscheid der Deutschen Jugendfeuerwehr, bei dem in Weimar der zweite Platz belegt werden konnte. Im „We are CreACTive“ – Wettbewerb errungen die Jungen und Mädchen sogar den ersten Platz. Er bedankte sich bei allen, die ihn in seiner Arbeit unterstützt und durch Spenden zur Finanzierung der hohen Startgelder beigetragen haben.
Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus freute sich, dass die Samtgemeinde Hanstedt durch die außerordentlichen Erfolge der Jugendfeuerwehr weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus erfolgreich vertreten wird. Er überbrachte den Dank des Samtgemeinderates und der Verwaltung und hob in seiner Antrittsrede die Wichtigkeit der Förderung des Ehrenamtes hervor. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschte der Jugendfeuerwehr weiterhin viel Spaß und Erfolg, sowie den Kameradinnen und Kameraden der aktiven Mannschaft immer eine sichere und gesunde Rückkehr von den vielfältigen Einsätzen.
Auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Arne Behrens zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Jugendfeuerwehr. Bevor er eine Übersicht der Einsätze und Ereignisse aus dem vergangenen Jahr präsentierte, warb er insbesondere bei den jungen Kameradinnen und Kameraden für eine verstärkte Teilnahme an den Lehrgängen zum Atemschutzgeräteträger.
Anschließend konnte er Max Rütze zum Feuerwehrmann, Daniel Eberhardt zum Hauptfeuerwehrmann und den stellvertretenden Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wesel, Dirk Röhrs, zum Ersten Hauptlöschmeister befördern.
Heiko Röhrs und Markus Röhrs wurden durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister für ihre 25-jährige aktive Tätigkeit bei der Feuerwehr mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.
Bei den anstehenden Wahlen wurden Martin Gellersen als Jugendwart, Daniel Eberhardt als stellvertretender Jugendwart, Stefan Schröder als Gerätewart, Gerd Grunwald als stellvertretender Gerätewart und Kai Kuttig als Atemschutzgerätewart in ihren Ämtern bestätigt.
Der Weseler Ortsbrandmeister schloss die harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung mit einem Dank an alle Aktiven, die 20 Alters- und Ehrenkameraden sowie die insgesamt 157 Mitglieder des Fördervereins und freute sich auf ein weiteres erfolgreiches Feuerwehrjahr.

A. Behrens/M. Quattropani
GPW Hanstedt


 

JHV FF Hollenstedt

Hollenstedt Eine Kinderfeuerwehr soll in diesem Jahr bei der Feuerwehr Hollenstedt gegründet werden. Dieses beschlossen die Aktiven der Wehr im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Woche3nende im Feuerwehrhaus. Mit der Gründung der Kinderfeuerwehr soll die Nachwuchssicherung bei der Feuerwehr vorangetrieben werden, denn „so können wir einen Beitrag dazu leisten, dass uns auch in den kommenden Jahren die Aktiven aus der Jugendfeuerwehr zulaufen“, freute sich Ortsbrandmeister Karsten Lange gemeinsam mit Jugendfeuerwehrwart Peter Brennecke. Derzeit sind noch 13 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr aktiv, in diesem Jahr werden aber drei Jugendliche in die aktive Wehr übernommen, so dass die Jugendfeuerwehr dann nur noch aus zehn Mitgliedern besteht, und hier wollen die Hollenstedter Feuerwehrleute den Hebel ansetzen. Betreuer für die zu gründende Kinderfeuerwehr gibt es schon, und die Verantwortlichen freuen sich auf die neue Herausforderung. In der Einsatzabteilung sind derzeit 58 Mitglieder aktiv, und vervollständigt wird der Personalbestand mit 17 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung.
Die Hollenstedter Feuerwehr war im vergangenen Jahr bei reichlich Einsätzen gefordert. Insgesamt 74mal rückte die Wehr aus, um Feuer zu löschen und Hilfe zu leisten. Besonders die Überflutungseinsätze Ende August vergangenen Jahrs blieben noch lange in Erinnerung. Bei allen Einsätzen retteten die Feuerwehrleute 15 Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, für zwei weitere dagegen kam jede Hilfe zu spät. Bei den Hilfeleistungseinsätzen waren wieder einmal die schweren Verkehrsunfälle herausragend, 17mal rückte die Wehr mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall-Person klemmt“ aus. Erfreut zeigte sich der Ortsbrandmeister darüber, dass 14 Feuerwehrleute bei weiterführenden Lehrgängen an der FTZ und der Landesfeuerwehrschule weitergebildet und neun Feuerwehrleute auf Samtgemeindeebene weitergebildet wurde. Reichlich Übungen auf Orts-, Gemeinde- und Kreisebene wurden zusätzlich abgehalten. In diesem Jahr steht die Jugendfeuerwehr in Hollenstedt hoch im Kurs, die Wehr richtet nicht nur die Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr aus, am 24. Juni findet in Hollenstedt auch der Kreisjugendfeuerwehrtag statt.
Wahlen waren ein weiterer Bestandteil der Versammlung. Hier wurde Stephan Ahrens als Gruppenführer bestätigt, und auch Till Wedel wurde in seinem Amt als Kantinenwart bestätigt.
Abgerundet wurde die Versammlung durch Ehrungen und Beförderungen. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr erhielt Hans-Peter Backes aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Kay Wichmann das Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes, und ein Ehrenzeichen des LFV für 25-jährige Mitgliedschaft erhielt Hans-Jürgen Cohrs. Durch Wichmann wurden zudem Stephan Ahrens zum Hauptlöschmeister und Ingo Wiechers zum Löschmeister befördert. Hollenstedts Gemeindebrandmeister Carsten Beneke beförderte weiterhin Till Wedel und Tobias Schneider zu Löschmeistern, Gerd-Dieter Ritscher ist neuer Erster Hauptfeuerwehrmann und Sebastian Messerli wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Feuerwehrmänner wurden abschließend Niklas Jansen, Jonas Kraus und Benjamin Schulze.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

JHV FF Hunden

Hunden Mit 47 Mitgliedern ist die Feuerwehr Hunden gut aufgestellt. Und das hat in Hunden bereits Tradition. So konnten die Kameraden um Ortsbrandmeister Klaus-Peter Petersen gleich zwei bedeutende Jubiläen feiern. Seit bereits 90 Jahren existiert die Feuerwehr im Ort, die sich auch um den Schutz der Ortschaften Mover und Fahrenholz kümmert. So ein besonderer Geburtstag verlangt quasi auch nach einem besonderen Geschenk. So konnten die Retter im vergangenen Jahr ihr neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen, dass die Wehr – mit neuster Technik ausgerüstet – in Lage versetzt den gestiegenen Einsatzanforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.
Ihren Nachwuchs bezieht die Feuerwehr Hunden bereits seit langen Jahren hauptsächlich aus der Jugendfeuerwehr. Das dies äußerst erfolgreich funktioniert, zeigt nicht zuletzt der Mitgliederbestand der aktiven Einsatzabteilung. Für die Jugendfeuerwehr gab es dann ebenfalls Grund zu feiern. Denn bereits seit 40 Jahren werden Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren für das Ehrenamt in der Hundener Feuerwehr ausgebildet. So empfingen die 12 Mitglieder der Jugendabteilung im vergangenen Jahr allerlei Gäste, um bei einem Kommerzabend diesen runden Geburtstag zu feiern.
Doch in Hunden geht man noch einen Schritt weiter. Im abgelaufenen Jahr gründete die Wehr, als zweite in der Elbmarsch, eine Kinderfeuerwehr um auch Kindern zwischen sechs und neun Jahren die Feuerwehr näher zu bringen. Das Angebot wurde gut angenommen und derzeit zählt die jüngste Abteilung bereits neun Mitglieder.
Wahlen standen an für das komplette Kommando der Wehr, mit Ausnahme des Ortsbrandmeisters und seines Stellvertreter. Einigkeit bewies die Wehr bei der offenen Wahl der einzelnen Funktioner die zum größten Teil die bisherigen Amtsinhaber in ihren Ämtern für weitere drei Jahre wählte. Die neu zu besetzenden Positionen wurden durch Julia Reimers (Presse/Medien, Kinderfeuerwehrwartin) und Annkatrin Peters (Schriftwartin) besetzt.
Natürlich ist sich die Feuerwehr Hunden ihrer Aufgaben und Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung bewusst und rüstete sich auch im vergangenen Jahr mit zahlreichen Übungs- und Ausbildungsdiensten für den Ernstfall. Zu insgesamt sechs Einsätzen wurden die Feuerwehr Hunden gerufen. Darunter auch ein Großbrand in Maschen.
Gemeindebrandmeister Frank Hupertz nahm zum Abschluss der diesjährigen Jahreshauptversammlung noch einige Ehrungen und Beförderungen vor. So wurde Martin Osterhild für 40 Jahre und Cord Marben für 25 Jahre aktiven Dienst mit der Ehrennadel der niedersächsischen Feuerwehr ausgezeichnet.
Eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann gab es dann für Christoph Reimers und Manuel Wagner.

Lutz Wreide
GPW Elbmarsch


 

JHV FF Garstedt

Garstedt. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Das wurde jetzt auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt im Gasthaus Bleecken in Toppenstedt deutlich. Bereits im April wird wird nach derzeitigem Stand das neue Gerätehaus der Wehr am Ortsausgang in Richtung Winsen in Betrieb genommen und im nächsten Jahr kann die Wehr ihr 100-jähriges Jubiläum feiern.
Auf beide Ereignisse wies Garstedts neuer Ortsbrandmeister Christian Vick in seinem ersten Jahresbericht hin. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete er von insgesamt 23 Einsätzen der Wehr. Insbesondere Fehlalarme von Brandmeldeanlagen machten der Wehr zu schaffen, aber auch zwei schwere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen und ein ausgedehnter Flächenbrand in einem Gewerbegebiet forderten die Wehr. Die Geistesgegenwart des Mieters eines reetgedeckten Ferienhauses bewahrte die Wehr vor einem Großeinsatz. Als das Reetdach im Bereich des Schornsteins Feuer fing, kraxelte der junge Mann kurzerhand mit einer Axt auf das Dach und löschte noch vor Eintreffen der Garstedter Wehr den Entstehungsbrand ab.
Mit dem Personalbestand der Wehr zeigte sich Ortsbrandmeister Vick sehr zufrieden. Die Wehr hat insgesamt 307 Mitglieder, darunter 239 Förderer, neun Alters- und acht Ehrenmitglieder sowie 51 Mitglieder der Einsatzabteilung. Sorgen macht der Wehr allein die Anzahl der einsatzbereiten Atemschutzgeräteträger.
Zahlreiche Gäste verfolgten gespannt die Berichte des Ortsbrandmeisters und der Fachwarte. Neben Abschnittsleiter Sven Wolkau, Gemeindebrandmeister Dieter Mertens, Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause und Garstedts Bürgermeisterin Christa Beyer war auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers nach Toppenstedt gekommen – und zwar nicht mit leeren Händen. Er zeichnete den Oberfeuerwehrmann Hans-Georg Stolte mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft aus. Und für Hans-Georg Stolte sollte das nicht die einzige Überraschung bleiben.
Gemeindebrandmeister Dieter Mertens beförderte ihn anschließend zum Hauptfeuerwehrmann. Befördert wurden außerdem Ortsbrandmeister Vick zum 1.Hauptfeuerwehrmann, Gruppenführer Matthias Öhler zum Oberlöschmeister und Rolf Langenbuch zum Hauptfeuerwehmann. Oberfeuerwehrfrauen sind ab sofort Denice Grützner und Ann-Cathrin Ostermann. Lukas Westermann wurde zum Feuerwehrmann ernannt.
Auch Wahlen standen auf der umfangreichen Tagesordnung der Versammlung. Neu im Amt sind Joachim Ostermann als Funkwart und Nils Matthies als Atemschutzwart. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden die Gerätewarte Stephan Worch und Alexander Plath, sowie Kassenwart Karsten Pehl und Schriftführer Gerhard Backhaus. Neuer Kassenprüfer ist jetzt Ralf Westermann sowie Bernd Främbs und Zoran Balunovic ergänzen den Festausschuss.
Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause bedankte sich in seinem Grußwort für die gute Arbeit der Weh im vergangenen Jahr. „Ich würde mich freuen, wenn ich bei der Einweihung des neuen Gerätehauses auch die Gründung einer Jugendfeuerwehr bekannt geben könnte!“ so Krause in Anspielung auf die Tatsache, dass die Garstedter Wehr als Einzige in der Samtgemeinde bisher keine Jugendgruppe ins Leben gerufen hat. „Der demografische Wandel wird die Feuerwehren in den nächsten zehn Jahren voll treffen, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 60er-Jahre aus dem aktiven Dienst nach und nach aussscheiden“. Daher müsse rechtzeitig für Nachwuchs für die Einsatzabteilungen gesorgt werden.

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

JHV FF Roydorf

Roydorf. Ein aktives Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Roydorf hinter sich. Das unterstrich Ortsbrandmeister Günter Tödter im Verlauf der Jahreshauptversammlung. Insgesamt 25 Einsätze mussten bewältigt werden. Sieben Brandeinsätze und acht Hilfeleistungen, sowie zehn Fehlalarme wurden von der Roydorfer Feuerwehr abgearbeitet. Der größte Einsatz war der Brand einer Scheune in Roydorf im Oktober des vergangen Jahres. Dieser Einsatz dauerte insgesamt über 26 Stunden. Die Wehr führte zudem acht Monatsübungen durch. Weiterhin nahm die Freiwillige Feuerwehr Roydorf an vier Übungen des Gewässerschutzzuges teil. Zweimal wurde die Atemschutzstrecke an der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Hittfeld besucht. Zehn Feuerwehrleute bildeten sich auf Lehrgängen an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle und an der Feuerwehrtechnischen Zentrale fort. Im Sommer des letzten Jahres wurde vom Landkreis ein neuer Gerätewagen Öl an die Wehr übergeben. Der Gerätewagen ersetzt einen Anhänger, der nicht mehr den heutigen Anforderungen, die an eine moderne Feuerwehr gestellt werden, erfüllt. Auch das beliebte Osterfeuer an der Luhe und ein Laternenumzug wurden von der Wehr durchgeführt. Der Freiwilligen Feuerwehr Roydorf gehören derzeit 50 Aktive, 17 Jugendliche in der Jugendabteilung und 15 Alterskameraden an. 26 Mitglieder zählt das Blasorchester der Wehr. Unterstützt wird die Freiwillige Feuerwehr Roydorf von 94 fördernden Mitgliedern. Einen beeindruckenden Jahresbericht konnte auch Jugendwartin Sandra Tödter vorlegen, die Jugendlichen der Wehr haben im vergangen Jahr die stolze Zahl von 116 Dienststunden abgeleistet. Dazu kommen noch mal acht Tage für Fahrten und Lager. Die größte Veranstaltung die im vergangen Jahr besucht wurde, war das Stadtzeltlager in Scharmbeck. Neben den vielen Aktivitäten der Roydorfer Jugendfeuerwehr konnten vier Jugendliche die Prüfung zur Jugendflamme eins und zwei die Prüfung zur Jugendflamme zwei erfolgreich ablegen. Auch die Wettbewerbsgruppe der Wehr hatte im letzten Jahr wieder Erfolge aufzuweisen. Sie nahm mit zwei Gruppen an insgesamt fünf Wettbewerben teil und belegte dabei immer die fordersten Plätze in der Kategorie der Fahrzeuge mit Löschwasserbehälter. Für das Blasorchester berichtete dessen Leiter Heinrich Riedel, dass das Ensemble bei 38 Auftritten präsent war. Geprobt wurde an 50 Tagen. Der größte Auftritt war beim Landestrachtenfest in Winsen. Winsens Bürgermeister Andre Wiese dankte für den Einsatz beim Großbrand im vergangen Jahr. Weiterhin berichtete er, dass im Haushalt der Stadt die Mittel für den Neubau eines Feuerwehrhauses vorgesehen sind. Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann, dankte der Wehr für die Mitarbeit im Gewässerschutzzug auf Kreisebene, weiterhin hatte er lobende Worte für die erfolgreiche Jugendarbeit mit im Gepäck. Winsens Stadtbrandmeister Helmut Kuntze, lobte in seinen Grußworten besonders den guten Zusammenhalt in der Freiwilligen Feuerwehr Roydorf. Anschließend beförderte er Sandra Tödter zur Hauptfeuerwehrfrau, Feuerwehrfrauen wurden Jasmin Meyn, Petra Fischer und Rabea El Hamouni.

Burkhard Giese
SPW Winsen


 

JHV FF Moor

Moor. Während der Jahreshauptversammlung konnte der Ortsbrandmeister Kurt Heitmann von 9 Einsätzen berichten, die 40 aktiven Kameraden mussten zu 6 Brand- und 3 Hilfeleistungseinsätze ausrücken. Ortsbrandmeister Kurt Heitmann berichtete von den Einsätzen, unteranderem von einem Strohballenbrand am Ostersamstag. Dieser konnte durch das schnelle handeln der Kameraden nach vier Stunden gelöscht werden.
Das Osterfeuer welches am Abend abgebrannt werden sollte, wurde nach 33 Jahren zum ersten Mal nicht angezündet. Wegen der Trockenheit und des starken Windes war die Gefahr zu groß für einen neuen Großbrand. Das gesamte Gestrüb wurde geschreddert.
Der Gemeindebrandmeister Günther Ehrhorn hat eine Ehrung und sechs Beförderungen ausgesprochen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Manfred Heitmann geehrt. Er ist 60 Jahre alt und baut seit 17 Jahren den Holzvogel für das jährliche Vogelschießen der Feuerwehr Moor.
Anschließend hat er Manfred Heitmann und Karsten Kröger zum ersten Hauptfeuerwehrmann befördert.
Andreas Freudenberg, Martin Linde, Herbert Brehm und Kim Koppermann wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert.
Nach 18-jähriger Amtszeit als Ortsbrandmeister hat Kurt Heitmann das Amt in jüngere Hände gelegt. Er ist jetzt 58 Jahre alt und kann keine weiteren sechs Jahre wiedergewählt werden, da Feuerwehrleute mit 62 in die Altersabteilung überwechseln.
Martin Jürgs wird mit seinen 33 Jahren, jetzt mit neuen Schwung die Geschicke der Moorer Wehr lenken. Auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Joachim Lienert gab nach 18 Jahren seinen Führungsposten ab. Martin Linde ist jetzt der zweite in der Wehr. Nach 18 Jahren als Kassierer hat Detlef Stäcker auch sein Amt abgegeben, seinen Posten übernimmt jetzt Mitja Maack. Kevin Sell ist zum Funkwart gewählt worden.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Olaf Schmerling, GPW-V


 

JHV FF Eyendorf

Eyendorf. Nach elf Jahren stellte sich Eyendorfs Jugendwart Klaus Niederhaus während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eyendorf im Hotel Sander nicht zur Wiederwahl. Er bedankte sich bei allen für die Unterstützung in dieser Zeit, in der er immer viel Spaß an seiner Arbeit hatte. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit habe ihn ein neu eingetretener Jugendfeuerwehrmann gefragt, wo denn im Gerätehaus die Rutschstange sei, an der die Feuerwehrleute bei Alarm herunter rutschten. Inzwischen sind die Kinder von damals längst aktiv in der Wehr tätig und übernehmen auch bereits erste Ämter in der Wehrführung.
Kreisbrandmeister Dieter Reymers und Gemeindebrandmeister Dieter Mertens bedankten sich in ihren Grußworten ausdrücklich bei Niederhaus für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren. „Die Jugendwehren sind das Potential der Zukunft für die Freiwilligen Feuerwehren!“ so Kreisbrandmeister Reymers. Feuerwehren ohne eigene Nachwuchsabteilung würden aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren Probleme mit der Personalstärke bekommen.
Als Dank und Anerkennung für seine Leistung zeichnete Ortsbrandmeister Andreas Rosenberger den scheidenden Jugendwart mit der Bandschnalle der Feuerwehr Eyendorf in Silber aus.
Zum Nachfolger von Klaus Niederhaus bestimmte die Wehr Andreas Michaelis, der von Bettina Wessels unterstützt wird.
Bei weiteren Wahlen wurden Jan-Michel Vogt als neuer Funkwart und Christoph Meertens als neuer Gerätewart einstimmig gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Bettina Wessels als Sicherheitsbeauftragte und Schriftführerin sowie Christian Fedders als Kassenwart. Die Kasse prüfen werden im nächsten Jahr Henning Bleecken und Peter Richter.
Ortsbrandmeister Andreas Rosenberger hatte zuvor in seinem Jahresbericht auf ein relativ ruhiges Jahr zurück geblickt. Während kein einziges Feuer bekämpft werden musste, blieb jedoch ein schwerer Verkehrsunfall am Ostersonntag allen Beteiligten in Erinnerung. Auf der Landstraße in Richtung Raven war dabei der Fahrer eines Pkws aus seinem Fahrzeug geschleudert und unter dem Wagen eingeklemmt worden.
Die Brandschützer bereiteten sich mit zahlreichen Übungen und Lehrgängen auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vor. Einen besonderen Dank richtete Ortsbrandmeister Rosenberger an Uwe Preuß, der als Brandschutzerzieher im vergangenen Jahr mehrere Termine bei Kindergärten und Schulen in Eyendorf und Salzhausen wahrnahm.
Mit einer Erinnerungsmedaille wurde Karl-Heinz Putensen nach Erreichen der Altersgrenze für aktive Feuerwehrleute in die Altersabteilung verabschiedet.
Abgerundet wurde die Versammlung durch einige Beförderungen. Gemeindebrandmeister Mertens beförderte den stellvertretenden Ortsbrandmeister Florian B. Hartz zum Löschmeister. Henning Bleecken wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert, während Frederik Köditz ab sofort die Schulterstücke eines Oberfeuerwehrmannes trägt

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

JHV FF Hoopte

Hoopte. Zu 20 Einsätzen rückte die Feuerwehr Hoopte im vergangenen Jahr aus, neun davon spielten sich auf der Elbe ab. Ortsbrandmeister Christoph Sander erinnerte in der Jahreshauptversammlung unter anderem an Sportboote, die auf Buhnenköpfe aufgefahren waren, an ein Großfeuer in Winsen, zu der die Wehr zur Unterstützung ausrücken musste. Darüber hinaus rückte die Wehr zu zwei Einsätzen aus, bei denen tote Tiere zu bergen waren. Bei den Einsätzen ging es 16 Mal um Hilfeleistungen, in vier Fällen wurden Brände gelöscht. Die Aktiven hielten sich mit 24 Übungsdiensten fit, speziell für die Einsätze auf der Elbe standen 19 Bootsdienste auf dem Programm. Auf Kreisebene nahm die Wehr an vier Übungen des Fachzuges Gewässerschutz teil. Die Wettbewerbsgruppe nahm an insgesamt sechs Wettbewerben und Feuerwehrmärschen teil, unter anderem am Schlauchbootwettkampf der Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg. Die Hoopter Wehr zählt derzeit 58 Aktive, 18 Jugendliche, zehn Alterskameraden und 73 fördernde Mitglieder. 16 Feuerwehrleute bildeten sich auf Lehrgängen an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle und der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises in Hittfeld weiter. Das größte und schönste Ereignis war für Ortsbrandmeister Sander die Gründung der Jugendfeuerwehr im August des letzten Jahres. Jugendwart Robert Wiebe berichtete, dass die neu gegründete Jugendabteilung seit August insgesamt 18 Stunden Dienst geleistet hat. Ein Mitglied der Jugendwehr konnte bereits in die aktive Wehr übernommen werden. Die Wahlen zum Kommando brachten folgende Ergebnisse: Gruppenführer Land 1 Gerd Beecken, Gruppenführer Land 2 Markus Zeyn, Gruppenführer Boot 1 Torben Hilmer, Gruppenführer Boot 2 Andreas Röder, erster Gerätewart Alexander Eckhoff, zweiter Gerätewart Ronald Bross, Atemschutzgerätewart Julian Oelkers, Sicherheitsbeauftragter Dirk Tange, Kassenwart Hermann Wiebe, Funkwart Lars Filter, Jugendwart Robert Wiebe, stellvertretende Jugendwartin Kathrina Ruschmeyer und Schriftwart Robert Wiebe. Ortsbrandmeister Sander dankte dem Rat und der Verwaltung der Stadt Winsen für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit. Winsens Bürgermeister Andre Wiese stellte fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Hoopte sehr gut aufgestellt ist und dessen Einsatzschwerpunkt weiterhin die Elbe ist. Weiterhin trägt die Hoopter Wehr zur Einigkeit im Ort bei. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Kay Wichmann bedankte sich bei der Wehr für die Betreuung des Kreiseigenen Mehrzweckbootes, das bei der Hoopter Wehr stationiert ist. Anschließend zeichnete er für 25 jährige Mitgliedschaft in der Wehr mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen Thomas Dittmer aus. Befördert wurden von Wichmann Marcus Zeyn zum Löschmeister und Vincent Oelkers zum Feuerwehrmann.

Burkhard Giese
SPW Winsen


 

JHV FF Quarrendorf

Quarrendorf. Dem Jahrebsericht der FF Quarrendorf im rahmen der Jahreshauptversammlung war zu entnehmen, dass hinter den 26 Quarrendorfer Feuerwehrleuten ein ruhiges Jahr liegt. So musste die Feuerwehr glücklicherweise nur zu drei Einsätzen in Form technischer Hilfeleistungen alarmiert werden.
Rumsch berichtete weiterhin von vielen Aktivitäten innerhalb der Dorfgemeinschaft, in der die Feuerwehr stark eingebunden sei. Besonders freute er sich über die tatkräftige Unterstützung, die die Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ leisten konnte. In diesem Zusammenhang hoffte er für den auch in diesem Jahr wieder stattfindenden Termin auf mehr Resonanz aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger.
Das Thema Fort- und Weiterbildung sei ihm für seine Truppe ein großes Anliegen, so Rumsch weiter. In diesem Zusammenhang konnte er von mehreren Lehrgängen an der FTZ in Hittfeld sowie an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Celle berichten, an denen teilgenommen werden konnte.
Neben den aktiven Kameradinnen und Kameraden und den 12 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr wurden die Anzahl der Alters- und Ehrenkameraden mit 13 und die der fördernden Mitglieder mit 47 beziffert.
Den Berichten der Funktioner war zu entnehmen, dass die Aktiven der Quarrendorfer Feuerwehr beim Hanstedter Feuerwehrmarsch den 18. Platz und bei den Wettkämpfen auf Samtgemeindeebene gute mittlere Plätze belegen konnten. Da man in diesem Jahr und somit im Rahmen des auszurichtenden Samtgemeindefeuerwehrtages jedoch „zu Hause“ und vor heimischem Publikum antrete, kündigte Wettbewerbsgruppenführer Jörg Mattis für dieses Jahr jedoch noch bessere Ergebnisse an.
Der stellvertretende Ortsbrandmeister und Jugendwart Martin Heuer konnte nur Gutes von der Jugendfeuerwehr berichten. Die Jugendlichen haben bei allen Wettkämpfen gute bis sehr gute Plätze belegt und seien mit großem Interesse und viel Spaß bei der Sache. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wünschten sich die Jugendlichen eine gemeinsame Ausfahrt an die holländische Grenze, bei der ein Hochseilgarten besucht wurde und die Möglichkeit des Wasserskifahrens gegeben waren. Auch eine Kanutour auf der Luhe mit anschließender Übernachtung in Zelten war eine gelungene Abwechslung zu den vielen Übungsdiensten der Jugendfeuerwehr.
Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus freute sich über das Engagement der Quarrendorfer Feuerwehr und stellte fest, dass man insbesondere beim Umwelttag vorbildlich und zusammen mit der Jugendfeuerwehr mit gutem Beispiel vorangehe. Nachdem er im Bezug auf die Feuerwehr über den aktuellen Sachstand der Samtgemeinde informierte, stellte er fest, dass auch in etwas schwierigeren Haushaltssituationen weiterhin in die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger investiert werde und wünschte den Kameradinnen und Kameraden immer eine sichere Heimkehr von Diensten und Einsätzen.
Der Abschnittsleiter Sven Wolkau berichtete aus dem Landkreis und lobte die vielen Aktivitäten der Ortsfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr Quarrendorf. Nachdem er einen kleinen Ausblick in die Zukunft wagte, übergab er das Wort an den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Arne Behrens.
Behrens dankte allen Anwesenden für die im letzten Jahr geleistete Arbeit und stellte den Bericht der Samtgemeindefeuerwehr vor. Nach dem er die wichtigsten Übungen und einige Einsätze Revue passieren ließ, konnte er den Gruppenführer Jörg Mattis zum Löschmeister befördern. Zur Oberfeuerwehrfrau wurde Sandra Inselmann befördert. Oberfeuerwehrmann darf sich nun auch Felix Mählmann nennen.

Arne Behrens
GPW Hanstedt