Januar
Februar
März
Dezember

Dezember

Ehrungsabend bei der FF Sprötze
Wechsel bei der FF Garstedt
Versammlung der FF Eckel
Gründung der Kinderfeuerwehr Hunden
Brandschutzerziehung bei der FF Hunden
Wechsel in der Gemeindefeuerwehr Jesteburg
Richtfest bei der FF Iddensen
Gelungene Alarmübung in Fliegenberg
Neue Wärmebildkamera für die FF Stelle
Peter-Hermann Backhaus zum EhrenortsBM ernannt
Hohe Ehrung bei der FF Hunden
FF Ramelsloh übergibt altes TLF Tatra


Ehrungsabend bei der FF Sprötze

Sprötze Im Rahmen eines würdigen Ehrungsabends sind jetzt drei langjährige Mitglieder der Feuerwehr Sprötze für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet worden. Der Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau ehrte hierbei Gerhard Kröger und Klaus-Peter Wiehle für jeweils 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst, Uwe Kluth erhielt das Ehrenzeichen des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Auch Buchholz erster Stadtrat Jan-Henrik Röhse gratulierte den drei Jubilaren und überreichte neben einer Ehrenurkunde auch ein Buchgeschenk an jeden Geehrten. Dankesworte für die lange Zugehörigkeit zur Feuerwehr gab es zudem vom Buchholz Stadtbrandmeister Karsten Cohrs sowie von Ortsbrandmeister Peter Kröger, dieser überreichte jedem Jubilar im Namen der Feuerwehr ein Geschenk.
Uwe Kluth war lange Jahre Mitglied der Wettbewerbsgruppe und glänzte in seiner aktiven Dienstzeit mit großem Engagement. Er musste 1997 aus beruflichen Gründen vorzeitig aus dem aktiven Dienst ausscheiden und trat in die Altersabteilung über. Uwe Kluth ist seit Jahresbeginn Kreisbandwerksmeister im Landkreis Harburg.
Gerhard Kröger hat sich ebenfalls durch großes Engagement einen sehr guten Namen in der Feuerwehr gemacht. Neben seiner normalen Tätigkeit engagiert sich Kröger zudem in der Sonderkomponente „Bahnerden“, die von der Feuerwehr Sprötze für den Buchholzer Stadtbereich betreut wird.
Klaus-Peter Wiehle hat sich ebenfalls über den „normalen“ Dienst hinaus stark engagiert. Er war 17 Jahre Gruppenführer der Sprötzer Feuerwehr, zudem hatte er sechs Jahre das Amt als Stadtfunkbeauftragter inne und war sechs Jahre Ortsfunkwart in Sprötze. Wiehle ist ebenfalls mit dem Bahnerden bestens vertraut und unter seiner Leitung war die Sprötzer Feuerwehrkantine in den besten Händen. Auch als Obmann des Feuerwehrzelts war Wiehle eingesetzt, und nicht zuletzt dank seines Organisationstalents hat auch der Festausschuss von seinem Engagement profitiert.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Wechsel bei der FF Garstedt

Garstedt. Hiermit übergebe ich Euch die Freiwillige Feuerwehr Garstedt!“. Mit diesen Worten legte der stellvertretende Ortsbrandmeister Hartmut Wehner während einer außerordentlichen Dienstversammlung die Ämter des Ortsbrandmeisters und des Stellvertreters der Stützpunktfeuerwehr Garstedt in die Hände von Christian Vick und Stephan Worch.
Beide waren im Mai zu den Nachfolgern von Ortsbrandmeister Peter-Hermann Backhaus und Hartmut Wehner gewählt worden und traten jetzt offiziell ihre Ämter an.
Unter den Augen von Gemeindebrandmeister Dieter Mertens und Ordnungsamtsleiter Hermann Pott übernahm der neue Ortsbrandmeister Christian Vick sogleich die Leitung der Dienstversammlung und bedankte sich bei seinem Vorgänger Backhaus und dessen Stellvertreter Wehner für die geleistete Arbeit für den Auf- und Ausbau der Garstedter Wehr.
Er freute sich besonders, dass Hartmut Wehner der Wehr und dem Kommando die volle Unterstützung zugesagt habe und der Wehr weiterhin als Zugführer mit seinem reichen Erfahrungsschatz erhalten bleibe.
Gemeindebrandmeister Mertens und Ordnungsamtsleiter Pott gratulierten zur Übernahme der wichtigen Ämter und dankten insbesondere Peter-Hermann Backhaus, der krankheitsbedingt nicht an der Übergabe teilnehmen konnte. Seinem Nachfolger wünschten sie eine glückliche Hand und sagten jegliche Unterstützung zu, soweit sie benötigt würde.
Der 35-jährige Vick ist seit 1995 in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Besonders bei der Truppmannausbildung, der Grundausbildung junger Feuerwehrleute, ist er seit Jahren engagiert und führt dort eine Ausbildungsgruppe.
Er arbeitet als Lagerist in einem Landmaschinenhandel, ist ledig und hat keine Kinder.
Löschmeister Stephan Worch ist 38 Jahre alt und ledig. Seit 1994 gehört er der Garstedter Feuerwehr an und bekleidet seit zwei Jahren das Amt eines Gruppenführers. Im Hauptberuf ist er als Lkw-Fahrer bei einem örtlichen Landhandel beschäftigt

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

Ruhiges Jahr liegt hinter der FF Eckel

Eckel Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter der Feuerwehr Eckel. Ortsbrandmeister Michael Küsters berichtete im Rahmen der Jahreshauptversammlung von 26 absolvierten Einsätzen im abgelaufenen Berichtsjahr. Sechs Brände standen dabei 20 technischen Hilfeleistungen gegenüber. In allen Fällen konnte dabei qualifiziert Hilfe geleistet werden, dieses bescheinigte aus Rosengartens Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi. Die Eckeler Feuerwehr hielt sich mit zahlreichen, vielfältigen Übungen auf Orts-, Gemeinde- und Kreisebene fit für den Ernstfall. Neben 21 Übungen im Rahmen der Ortsfeuerwehr standen auch zwei Zugübungen gemeinsam mit der Feuerwehr Klecken sowie zwei weitere Übungen mit dem Fachzug Wasserförderung der Kreisfeuerwehr auf dem Dienstplan. Zufrieden ist der Ortsbrandmeister mit dem Personalbestand der Wehr. 33 aktive Mitglieder sind der Einsatzabteilung zugeordnet, der Nachwuchs engagiert sich in der 14 Mitglieder starken Jugendfeuerwehr, und vier Mitglieder bilden die Alterabteilung der Wehr. Bei folgenden Wahlen wurde Sven-Henrik Richter zum neuen Schriftwart gewählt, Uwe Jürs bliebt Zeugwart. Abgerundet wurde die harmonische Versammlung durch Beförderungen und eine Ernennung. Hierbei erhielt Ortsbrandmeister Michael Küsters seine offizielle Ernennungsurkunden für eine weitere Amtsperiode als Ortsbrandmeister. Sein Stellvertreter Stephan Grenz wurde zum Löschmeister befördert, und Frank Ciesielski ist neuer Erster Hauptfeuerwehrmann.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Gründung der Kinderfeuerwehr Hunden

Hunden. Anläßlich des 40-jährigen Bestehens ihrer Jugendfeuerwehr hat die Freiwillige Feuerwehr Hunden nun auch eine eigene Kinderfeuerwehr ins Leben gerufen.
Im Rahmen eines Festaktes in der Sporthalle Hunden gab Ortsbrandmeister Klaus-Peter Peters jetzt die Gründung der Kinderfeuerwehr Hunden bekannt. Zuvor hatte sich die Wehr auf ihrer letzten Dienst-versammlung Anfang November einstimmig für den Aufbau einer solchen Einrichtung ausgesprochen.
Hunden verfügt damit nach Drage über die zweite Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Elbmarsch. Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth war dann auch einer der ersten Gratulanten und übergab dem Betreuerteam als „Erstaustattung“ einen Karton mit kindgerechten Warnwesten, die die Kleinen auf ihren zukünftigen Wegen schützen sollen.
Geleitet wird die Kinderfeuerwehr Hunden von Julia Reimers und Angelika Windt, die von weiteren Hundener Feuerwehrleuten unterstützt werden. Julia Reimers gab dann auch gleich einen Einblick in das geplante Programm für die zukünftigen Hundener Feuerwehrzwerge: Spiel und Spaß werden im Mittelpunkt stehen, Basteln, Vorlesen und vielleicht auch der eine oder andere Spaziergang durch den Hundener Ortskern sind ebenso vorgesehen. Eine feuerwehrtechnische Ausbildung ist für die Kleinsten der Wehr nicht angedacht, auch keine entsprechenden Wettbewerbe. Dafür werden Brandschutz- und Verkehrserziehung eine wesentliche Rolle spielen.
Neben der Nachwuchsförderung für die Jugendfeuerwehr und später für die Einsatzabteilung versteht die Freiwillige Feuerwehr Hunden die neue Kinderfeuerwehr auch als ein zusätzliches Angebot für junge Familien in den drei Binnenmarschdörfern Hunden, Mover und Fahrenholz.
Mit neun bereits angemeldeten Kindern startet die Kinderfeuerwehr Hunden nun in ihr erstes Jahr, der erste „Diensttermin“ findet am Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 16:00 Uhr im Feuerwehrhaus Hunden satt. Interessierte Kinder und deren Eltern sind dazu herzlich eingeladen.

Martin Ostarhild
PW FF Hunden



 

Brandschutzerziehung in Hunden

Hunden. Im Rahmen ihres Sachkundeunterrichtes besuchte jüngst die vierte Klasse der Grundschule Binnenmarsch die Freiwillige Feuerwehr Hunden.
Brandschutzerzieher Karsten Qualmann begrüßte die 15 Grundschüler und Lehrerin Petra Dreher im Hundener Feuerwehrhaus zu einer informativen und lehrreichen Schulstunde der ganz besonderen Art.
Neben den Grundlagen von Verbrennen und Löschen wurde den Kindern auch das lebenswichtige Verhalten im Brandfall und das korrekte Absetzen eines Notrufes vermittelt.
Unter dem Eindruck eines tags zuvor absolvierten Einsatzes der Hundener Wehr bei einem Großbrand in Maschen hatten die Kids viele Fragen zur Alarmierung und zur Menschenrettung und verschlangen geradezu die aktuellen Presseberichte über den Einsatz, die Karsten Qualmann druckfrisch mitgebracht hatte.
Höhepunkt war dann aber die Erläuterung der technischen Ausrüstung und des neuen Einsatz-fahrzeuges der Ortsfeuerwehr Hunden. Damit sich die Schüler eine Vorstellung vom Gewicht der persönlichen Schutzausrüstung machen konnten, durfte eine Einsatzjacke anprobiert und ein Schutzhelm aufgesetzt werden.
Fragen hatten die Viertklässler dann auch noch zum Mitmachen in der Hundener Feuerwehr, worauf Brandschutzerzieher Qualmann nur gewartet hatte und sofort die passenden Antworten gab : Ab 10 Jahren kann der Eintritt in die Hundener Jugendfeuerwehr erfolgen und bereits ab 6 Jahren startet die neu gegründete Hundener Kinderfeuerwehr. Entsprechende „Schnupperbesuche“ von interessierten Kindern sind bei der Ortsfeuerwehr Hunden immer gerne gesehen !

Martin Ostarhild
PW FF Hunden



 

Wechsel in der Gemeindefeuerwehr Jesteburg

Jesteburg Ein Wechsel hat sich jetzt in der Führung der Führung der Feuerwehren der Samtgemeinde Jesteburg vollzogen. Der bisherige stellvertretende Gemeindebrandmeister Michael Matthies löste Manfred Kaninck als Gemeindebrandmeister ab, neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister wurde Oliver Heins. Beide neuen Führungskräfte erhielten aus den Händen von Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper ihre Ernennungsurkunden in das Ehrenbeamtenverhältnis, gleichzeitig verabschiedete Höper den bisherigen Gemeindebrandmeister Manfred Kaninck aus dem Ehrenbeamtenverhältnis und dankte ihm für dessen jahrzehntelange geleistete Arbeit.
Manfred Kaninck hatte da Amt als Gemeindebrandmeister von 1993 bis Ende diesen Jahres inne. In seine Amtszeit fielen diverse Fahrzeugbeschaffungen, Gründungen von Jugendfeuerwehren und auch Neu- bzw. Umbauten von Feuerwehrhäusern. Der jetzt Verabschiedete war zudem von 1991 bis 1993 stellvertretender Gemeindebrandmeister, zuvor hatte er sechs Jahre das Amt als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Harmstorf inne, und nicht zuletzt bekleidete er auch Posten als Orts- und Gemeindejugendfeuerwehrwart.
Der neue Gemeindebrandmeister Michael Matthies war seit 2004 bereits stellvertretender Gemeindebrandmeister. Von 1999 bis Anfang diesen Jahres war er Ortsbrandmeister der Feuerwehr Lüllau, dort war er auch lange Jahre als Funkwart und stellvertretender Gruppenführer eingesetzt.
Als Gruppenführer agiert auch der neue stellvertretende Gemeindebrandmeister Oliver Heins in seiner Heimatfeuerwehr Bendestorf. Er hat das Amt als Gruppenführer seit 1998 inne und ist mitverantwortlich für die gute Ausbildung der Feuerwehrleute in Bendestorf aber auch in der Samtgemeinde Jesteburg.
Samtgemeindebürgermeister Hans-Heinrich Höper wünschte sich mit dem neuen Führungsduo eine genau so gute und konstruktive Zusammenarbeit wie mit dem jetzt aus dem Amt verabschiedeten Manfred Kaninck.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW


 

Richtfest bei der FF Iddensen

Iddensen Freude herrscht bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen, sie haben jetzt an ihrem derzeit im Bau befindlichen neuen Feuerwehr-Gerätehaus mit vielen Gästen gemeinsam Richtfest gefeiert. Iddensens Ortsbrandmeister Matthias Eul, im Hauptberuf Zimmermann, hielt den Richtspruch nach alter Tradition und zerschlug am Ende als symbolische Geste eine Schnapsflasche auf dem dach des neuen Feuerwehrhauses. Mit ihm freuten sich bei eisiger Kälte unter anderem Rosengartens Gemeindebürgermeister Dietmar Stadie, Gemeindebrandmeister Stephan Wilhelmi samt Vertreter Torsten Lorenzen, Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann und der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr, Hans-Joachim Erhorn über das jetzt durchgeführte Richtfest. Der Förderverein agiert gleichzeitig als Bauherr dieses Bauprojektes, die Kosten für den Bau übernimmt die Gemeinde Rosengarten. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Dietmar Stadie über die große Anzahl an Eigenleistungen, die von der Feuerwehr in den Neubau gesteckt werden. Bis jetzt haben die Feuerwehrleute bereits den vollständigen Bodenaushub und die Errichtung des kompletten Dachstuhls auf dem Sozialtrakt des Baus durchgeführt. Bei der Feuerwehr ist man erfreut über den zügigen Fortschritt der Baumaßnahme. Am 27. Oktober erfolgte der symbolische erste Spatenstich, und nur eineinhalb Monate später wurde bereits Richtfest gefeiert. Das Ziel der Wehr und ihrer Bauherren ist es, im späten Frühjahr das neue Feuerwehrhaus zu beziehen. Einen erheblichen Anteil am Zustandekommen dieses Bauprojektes haben dabei Iddensens Ortsvorsteher Heino Pters und dessen Vertreter Christian Müller, die seit geraumer Zeit für den Neubau votierten udn deren Einsatz nun ausdrücklich gelobt wurden. Der Neubau besteht aus einem Sozialtrakt und einer Fahrzeughalle mit zwei Einstellplätzen. In dem Sozialtrakt sind unter anderem ein großer Schulungs- und Aufenthaltsraum, Büros und Sozialtrakte beinhaltet, die in Stahlrahmenbauweise erbaute Fahrzeughalle bietet Platz für die beiden Einsatzfahrzeuge und wird auch ausreichend Stauräume für Gerätschaften bieten. Der Neubau wurde erforderlich, weil das bisherige Feuerwehrhaus schon seit langem viel zu klein ist und im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten platzt.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW



Gelungene Alarmübung in Fliegenberg

Fliegenberg Mit Erfolg haben jetzt Mitglieder der Feuerwehren aus Ashausen, Fliegenberg/Rosenweide, Meckelfeld und Stelle eine groß angelegte Alarmübung in Fliegenberg absolviert. Die Wehren waren zu einem vermeintlichen Lagerhallenbrand in Fliegenberg alarmiert worden. Bei der vorgegebenen Übungslage, die von Stelles stellvertretenden Gemeindeausbildungsleiter Dennis Flügge mit seinem Team ausgearbeitet worden war, wurde davon ausgegangen, dass es in der Lagerhalle eines futtermittelverarbeitenden Betriebes eine Staubexplosion mit einem anschließenden Folgebrand gegeben hat, durch diese Explosion waren sechs Arbeiter in der Halle vermisst, und für die Brandbekämpfung musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Fliegenber/R. begannen unverzüglich mit der Menschenrettung. Unter der Beobachtung eines mehrköpfigen Wertungsrichterteams mit Bürgermeister Uwe Siverse, Gemeindebrandmeister Stephan Martens, Abschnittsleiter Elbe Volker Bellmann und Gemeindeausbildungsleiter Jörn Storjohann an der Spitze gingen die Einsatzkräfte trotz der erkannten Übungslage engagiert und routiniert vor. Erste „Vermisste“ wurden schnell aus der Halle „gerettet“, weitere nachrückende Kräfte der Feuerwehr Stelle unterstützten bei der Menschenrettung. Die „Vermissten“ waren allesamt schnell aus dem großflächigen Gebäude „gerettet“. Zur Brandbekämpfung wurden mehrere C-Strahlrohre im Außenangriff eingesetzt, zudem wurde über die Drehleiter der Meckelfelder Feuerwehr die Brandbekämpfung aus der Luft vorgetragen. Die umfangreiche Wasserversorgung, über Hydranten und Bohrbrunnen, wurde von den Feuerwehren Ashausen und Stelle aufgebaut, die Ashausener Kräfte unterstützten später noch bei der Brandbekämpfung. Die Übungsleitung sah alle gestreckten Ziele der Übung, Zusammenarbeit, Kommunikation, Menschenrettung und Wasserversorgung in der gegebenen Zeit erfüllt und ließ die Übung nach einer Stunde als erfolgreich beenden. In einer kurzen Nachbesprechung wurden noch einmal die Übungsziele erläutert und sich für den gezeigten Einsatz bedankt.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW



Neue Wärmebildkamera in Stelle

Stelle Freude herrscht bei der Feuerwehr Stelle mit Ortsbrandmeister Klaus Rabeler an der Spitze : die Wehr hat jetzt eine neue Wärmebildkamera vom Typ Dräger UCF 7000 in Dienst gestellt. Die Kamera wurde von der Gemeinde Stelle beschafft und bei der Ortsfeuerwehr Stelle stationiert. „Erfreulicherweise haben die Verantwortlichen aus Rat und Verwaltung die Notwendigkeit zur Beschaffung einer solchen Kamera schnell erkannt und dem Kauf dieser Kamera unbürokratisch zugestimmt“, freute sich Klaus Rabeler. Er bedankte sich bei allen Beteiligten von Rat und Verwaltung für die außerordentlich gute und konstruktive Zusammenarbeit bei der Beschaffung der Kamera. Diese hat sich bereits bei einem ersten Einsatz bestens bewährt : Bei einem Schornsteinbrand in Ashausen wurden mit dem Gerät versteckte, für das menschliche Auge nicht sichtbare Brandnester entdeckt und so gezielt abgelöscht, bevor größere Schäden an dem betroffenen Gebäude entstehen konnten. Aber auch bei Personensuchen im Dunkeln kann die Kamera gut eingesetzt werden, menschliche Körper sind gut als Wärmequelle in der Kamera zu sehen, sofern sie entdeckt werden. Die Wärmebildkamera soll im gesamten Steller Gemeindegebiet eingesetzt werden, aber auf Anforderung von umliegenden Städten und Gemeinden kann sie auch überörtlich eingesetzt werden.

Pressestelle KFV LK Harburg
Matthias Köhlbrandt, KPW

Peter-Hermann Backhaus zum EhrenOrtsBM ernannt

Garstedt. Garstedts langjähriger Ortsbrandmeister Peter-Hermann Backhaus ist Ehrenortsbrandmeister! Während einer kleinen Feierstunde an der auch Gemeindebrandmeister Dieter Mertens, Ordnungsamtsleiter Hermann Pott und Ortsbrandmeister Christian Vick teilnahmen, überreichte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause die entsprechende Ehrenurkunde an den verdienten Feuerwehrmann.
Der 62-jährige Oberbrandmeister Peter-Hermann Backhaus führte die Stützpunktfeuerwehr Garstedt von 1993 bis zum Erreichen der Altersgrenze für aktive Feuerwehrleute im November 2011 und leitete in dieser Zeit insgesamt 426 Einsätze.
Er trat 1971 in die Feuerwehr ein und übernahm bereits früh Verantwortung in der Wehr. So war er vor seiner Wahl zum Ortsbrandmeister bereits Atemschutzwart und Gruppenführer aber auch im Festausschuss brachte er seine Ideen ein.
Die anwesenden Gratulanten dankten Peter-Hermann Backhaus für seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz für die Garstedter Bürger.

Mathias Wille
GPW Salzhausen


 

Hohe Ehrung bei der FF Hunden

Hunden Mit einer nicht alltäglichen Ehrung schloß jetzt die Freiwillige Feuerwehr Hunden ihr ereignisreiches Jubiläumsjahr 2011 ab : Nach dem 90-jährigen Bestehen der Wehr und dem 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr kann Hans-Heinrich Reimers nun auf 60 Jahre Mitgliedschaft in seiner Feuerwehr zurückblicken. Im Rahmen der Jahresabschluß-Sitzung des Ortskommandos wurde dem rüstigen Hauptfeuerwehrmann vom stellvertretenden Gemeinde-brandmeister Rolf Ahrens-Wiegel das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen für langjährige Dienste in der Feuerwehr verliehen. Der gelernte Landwirt trat im Dezember 1951 mit 21 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Hunden ein und wurde nach der Grundausbildung sogleich in die damalige Wettkampfgruppe aufgenommen. In den folgenden Jahrzehnten waren es dann besonders schwere Einsätze wie die Sturmfluten 1962 und 1976 und diverse Großbrände in Fahrenholz, Mover, Tönnhausen und Oldershausen, die den bodenständigen Feuerwehrmann forderten. Von Vorteil war dabei stets seine Präsenz vor Ort in Hunden, wo der dreifache Familienvater bis Ende der 1990er Jahre seinen eigenen Hof bewirtschaftete. Den „Feuerwehr-Virus“ hat Hans-Heinrich Reimers auch an seine Familie weitergegeben : Sohn Eduard gehört zu den Gründungsmitgliedern der Hundener Jugend-feuerwehr, die Enkel Christoph und Henrik sind ebenfalls aktiv im Feuerwehrdienst tätig und Enkelin Anne wurde jüngst von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr Hunden übernommen. 1983 wechselte Hans-Heinrich Reimers dann in die Altersabteilung und noch heute nimmt der mittlerweile 81-jährige gerne an den Veranstaltungen der Wehr teil, soweit es seine Gesundheit zulässt. Das dies noch möglichst lange so bleiben möge, wünschten Ortsbrandmeister Klaus-Peter Peters und alle Kommandomitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hunden.

Martin Ostarhild
PW FF Hunden


 

FF Ramelsloh übergibt altes TLF an Feuerwehrmuseum

Ramelsloh Wehmut herrscht bei den Mitgliedern der Feuerwehr Ramelsloh mit Ortsbrandmeister Hans-Georg Morysse an der Spitze : Sie haben ihr seinerzeit von dem Inhaber der Firma Luftfahrtbodengeräte Walter Franke, Walter Franke, geschenktes Feuerwehrfahrzeug der Marke Tatra TLF 32 an das internationale Feuerwehrmuseum in Schwerin für den symbolischen Preis von einem Euro weitergegeben. „Dieser Schritt war notwendig geworden, weil uns ganz einfach die Zeit fehlte, uns um dieses schöne alte Feuerwehrfahrzeug aus alten DDR-Beständen zu kümmern und es zu pflegen“ bedauerte Hans-Georg Morysse den Schritt. Vor gut 15 Jahren hatte Walter Franke der Wehr das Fahrzeug geschenkt. Dabei handelte es sich um ein Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1966, das zu DDR Zeiten von der Nationalen Volksarmee ( NVA ) auf dem Flughafen in Dresden eingesetzt wurde. 1993 wurde das Fahrzeug dann auf dem Flughafen Altenburg/Nobitz eingesetzt, ehe es 1997 nach Ramelsloh veräußert wurde. Von damals bis vor kurzem haben die Ramelsloher Feuerwehrleute den alten Wagen aus DDR Zeiten prächtig aufgemotzt und instand gesetzt. Lediglich die Lackierung wurde aus Kostengründen außer Acht gelassen, zum Bedauern der Wehr hat sich auch kein Sponsor für eine solche Lackierung gefunden. Mit den Jahren fanden sich dann immer weniger Feuerwehrleute, sich um dieses prächtige Feuerwehrfahrzeug zu kümmern, und auch die Unterstellmöglichkeiten für das gut zwölf Meter lange Fahrzeug waren rar geworden, so dass sich das Kommando der Wehr schweren Herzens dazu entschloss, dieses Relikt aus alten DDR Zeiten an das internationale Feuerwehrmuseum in Schwerin abzugeben. Das Museum mit dem Leiter Uwe Rosenfeld war dankbar über dieses Angebot und nahm es gerne an. Groß war die Freude auch, dass die im Feuerwehrdienst gebräuchlichen Schnellkupplungen bei den Saugschläuchen des Fahrzeuges von der Firma ASR ( Albert Scharfenberg Ramelsloh ) aus Ramelsloh stammte. Der Transport des Fahrzeuges erfolgte mittels Tieflader zu dem Feuerwehrmuseum, in der dortigen Außenstelle Meetzen findet das TLF nun einen neuen, würdigen Platz.

Feuerwehr Gemeinde Seevetal
Matthias Köhlbrandt, GPW
Foto : FF Ramelsloh