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Januar 2009 : Positive Kreisfeuerwehrbilanz
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Hittfeld „Die Feuerwehren des Landkreises Harburg sind mit ihren insgesamt 19 Fachzügen für den Katastrophenfall sehr gut aufgestellt“ bilanzierten die beiden stellvertretenden Brandabschnittsleiter Karsten Egler ( BA Elbe ) und Norbert Petersen ( BA Heide ) im Rahmen der Dienstversammlung aller Zugführer der Kreisfeuerwehr in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Hittfeld. Eindrucksvoll haben die einzelnen Züge im vergangenen Jahr ihr Können bei diversen Einzelzug-, Doppelzug- und Bereitschaftsübungen unter Beweis gestellt, oftmals auch in Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Harburg wie dem DRK, dem THW, der DLRG, der JUH und der Rettungshundestaffel Harburg. „Dabei kam es vor allem auf die Zusammenarbeit untereinander an, auch dieses hat zur Zufriedenheit aller sehr gut funktioniert“; betonte Norbert Petersen und richtete seinen Dank an alle anwesenden Vertreter der Organisationen. Die Fachzüge wurden im vergangenen Jahr bei sechs Einsätzen gefordert, die allesamt technische Hilfeleistungen waren. Dabei musste der Fachzug Umwelt einmal ausrücken, ebenso wie der Fachzug Gewässerschutz. Gleich vier Einsätze entfielen auf den Fachzug Wasserrettung, hier waren es drei Taucheinsätze nach vermissten Personen und eine PKW Bergung aus einem Angelteich. „Die Züge haben ihre Arbeit sehr gut absolviert und ihr Können unter Beweis gestellt“ bedankte sich Kreisbrandmeister Dieter Reymers bei den anwesenden Zugführern und deren Vertretern für die Arbeit. Er erinnerte noch einmal besonders an die insgesamt fünf großen Bereitschaftsübungen, die von den eingesetzten Kräften ein hohes Maß an Arbeit abverlangten. In Geesthacht und unweit des Schiffshebewerkes Scharnebeck waren sowohl Brandbekämpfungen als auch Menschenrettungen mittels technischer Hilfe die Übungsschwerpunkte, dazu kamen zwei Waldbrandeinsatzübungen im Bereich von Quarrendorf sowie im Staatsforst Lohbergen. Besondere Erwähnung fand die große Bereitschaftsübung mit weiteren Kräften aus den Landkreisen Rotenburg und Soltau-Fallingbostel im Bereich von Wilsede. Sowohl Egler als auch Petersen betonten, dass diese Großübung sowohl beim Ablauf als auch im Nachhinein wichtige Erkenntnisse zur weiteren Intensivierung der Kommunikation untereinander gebracht hätte und somit für alle eine lehrreiche Übung gewesen sei. Ein weiterer wichtiger Themenschwerpunkt des vergangenen Jahres war die Fortbildung der Zugführer, anhand von Vorträgen wurden die Führungskräfte mit wichtigen Erkenntnissen in Sachen Einsatzabläufe vertraut gemacht. Diese von allen gut angenommene Schulung soll in diesem Jahr wiederholt werden. Ihren Dank richteten Egler und Petersen auch an alle anderen Hilfsorganisationen, sie betonten, dass es eine exzellente Zusammenarbeit mit allen gewesen ist und wünschten sich eine weiterhin so fruchtbare und gute Zusammenarbeit.
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Februar 2009 : Bücher für die Brandschutzerziehung
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Hittfeld Große Freude herrscht bei Kreisbrandmeister Dieter Reymers und den Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbandes des Landkreises Harburg. Ihnen wurden jetzt durch den K&L Verlag aus Detmold sage und schreibe 5.200 Mal- und Geschichtsbücher für die Brandschutzerziehung übergeben. Die Bücher sind dabei ausschließlich aus Spenden von Firmen und Einzelpersonen aus dem gesamten Landkreis Harburg und Hamburg finanziert worden. „Wir haben es zu unserer Aufgabe gemacht, die Brandschutzerziehung mit der Präsentation von solchen Büchern zu unterstützen, und das, ohne dass den einzelnen Organisationen Kosten entstehen“, betonte Sabine Gerhardts vom K&L Verlag bei der Übergabe der Bücher an Kreisbrandmeister Dieter Reymers. Für die Erstellung dieser Bücher konnten dabei sagenhafte 450 Sponsoren gefunden werden, die das Projekt gern und großzügig unterstützen. Dieses bedeutet in ganz Niedersachsen einsame Spitze, so dass die Auflage mit 5.200 Büchern für Niedersachsen eine ganz besondere Stellung einnimmt. „Wir bedanken uns auf das Herzlichste bei den Spendern, die mit ihrem Geld ermöglichen, Kinder schon in ganz jungen Jahren mittels dieser Bücher auf die Gefahren des Feuers und das richtige Verhalten im Falle eines Brandes aufmerksam zu machen, und das in einer spielerischen Art und Weise“, war Kreisbrandmeister Dieter Reymers erfreut. In den Büchern, die für Kinder im Alter von vier bis acht Jahren entwickelt wurden, geht es um das Geschwisterpärchen Mario und Olivia. Diese führen durch das Buch und erläutern durch Erzählungen unter anderem, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird, wie man sich bei ausgebrochenen Bränden richtig verhält und bemerkbar macht oder wie Zimmer vor Brandrauch behelfsmäßig abgedichtet werden. Den Erzählungen folgen Bilder, die ausgemalt werden müssen, so dass die Kinder sich über das kurzweilige Buch an die Gefahren von Feuer spielerisch und mit Spannung gewöhnen können. Im Frühherbst vergangenen Jahres hatte die Nachfrage durch den Verlag bei den möglichen Sponsoren begonnen, und binnen drei Monaten waren 450 Sponsoren zusammen gekommen. Im Januar erfolgte schließlich der Druck der Bücher, die jetzt an die Feuerwehren im Landkreis Harburg ausgeliefert wurden. Besondere Freude war bei der Übergabe den 14 Jungen und Mädchen des evangelischen Kinderspielkreises Hittfeld anzusehen, sie hatten die Ehre, als erste solche Mal- und Geschichtsbücher in Empfang zu nehmen. In den nächsten Wochen und Monaten sollen nun Vorschulen, Spielkreise, Kindergärten und die ersten Klassen von Grundschulen jetzt von dieser neuen Methode der Brandschutzerziehung profitieren. „Wenn auch nur ein Feuer durch dieses Buch entweder verhindert oder so rechtzeitig gemeldet wird, dass schlimme Schäden verhindert werden können, dann hat sich dieser Aufwand mehr als gelohnt“ waren sich Kreisbrandmeister Dieter Reymers und Sabine Gerhardts zum Abschluss einig.
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März 2009 : Dienstversammlung Kreisfeuerwehr
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Holvede Weitere sechs Jahre mit der bewährten Führung von Kreisbrandmeister Dieter Reymers und seinem Stellvertreter Kay Wichmann wollen die Feuerwehren des Landkreises Harburg arbeiten. Beide alten und neuen Führungskräfte wurden im Rahmen der jährlichen Dienstversammlung aller Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister im Gasthaus Heins in Holvede mit überwältigenden Mehrheiten in ihren Ämtern bestätigt und so dem Kreistag für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren zur Ernennung vorgeschlagen. Im Vorwege hatte sich Landrat Joachim Bordt sowohl bei Dieter Reymers als auch bei Kay Wichmann für die hervorragende Arbeit und das gute Miteinander herzlich bedankt und gemeint, dass in der Führung der Kreisfeuerwehr mit Reymers und Wichmann genau das richtige Duo sitzt. Erster Gratulant war neben Landrat Bordt auch Regierungsbrandmeister Peter Adler, der sich eine weiterhin so gute Zusammenarbeit mit dem alten und neuen Führungsduo wünschte. Reymers hatte dann die Aufgabe, den anwesenden Delegierten aus den 108 Freiwilligen Feuerwehren und der einen Werkfeuerwehr einen umfangreichen Jahresbericht für das abgelaufene Jahr zu präsentieren. Hierbei haben die 108 Feuerwehren des Landkreises Harburg für das vergangene Jahr einen leichten Einsatzrückgang verzeichnet. Im rahmen der umfangreichen Bilanz wurde bekannt, dass die Feuerwehren des Kreises zu insgesamt 2.122 Bränden und technischen Hilfeleistungen ausrücken mussten ( 2007 : 2.477 ), die von 2.686 eingesetzten Feuerwehren bewältigt wurden ( 2008 : 2.976 ). Dieses bedeutet, dass zu diversen Bränden und Hilfeleistungen mehr als eine Feuerwehr ausgerückt ist und nachbarschaftliche Hilfe leistete. Der Rückgang der Einsatzzahlen macht sich sowohl bei den Brand- als auch bei den Hilfeleistungseinsätzen bemerkbar. Im vergangenen Jahr wurden 1.366 Hilfeleistungseinsätze ( 2008 : 1.706 ) von 1.566 eingesetzten Feuerwehren absolviert, weiter galt es, von 1.120 eingesetzten Feuerwehren 756 Brände aller Art zu löschen ( 2008 : 771 Brände ). Bei allen angefallenen Einsätzen retteten die Kräfte der Feuerwehr insgesamt 369 Menschen aus Not- oder lebensbedrohlichen Lagen. Für weitere 33 Menschen kam dagegen jede qualifizierte Hilfe zu spät. Weiter wurden 298 Tiere gerettet, 202 Tiere wurden tot geborgen. Bei den angefallenen Bränden waren 22 Großbrände herausragend, eine weiterhin sehr hohe Anzahl von Brandeinsätzen kommt den ausgelösten Brandmeldeanlagen mit 146 Einsätzen zugute. Hier sind die Firmen gefordert, ihre Anlagen besser zu warten, denn nur gut 5 Prozent aller Einsätze waren tatsächliche gemeldete Brände in der Entstehung. Bei den Hilfeleistungen war besonders der 1. März vergangenen Jahres herausragend, Orkantief „Emma“ forderte die Feuerwehren bei 120 Einsätzen. Insgesamt 228mal mussten die Wehren letztes Jahr Einsätze zur Sturmschadenbeseitigung bewältigen. Ein weiterer großer Anteil waren eingeklemmte Personen nach Verkehrs- oder Betriebsunfällen. Hier wurden 70 Einsätze bewältigt. Kreisbrandmeister Reymers sprach hierbei besonders den Wehren, die zu Einsätzen mit Beteiligung von Schwerverletzten und Toten ausrücken mussten, seine Anerkennung für die besonders psychisch teils schweren Situationen aus. „Es ist nicht leicht, solche Einsätze zu absolvieren, dafür gebührt allen Beteiligten höchster Respekt von uns aber auch von den Bürgern unseres Landkreises und darüber hinaus“. machte der Kreisbrandmeister deutlich. Zufrieden ist Reymers mit dem Mitgliederbestand in den Feuerwehren, insgesamt haben die Wehren im Kreisgebiet 4 592 Mitglieder, davon 415 weibliche. „Damit liegen wir sehr gut im Vergleich zum Trend in Niedersachsen, diese Zahl von Mitgliedern gilt es zu bewahren und sogar zu steigern“, betonte der Kreisbrandmeister weiter. Auch Landrat Joachim Bordt lobte die stetige Einsatzbereitschaft der Wehren, er betonte, dass der Landkreis Harburg weiterhin alles in der Macht stehende tun werde, die Arbeit der Feuerwehren zu unterstützen. Das dieses nicht nur leere Worte sind, beweist die Tatsache, dass von Seiten des Landkreises für dieses Jahr mit der Beschaffung von zwei neuen Rüstwagen für die Feuerwehren Egestorf und Winsen sowie eines geplanten neuen Gerätewagens Logistik mit einem so genannten Öl-Skimmer für die Feuerwehr Roydorf wichtige Fahrzeuge für die Bewältigung der schweren Arbeit beschafft werden. Für das nächste Jahr ist noch die Beschaffung eines weiteren neuen Rüstwagens durch den Landkreis für die Feuerwehr Maschen vorgesehen. Die harmonisch verlaufende Versammlung wurde weiter durch einen außerordentlich interessanten Vortrag von Claas Schröfer von der Feuerwehrunfallkasse (FUK) Niedersachsen bereichert, der über die Arbeit und Entscheidungsweisen der Feuerwehr-Führungskräfte aus der Sicht des Gesetzgebers referierte und so den einen oder anderen Punkt bei der Entscheidung an Einsatzstellen beleuchtete. Abgerundet wurde die Versammlung durch eine einmal mehr in gewohnter Weise hervorragend präsentierte Ausstellung von Feuerwehrtechnik und neuen Gerätschaften für die Feuerwehr durch die Firma C.B. König aus Halstenbek mit Frank-Michael Gormanns an der Spitze.
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August 2009 : Kreisfeuerwehrtag
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Fliegenberg. Eine weitere Verstärkung und Aufwertung des Ehrenamtes forderte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Dieter Reymers im Rahmen der Delegiertenversammlung anlässlich des diesjährigen Kreisfeuerwehrtages in Fliegenberg. Man könne und dürfe sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern müsse konsequent das Ehrenamt weiter stärken und ausbauen, forderte Reymers auch an die Adresse der zahlreich erscheinen Politiker aller Fraktionen aus Bundes-, Landes- und Kreisebene. Derzeit haben die 108 Feuerwehren des Kreises 4.592 aktive Mitglieder und 1.522 Jugendfeuerwehrleute, aber diese Zahlen werden aufgrund der demografischen Entwicklung den nächsten Jahren einbrechen. „Diesem Abwärtstrend müssen wir konsequent und energisch entgegentreten, und dazu müssen Lösungsmöglichkeiten in alle Richtungen entwickelt werden“, forderte Reymers. Hierbei hatte er auch gleich diverse Ansätze einer Stärkung des Ehrenamtes parat : Die vielzitierte Feuerwehrrente, wie sie es in Thüringen bereits teilweise gibt, könnte ein genauso guter Ansatz sein wie die schnelle und unbürokratische Umsetzung von notwendigen Forderungen. Auch und vor allem die Verbesserung der Aus- und Fortbildung war ein Punkt auf Reymers Agenda. Besonders die Installation einer Brandgewöhnungsanlage, wie es sie schon in Hamburg ibt, könnte einen großen Motivationsschub auslösen. „Nichts ist wichtiger als Feuerwehrleuten unter Atemschutz das Training im Brandfall unter realistischen Bedingungen näher zu bringen, und was könnte da besser helfen als eine Brandgewöhnungsanlage?“ forderte Reymers. Aber auch die kleinen Dinge des Lebens könnten die ehrenamtlichen Feuerwehrleute fördern, hier nannte er zum Beispiel die Durchführung von Seminaren an der Kreisvolkshochschule mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Und genau hier hakte auch Landrat Joachim Bordt, der die Arbeit der Feuerwehren im Landkreis ausdrücklich lobte und sich hinter alle Feuerwehrleute stellte, ein, als er mitteilte, dass der Landkreis gerade ein Seminarprogramm für die ehrenamtlich Tätigen entworfen hätte, dass nun umgesetzt werden soll. Ein weiterer Punkt, der demografischen Entwicklung entgegenzusteuern, ist eine gute Nachwuchsarbeit, und hier betonte Reymers, dass im Landkreis Harburg eine außerordentlich hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird. So konnte unter anderem die Jugendfeuerwehr Wesel als dritter Landessieger am Bundeswettbewerb in Bayern teilnehmen, und daneben kommen Jahr für Jahr hervorragend vorgebildete junge und ambitionierte Feuerwehranwärter in die Reihen der Aktiven. „Sie sehen, es gibt genügend Ansätze, das Ehrenamt zu fördern und zu stärken, darum lassen Sie es uns anpacken“, beendete Reymers seine Ausführungen mit einem Appell an alle Anwesenden. Lob für die Arbeit der Feuerwehr gab es aber auch von den Bundestagsabgeordneten Michael Grosse-Brömer (CDU) und Monika Griefahn (SPD) sowie von Hans-Heinrich Rüschmeer (FDP), die allesamt betonten, wie wichtig die Feuerwehren in der Öffentlichkeit sind. „Dieses hat ja einmal mehr auch die jüngst durchgeführte Umfrage bewiesen, wo die Feuerwehren auf Platz 1 in der liste auftauchten, wem die Bürger am meisten Vertrauen schenken“ machte Monika Griefahn deutlich. Auch Landrat Joachim Bordt schloss sich den Dankesworten der Politikprominenz aus Landes- und Bundesebene an und betonte, dass der Landkreis Harburg hinter seinen Feuerwehren stehe. Neben den Ausführungen des Verbandsvorsitzenden waren Wahlen ein weiterer wichtiger Tagespunkt. Hierbei wurden sowohl Dieter Reymers als Verbandsvorsitzender als auch Kay Wichmann als stellvertretender Verbandsvorsitzender einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zudem wurde der neue Kreisbrandschutzerzieher Burkhard Venzke aus Stöckte von den Delegierten in seinem Amt bestätigt. Zudem verabschiedete Reymers den bisherigen Kreisbrandschutzerzieher Karsten Meinecke aus Ehestorf mit einem Präsent aus seinem Amt. Ehrungen rundeten die Versammlung schließlich ab. Hierbei wurde Seevetals Gemeindebrandmeister Günther Ehrhorn aus Maschen mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber erhielten der Hanstedter Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann aus Evendorf sowie Hans-Peter Mohrmann von der Feuerwehr Tostedt. Die goldene Dirigentennadel mit Diamanten der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände erhielt Kreisstabführerin Anke-Rea Conrad aus Over. Erstmals verliehen wurde die Ehrenmedaille in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes. Diese erhielten der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Garlstorf a.W., Dieter Meyer, Fliegenbergs stellvertretender Ortsbrandmeister Uwe Sievers und der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Beckedorf/M./W., Ralf Petersen. Die Ehrenmedaille in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten weiterhin die jeweiligen Ausbildungsleiter an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld, Ralf vom Lehn ( Maschinistenausbildung ) aus Egestorf, Lutz Sandmann ( Atemschutzausbildung ) aus Buchholz und Andreas Soboth ( Sprechfunkausbildung ) ebenfalls aus Buchholz. Erfreuliches gab es dann am Abend des ersten Tages des Kreisfeuerwehrtages zu berichten. 214 neue Feuerwehrleute aus den Feuerwehren des Kreises wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie für den Feuerwehrdienst verpflichtet. Auf dem festlich hergerichteten Verpflichtungsplatz direkt an der Elbe im Deichvorland dankten Dieter Reymers und Landrat Joachim Bordt den jungen Feuerwehranwärtern und betonten, wie wichtig der Dienst am Nächsten ist. Sie freuten sich, dass auch im letzten Jahr wieder viele junge Menschen den Weg in die Freiwilligen Feuerwehren gefunden haben. Vor mehreren hundert Zuschauern, die trotz Regenwetters die feierliche, von einem Wasserfontänen sprühenden Löschboot der Hamburger Berufsfeuerwehr untermalte Verpflichtungszeremonie beiwohnten, gelobten die jungen Männer und Frauen, ihren Dienst in der Feuerwehr zuverlässig, gewissenhaft und dem Leitsatz der Feuerwehr getreu zu verrichten. Der zweite Tag war geprägt von den Kreiswettbewerben, zusammen mit einem von der Fliegenberger Feuerwehr hervorragend vorbereiteten Familienfest und einer Fahrzeugschau. Im Rahmen der Fahrzeugschau konnten Fahrzeuge des THW, des DRK und der umliegenden Feuerwehren bewundert werden, und beim Familienfest kamen die Kinder voll auf ihre Kosten. Die Wettbewerbe fanden in den Kategorien Wertungsklasse 1 ( wasserführende Fahrzeuge ) mit 18 Gruppen und Wertungsklasse 2 ( nichtwasserführende Fahrzeuge ) mit 20 qualifizierten Gruppen statt. Alle Gruppen zeigten dabei vor vielen Zuschauern gute bis sehr gute Leistungen und absolvierten den vorgegebenen Wettbewerb unter den Augen des Wertungsrichterteams des Landkreises Harburg mit Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mundt an der Spitze. Gewinnen konnten am Ende aber nur jeweils eine Gruppe in jeder Wertungsklasse. In der WK 1 setzte sich am Ende die Gruppe Klecken 1 durch, gefolgt von den Gruppen Fliegenberg/Rosenweide und Klecken 2. In der WK 2 siegte Pattensen 2, gefolgt von Bütlingen 1 und Evendorf. Den Pokal für die beste erzielte Punktzahl erhielt zudem die Gruppe Klecken 1.
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Oktober 2009 : Wiederwahl der Abschnittsleiter
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Nenndorf Weitere sechs Jahre wollen die Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister des Landkreises Harburg mit den beiden Brandschutzabschnittsleitern Volker Bellmann ( BA Elbe ) und Sven Wolkau ( BA Heide ) sowie deren Vertretern Karsten Egler ( Elbe ) und Norbert Petersen ( Heide ) arbeiten. Alle vier alten und neuen Kreisfeuerwehrführungskräfte wurden im Rahmen einer außerordentlichen Dienstversammlung im Nenndorfer Gasthaus Böttcher in ihren Ämtern bestätigt und werden nun dem Kreistag zur Ernennung für eine weitere sechsjährige Amtsperiode vorgeschlagen. Zufrieden mit dem Wahlergebnis zeigte sich neben den Wiedergewählten auch Kreisbrandmeister Dieter Reymers. Auf seine Intervention hin war vor nunmehr sechs Jahren der Posten der Brandschutzabschnittsleiter im Landkreis Harburg wieder eingeführt worden, nach einer 22-jährigen Pause. „Mit der Einführung der Brandschutzabschnitte und damit der Abschnittsleiter haben wir den Vorgaben des Brandschutzgesetzes Folge geleistet, aus dem hervor geht, dass Landkreise mit mehr als 60 Feuerwehren Brandschutzabschnitte zu bilden haben“, betonte Kreisbrandmeister Dieter Reymers. Im Landkreis Harburg gibt es 108 Feuerwehren, die seit sechs Jahren in zwei Brandschutzabschnitte zu je sechs Städten und Gemeinden mit jeweils 54 Feuerwehren aufgeteilt sind. Der von Volker Bellmann aus Maschen und Karsten Egler aus Tötensen geleitete Abschnitt Elbe besteht aus der Stadt Winsen sowie den Gemeinden Elbmarsch, Neu Wulmstorf, Rosengarten, Seevetal und Stelle, der von Sven Wolkau aus Jesteburg und seinem Vertreter Norbert Petersen aus Garlstorf geleitete Abschnitt Heide umfasst das Stadtgebiet Buchholz sowie die Gemeinden Hanstedt, Hollenstedt, Jesteburg, Salzhausen und Tostedt. Die Abschnittsleiter und Vertreter haben unter anderem die Aufgabe, eine terminliche Entlastung des Kreisbrandmeister und seines Vertreters vorzunehmen, auch Lehrgangsabnahmen auf Kreis- und Gemeindeebene oder die Leitung bei Großeinsätzen fällt in deren Zuständigkeit. Auch Angelegenheiten der Einheiten der Kreisfeuerwehr werden von den Abschnittsleitern samt Vertretern übernommen. Alle vier wiedergewählten Abschnittsleiter und Vertreter sind langjährig mit Führungsaufgaben vertraut. Volker Bellmann hatte lange Jahre das Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr in Maschen inne. Sven Wolkau agierte viele Jahre als Ortsbrandmeister in Jesteburg, zeitgleich war er lange als stellvertretender Gemeindebrandmeister in der Gemeinde Jesteburg eingesetzt, und noch heute ist er in Jesteburg Ortsjugendfeuerwehrwart. Karsten Egler war ebenfalls lange als Ortsbrandmeister tätig, die Feuerwehr in Tötensen leitete er souverän. Auch als stellvertretender Gemeindebrandmeister der Gemeinde Rosengarten arbeitete er genau so aktiv wie als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer einer der zwei ehemaligen Feuerwehr-Kreisbereitschaften. Norbert Petersen ist seit nunmehr 17 Jahren Ortsbrandmeister der Feuerwehr in Garlstorf, zudem hatte er lange Jahre das Amt als Kreisbereitschaftsführer einer Feuerwehr-Kreisbereitschaft inne. Petersen fehlte auf der Wahlveransatltung aus beruflichen Gründen, er wurde telefonisch über seine Wiederwahl informiert. Alle vier wiedergewählten Führungskräfte, deren erste Amtsperiode im ersten Quartal kommenden Jahres ausläuft, müssen nun vom im Dezember tagenden Kreistag in ihren Ämtern bestätigt werden.
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