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Januar 2008 : Kreisfeuerwehr hervorragend aufgeste
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Hittfeld Hervorragend aufgestellt sind die Einsatzzüge der Kreisfeuerwehr. Dieses Fazit zogen jetzt die beiden stellvertretenden Abschnittsleiter Karsten Egler ( Tötensen ) und Norbert Petersen ( Garlstorf ) im Rahmen der Dienstbesprechung aller Zugführer der Kreisfeuerwehr. Besonders erwähnten die beiden Führungskräfte, die für die insgesamt sieben Einsatzzüge im Bereich Brandbekämpfung, und technische Hilfeleistung verantwortlich sind, dass auch im vergangenen Jahr wieder Einsätze von einzelnen Fachzügen im gesamten Landkreis Harburg absolviert werden mussten. Hierbei wurde noch einmal an den umfangreichen Hilfeleistungseinsatz im Dezember in Ochtmannsbruch ( Gemeinde Hollenstedt ) erinnert, wo eine Hauswand eingestürzt war und einer der beiden Hilfeleistungszüge vor Ort war und zusammen mit Ortsfeuerwehren und auch dem Technischen Hilfswerk hervorragende Arbeit leistete. Aus der Obergruppe der Fachzüge Umweltschutz und Gefährliche Stoffe rückte weiterhin viermal der Fachzug Wasserrettung zu Hilfeleistungen an Gewässern im Landkreis aus, Menschen wurden hierbei nach Unfällen in den Gewässern vermisst. Mit ausreichend Übungen rüsteten sich die Feuerwehrleute der insgesamt 19 einzelnen Fachzüge für jede Art von denkbarem Einsatz. Sei es der Einsatzfall im Bereich von Tierseuchen, ein hoffentlich nicht auftretender Deichverteidigungsfall, Gefahrgutunfälle oder die klassische Brandbekämpfung, die Züge waren wirklich für jedes Szenario vorbereitet. Besondere Erwähnung fanden neben den vielen Einzelzuübungen auch die Großübungen in Buchholz, Salzhausen und Stelle, wo manchmal fünf oder mehr Einsatzzüge zusammen übten. Besondere Erwähnung fand weiterhin die große Katastrophenschutzübung im November letzten Jahres, wo alle Einsatzzüge der Kreisfeuerwehr in die Abarbeitung des ausgedachten Katastrophenszenarios eingebunden waren. Alles in allem leisteten die einzelnen Feuerwehrleute im Rahmen der Übungen fast 2.500 Übungsstunden, nicht mitgezählt sind die vielen Einsatzstunden. Großes Lob fanden die beiden stellvertretenden Abschnittsleiter für die überaus gute Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen im Landkreis Harburg, immer wieder fanden gemeinsame und überaus erfreuliche Zusammenarbeiten mit dem DRK, der JUH, der DLRG, dem THW und der Rettungshundestaffel statt, von Seiten der Kreisführung wurde der Wunsch geäußert, dass diese Zusammenarbeit weiter so gut und fruchtbar sein solle. Für das laufende Jahr wurden wiederum große, umfangreiche Übungen in Aussicht gestellt, die alle Beteiligten fordern und auf einen möglichen Ernstfall bestmöglich vorbereiten sollen.
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März 2008 : Dienstversammlung Kreisfeuerwehr
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Vierhöfen Die 108 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Harburg haben ein arbeits- und einsatzreiches Jahr hinter sich. Kreisbrandmeister Dieter Reymers berichtete im Rahmen der Dienstversammlung aller Orts-, Stadt- und Gemeindebrandmeister im Dorfgemeinschaftshaus in Vierhöfen, dass die Wehren im vergangenen Jahr einmal mehr bei zahlreichen Einsätzen gefordert waren und ihr Können bei diesen Einsätzen eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Im Vergleich zum Vorjahr allerdings ist ein leichter Einsatzrückgang zu verzeichnen, der laut Reymers auch darauf beruht, dass der vergangene Sommer recht nass war und somit glücklicherweise eine Vielzahl von kleinen Flächen- und Grasbränden weniger als im Vorjahr gefahren werden mussten. Nichtsdestotrotz waren die fast 4.600 Feuerwehrleute des Landkreises bei insgesamt 771 Bränden gefordert ( 2006 : 841 ), zu denen insgesamt 1.056 Feuerwehren ( 2006 : 1.224 ) ausrückten. Im Bereich der technischen Hilfeleistungen wurden insgesamt 1.706 Einsätze registriert ( 2006 : 1.775 ), zu denen 1.920 Feuerwehren ausrückten ( 2006 : 2.019 ). Insgesamt waren die Feuerwehren also im vergangenen Jahr bei 2.477 Einsätzen gefordert ( 2.616 ), zu denen alles in allem 2.976 Feuerwehren ausrückten ( 3.243 ). Bei allen Einsätzen retteten die Feuerwehrleute durch schnelles Eingreifen 314 Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen, für weitere 37 dagegen kam jede Hilfe zu spät. Weiterhin wurden 41 Tiere gerettet, ein Tier wurde nur noch tot geborgen. Besondere Erwähnung fand bei diesen Zahlen der Umstand, dass sich die Anzahl der getöteten Personen bei den Einsätzen leider wieder deutlich erhöht hat, was auch auf eine Vielzahl von schwersten Verkehrsunfällen zurückzuführen war. Allein hier waren 106 mal die Hilfen der Feuerwehren gefordert, um eingeklemmte Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu befreien. Ebenfalls wieder ein großer Posten an Einsätzen waren die witterungsbedingten Einsätze, umgestürzte Bäume und/oder überflutete Straßen und Keller forderten die Kräfte allein fast 600mal. Besondere Erwähnung bei den Brandeinsätzen fand im Bericht des Kreisbrandmeisters der Großbrand beim EDEKA Supermarkt in Nenndorf sowie der Brand eines Dentallabors in Dierkshausen, wo allein fast 25 Feuerwehren insgesamt eingesetzt waren. Gerade die hohe Anzahl der Verkehrsunfälle, die auch durch die Nähe zur Millionenstadt Hamburg zurückzuführen sein könnte, mache eine noch bessere Zusammenarbeit mit den Hilfskräften der Hansestadt notwendig. Hier gab es jüngst Gespräche, die eine solche Zusammenarbeit weiter intensivieren kann, der Kreisbrandmeister verkündete, dass diese Gespräche weitergeführt werden. Erfreut zeigte sich Reymers dann vor den anwesenden Delegierten und vielen Vertretern aus Politik und Verwaltung über die stabilen Mitgliederzahlen der Feuerwehren im Kreis. Insgesamt sind derzeit 4.568 Mitglieder, davon 418 Frauen aktiv in den Einsatzabteilungen der Feuerwehren eingesetzt. Damit wird ein seit Jahren steigender leichter Trend fortgesetzt. „Dieses allerdings kann rapide abgeschnitten werden, denn der demografische Wandel rückt unaufhaltsam näher“ machte Dieter Reymers allen Anwesenden deutlich. Der Zeitpunkt, wo Feuerwehrleute aus Altersgründen aus dem Einsatzdienst ausscheiden und nicht genügend Nachwuchs nachrückt, wird dabei seinen Angaben zufolge kommen und kann schon in etwa zehn Jahren mit voller Härte eintreffen. Dieses erfordert von allen Beteiligten eine noch intensivere und offensivere Mitgliederwerbung wie schon bisher. „Nur durch das Erstellen von neuen, wirksamen Konzepten können wir Nachwuchs rechtzeitig und ausreichend für unsere Aufgaben gewinnen, um so ein Ausdünnen unserer Personaldecke zu verhindern“, betonte der Kreisbrandmeister. Einen umfassenden Rückblick hielt Reymers noch einmal auf die absolvierte Katastrophenschutzübung „Herbststurm“, im November vergangenen Jahres. Diese war für die Ausrichter ein voller Erfolg, denn durch viele kleine Nicklichkeiten wurden Fehler aufgedeckt, die so im Ernstfall verhindert werden können. „Wäre die Übung fehlerfrei verlaufen, dann hätten die Ausarbeiter etwas falsch gemacht“, betonte Reymers. Lob und Dank für die Arbeit der Feuerwehren gab es auch von Landrat Joachim Bordt. Er war im Rahmen der Großübung einer von vielen Mitwirkenden und hatte hierbei auch die Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehren vor Ort zu beobachten. „Wir können stolz sein, eine so gut aufgestellte Organisation wie die Feuerwehren im Landkreis zu haben, wir müssen unserer Sicherheit nicht bange sein“, dankte der Landrat allen Mitgliedern der Feuerwehren. Die Dankesworte gab der Kreisbrandmeister schnell zurück, denn dank der Aufbringung von ausreichend finanziellen Mitteln wurde für die Kreisfeuerwehr im vergangen Jahr unter anderem ein neuer Gerätewagen-Logistik 2, ein neuer Feldkochherd und ein neuer Abrollbehälter AB-Mulde beschafft und in Dienst gestellt. Alle Neuanschaffungen haben sich dabei bei Übungen und Einsätzen schon bestens bewährt. Für dieses Jahr steht besonders die Aus- und Fortbildung von Feuerwehrleuten im Vordergrund, unter anderem werden fünf Fahrsicherheitstrainings angeboten, und Kreisbrandmeister Dieter Reymers möchte zudem ein Wochenendseminar mit den Führungskräften durchführen, um die Schlagkraft im Einsatzfall auch durch Führungsaufgaben weiter zu erhöhen. Eiine hohe Ehrung gab es zudem : Regierungsbrandmeister Peter Adler wurde für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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März 2008 : Neuer Abrollbehälter AB-Atemschutz
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Hittfeld Eine erneute Verbesserung des Wechselladerkonzeptes der Kreisfeuerwehr bedeutet die offizielle Indienststellung des neuen Abrollbehälters „AB-Atemschutz“. Nach dem Ende letzten Jahres n Dienst genommenen Abrollbehälter „AB-Mulde“ ist somit innerhalb kürzester Zeit erneut ein Abrollbehälter in Dienst gestellt worden. Landrat Joachim Bordt übergab den 170.000 Euro teuren und komplett aus den Mitteln der Feuerschutzsteuer jetzt an die Kreisfeuerwehr mit Kreisbrandmeister Dieter Reymers an der Spitze. Der neue Abrollbehälter wird durch das Wechselladerfahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale zu den jeweiligen Einsatzstellen transportiert. Der Einsatz des neuen AB-Atemschutz soll dabei vorrangig bei Großeinsätzen erfolgen, bei denen ein hoher Aufwand an benötigten Atemschutzgeräten vorauszusehen ist. Eigens für die Bedienung und Betreuung des AB-A wurde die Feuerwehr Hörsten gewonnen, deren Mitglieder sich nun intensiv mit dem neuen Abrollbehälter befassen, um im Ernstfall benötigte Atemschutzgeräte aus dem AB ausgeben und alle anderen Arbeiten rasch und ohne Komplikationen durchführen können. Der Inhalt des mittlerweile sechsten Abrollbehälters der Kreisfeuerwehr kann sich dabei mehr als sehen lassen. Im Inneren des Containers sind 55 sofort einsatzbereite Atemschutzgeräte samt 55 ebenfalls sofort einsatzbereiten Lungenautomaten als Reserve, 60 Reserveflaschen Atemluft, 100 Masken und 110 Luftfilter in praktischen, tragbaren Kisten in einem speziellen Regalsystem verstaut. Weiterhin befinden sich eine Sackkarre, ein Power-Moon zur Ausleuchtung von Einsatzstellen und dem damit verbundenen Arbeiten im Dunkeln, Reinigungsmöglichkeiten durch Waschbecken und Wasseranschlüsse innen und außen sowie eine Waschbürste mit Schlauch im und am Container. Arbeiten im Regen sind ebenfalls möglich, eine große, ausfahrbare Markise samt Vorzelt ermöglicht dieses. Auch können kleine Reparaturen an Atemschutzgeräten sofort im Container durchgeführt werden, und auch die Kommunikation kommt nicht zu kurz in dem Abrollbehälter, Funkmöglichkeiten im 2-Meter Band sowie Telefon- und Datenanschlüssen wurden eingebaut. Aufgebaut wurde der AB-Atemschutz von der Firma GSF Sonderfahrzeugbaus aus Twist, und stationiert ist der AB-A an der FTZ in Hittfeld.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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April 2008 : Feuerwehr bewegt
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Elstorf 100 Feuerwehrleute sowie einige Familienangehörige aus dem gesamten Landkreis Harburg waren am Wochenende dem Aufruf vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Kay Wichmann gefolgt und nahmen an der erstmalig in dieser Form organisierten Fahrradtour der Kreisfeuerwehr unter dem Motto „Feuerwehr bewegt“ teil. Nach dem großen Erfolg der im vergangenen Jahr auf Niedersachsenebene durchgeführten und vom Landesfeuerwehrverband und den Feuerwehr-Unfallkassen organisierten Fahrradtour, bei der auch viele Teilnehmer aus dem Landkreis Harburg dabei waren, hatte jetzt der Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Harburg als erster Verband Niedersachsens eine eigene Aktion gestartet. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Elstorf wurde eine anspruchsvolle, 35 Kilometer lange Strecke ausgearbeitet. „Mit dieser Tour wollen wir der Fitness unserer Feuerwehrleute etwas gutes tun und sie animieren, noch mehr Sport zu treiben“, machte Mitorganisator Kay Wichmann den Sinn dieser Tour deutlich. Neben der Fitness sollte aber auch und vor allem die Lust am Fahrradfahren und der Spaß an der Aktion im Vordergrund stehen. Vom Ausgangspunkt der Tour, dem Elstorfer Feuerwehrhaus ging es bei schönstem Frühlingswetter über Ardestorf und Immenbeck nach Buxtehude. Dort wurde in dem Feuerwehrhaus in der Altstadt eine Rast mit eingebauter Führung gemacht, ehe es am Deich entlang weiter in Richtung Rübke ging. Dort erwartete die Teilnehmer eine weiteren Pause, ehe der Weg schließlich über Wulmstorf und die so genannte Panzerringstraße ( einem ehemaligen Truppenübungsplatz ) zurück nach Elstorf führte. Gut sechs Stunden waren die radelnden Feuerwehrleute unterwegs, und kein einziger Teilnehmer musste die Tour vorzeitig beenden und Teile des Weges in einem eigens mitgeführten Begleitfahrzeug weiterfahren. Auch die Hilfe der begleitenden Helfer der Johanniter Unfall Hilfe musste nicht in Anspruch genommen werden. „Es hat sich gezeigt, dass wir gut im Training sind“, war Wichmann am Ende der Tour zufrieden. Ein schmackhaftes Essen, zubereitet von einem bewährten Küchenteam, war der Lohn für die absolvierten Kilometer. Schon jetzt wurde ein neuer Termin für eine kreisweite Feuerwehrradtour festgelegt, 2010 werden die Retter von Rönne aus die Elbmarsch durchradeln.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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Mai 2008 : Feuerwehrmarsch Hanstedt
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Hanstedt. Zu ihrem 33. Feuerwehrmarsch, am Sonntag den 18.05.2008, konnte die ausrichtende Freiwillige Feuerwehr Hanstedt insgesamt 155 angemeldete Gruppen registrieren. 1550 Feuerwehrleuten aus ganz Deutschland sowie aus der Schweiz waren angereist. Als die letzte Gruppe gegen 12.30 Uhr gestartet war, stand fest, daß insgesamt 82 aktive- und 73 Jugendgruppen ab 7.10 Uhr in zwei Minutentakten gestartet waren. Sie alle wurden von den Ehrenortsbrandmeistern von Hanstedt Gerhard Brager und Hans- Hermann Harms sowie dem ehemaligen Samtgemeinde- Zeugwart Klaus Lüdtke auf die Strecke geschickt. Zu absolvieren war dann eine Strecke von ca.10 Kilometern durch die schöne abwechselungsreiche Landschaft zwischen Hanstedt und Ollsen sowie auf der Hanstedter Töpsheide. Entlang der Strecke waren neun Posten aufgebaut, an denen feuerwehrtechnische Fragen sowie das Allgemeinwissen abgefragt wurden. Aber auch Teamgeist und Geschicklichkeit waren gefragt. Beim Köhlerhüttenteich erwarteten die Gruppen die Posten 10, 11, und 12. Hier mußte der Köhlerhüttenteich auf drei verschiedene Arten überquert werden. Etliche Teilnehmer fielen, zur Belustigung der vielen Zuschauer, in das kühle Nass des Köhlerhüttenteiches. Bei sehr gutem Wetter ließen sich die Hunderte von Zuschauern dieses Spektakel zwischen Hanstedt und Ollsen nicht entgehen. Aufgebaut hatten die drei Hindernisse über den Köhlerhüttenteich das THW Altona, das schon seit über 25 Jahren diese Aufgabe übernimmt. Zusätzlich war das Rote Kreuz aus Jesteburg für die Erste Hilfe Vorort. Seit zwei Jahren ist der Feuerwehrmarsch Hanstedt jetzt auch international geworden. So war wieder eine größere Gruppe aus der Schweiz zum dritten Mal angereist. Die Freiwillige Feuerwehr Nieder- Oberurnen war unter der Leitung ihres Wehrführers Rene Frey am Freitag per Flugzeug angereist. Bei der Hanstedter Feuerwehr fanden dann die Gäste für drei Tage Unterschlupf. Seit ihrem ersten Besuch hat sich zwischen den Hanstedter Feuerwehrleuten und den Brandschützern aus der Schweiz eine dicke Freundschaft entwickelt. Ein Gegenbesuch fand in diesem Januar statt, wo aus der Nordheide eine große Anzahl an Feuerwehrleute in die Schweiz nach Nieder- Oberurnen reiste, und dort viel Spaß mit den Schweizer Kameraden erlebten. Für die musikalische Stimmung auf dem Festplatz sorgte das Blasorchester aus Jesteburg. Ortsbrandmeister Carsten Röhrs sprach allen Helfern seinen Dank für diesen gelungenen Tag aus. Insgesamt waren 145 Helfer auf den Beinen, um das große Spektakel über die Bühne laufen zu lassen (65 FF Hanstedt, 5 FF Ollsen und rund 75 freiwillige Helfer aus dem Ort Hanstedt).Bei der Siegerehrung gewann zum zweiten Mal in Folge die Jugendfeuerwehr Appel vor der Jugend aus Ashausen I und Jugend Iddensen I. Bei den Aktiven blieben die ersten drei Plätze im Landkreis Harburg. So gewannen die Aktiven Feuerwehrleute aus Hittfeld vor Jesteburg III und Bendestorf.Die von Wilhelm Alex gestifteten Wanderpokale für den besten Zeittakt über die Pontons gewannen bei den Aktiven die Freiwillige Feuerwehr Bendestorf mit einer Zeit von 15 Sekunden. Bei den Jugendlichen gewann Appel ebenfalls den Wanderpokal mit einer Zeit von 14 Sekunden. Da die Jugendlichen aus Appel diesen Wanderpokal von Wilhelm Alex zum dritten Mal in Folge gewannen, geht dieser in ihren Besitz über. Wilhelm Alex wird deshalb für das nächste Jahr einen neuen Wanderpokal spenden. Jedes Jahr im Herbst beginnt eine achtköpfige Gruppe, die sich “ Fragen und Antworten“ nennt, unter der Leitung von Herbert von Felde damit, den nächsten Feuerwehmarsch vorzubereiten. Ein großes Fest wird dann im nächsten Jahr wieder stattfinden, wenn es wieder heißt „ Herzlich Willkommen zum 34. Hanstedter Feuerwehrmarsch.“
Arne Behrens GPW Hanstedt
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Juli 2008 : Tag der Niedersachen in Winsen
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Winsen Äußerst erfolgreich haben sich die Feuerwehren der Stadt Winsen sowie des Landkreises Harburg zusammen mi t der Kreisjugendfeuerwehr, der niedersächsischen Jugendfeuerwehr und der Landesfeuerwehrverband beim 28. Tag der Niedersachsen, in diesem Jahr anlässlich des 850-jährigen Bestehens der Kreisstadt Winsen in Winsen ausgerichtet, dem breiten Publikum präsentiert. Mit vielen gemeinsamen Aktionen, die auch von der Versicherungsgruppe Hannover ( VGH ) mit unterstützt wurden, stellten sich aktive und Jugendfeuerwehrleute der interessierten Öffentlichkeit vor. Neben den vielen tausend Besuchern, die sich bei der Feuerwehr informierten, waren auch viele prominente Politiker zu Gast, um sich über die Arbeit der Feuerwehrleute sachkundig zu machen. Innenminister Uwe Schünemann ( CDU ) verweilte eine längere Zeit im Zelt der niedersächsischen Jugendfeuerwehr und erhielt interessante Einblicke, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann ( CDU ) wurde vom Landtagskollegen und stellvertretenden Landrat Norbert Böhlke über die Festmeile geführt und verweilte eine lange Zeit bei der Feuerwehr, nicht ohne ihr ausdrückliches Lob für die Jugendarbeit auszusprechen. Auch andere Landtagsabgeordnete wie Brigitte Somfleth ( SPD ) waren gern gesehener Gast bei der Feuerwehr. Die Verantwortlichen aus den Reihen der Feuerwehr, die mit gut 140.000 Mitgliedern allein in Niedersachsen einen beachtlichen Teil an Man-Power stellt, hatten sich eine Reihe von interessanten und abwechslungsreichen Gelegenheiten ausgedacht, ums ich vorzustellen. Eine umfangreiche Fahrzeug- und Geräteschau mit speziellen Einsatzfahrzeugen aus dem gesamten Landkreis machte dabei den Anfang. Rüstwagen der Feuerwehren aus Rade und Hollenstedt, Drehleitern aus Meckelfeld und Tostedt, das Wechselladerfahrzeug „AB-Gefahrgut“ aus Maschen oder der Gerätewagen Wasser aus Buchholz wurden von den Neugierigen stets umlagert, die Feuerwehrmänner und –frauen gaben aussagekräftige und informative Antworten auf jede Frage. Einsatzvorführungen durften hier natürlich nicht fehlen, unter den fachkundigen Kommentaren vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Kay Wichmann zeigten die Einsatzkräfte, wie eingeklemmte Personen nach einem Verkehrsunfall gerettet werden oder die sich Feuerwehrleute in Chemikalienschutzanzügen bei Gefahrgutunfällen verhalten. Im Zelt des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes gab es jede Menge Informationen über die Feuerwehren in Niedersachsen, zudem hatten die Organisatoren mit dem Geschäftsführer des LFV, Michael Sander, an der Spitze einen Parcours für Jung und Alt aufgebaut, um dort das Wissen über die Feuerwehren zu testen. Für jeden Teilnehmer gab es dabei selbstverständlich einen kleinen Preis. Interessiert schauten auch der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Hans Graulich und sein Stellvertreter Peter Adler zu. Adler hatte dabei einen gewissen Heimvorteil, als Bewohner und ehemaliger Kreisbrandmeister des Landkreises Harburg kannte er auch alle Gegebenheiten der Kreisfeuerwehren. Auch Funk und Fernsehen waren bei der Feuerwehr oftmals zu Gasts, unter anderem wurde Präsident Hans Graulich von Claus Lühr, dem Redaktionsleiter von Florian ZuSa zur Feuerwehrarbeit interviewt. Großes Staunen gab es auch bei den Vorführungen am Stand der VGH, hier wurde von Beamten der Berufsfeuerwehr Hannover unter anderem das richtige und das falsche Verhalten beim Brand eines Topfes Fett demonstriert, und so mancher Besucher bekam große Augen und zeigte Erstauen, als Wasser, das in das Fett hineingeschüttet wurde, mit einer gewaltigen Stichflamme verdampfte. Die niedersächsische Jugendfeuerwehr hatte ein großes Spielezelt aufgebaut, hier waren Kinder an der richtigen Adresse, wenn es um Spiele und Abwechslung ging. Ein Fahrsimulator war dabei ebenso vorhanden wie eine Bastelecke, wo man unter anderem Schlüsselanhänger basteln konnte. Die Kreisjugendfeuerwehr rundete schließlich die große Feuerwehrmeile ab. Goldschürfen war eines der Top-Angebote der Kreisjugendfeuerwehr mit Kreisjugendwart Detlef Schröder an der Spitze. Stets dicht umlagert war aber vor allem das Sumo-Ringen, hier wurden zwei „Kontrahenten“ in dicke Gummianzüge gezwängt und auf eine Matte geschickt. Wie dicke Käfer gingen die beiden dann nach der Freigabe aufeinander los, und viele der Zuschauer mussten unweigerlich lauthals lachen, wenn einer der beiden zu Boden ging, kam er doch ohne fremde Hilfe nicht wieder auf die und lag hilflos wie ein Käfer auf dem Rücken. Ebenfalls von großem Interesse, auch bei den Eltern, war das „Brandgewöhnungszelt“. Hier wurde ein Zelt mittels ungiftigen Disconebels völlig verqualmt, und jeder Interessierte konnte dann, nur mit einem Jugendfeuerwehrhelm „bewaffnet“ in das zelt. Durch eine umgebaute Mülltonne erfolgte der Einstieg in das Zelt. Dort waren in dem dichten Qualm unter anderem ein Sofa und andere Gegenstände aufgebaut, und nach dem Ausgang aus dem Zelt zeigten sich nicht nur die Kinder beeindruckt, was Feuerwehrleute im wirklichen Einsatzleben ableisten müssen. Ein dickes Lob aller Teilnehmer geht neben den Organisatoren auch an die vielen Freiwilligen insbesondere aus den Reihen der Feuerwehr, die sich rund um die Uhr um Parkplatzeinweisungen und auch Fahrdienste bestens gekümmert haben. Daneben war von Freitag Mittag bis Sonntag abend stets eine Bereitschaft der Winsener Feuerwehr am Feuerwehrhaus stationiert, um im Ernstfall schnell eingreifen zu können.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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August 2008 : Kreisfeuerwehrtag
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Stove Positiv begann der Jahresbericht des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes des Landkreises Harburg, Dieter Reymers, bei der Delegiertenversammlung im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages, ausgerichtet von der Feuerwehr Schwinde/Stove. Reymers vermeldete, dass die 108 Feuerwehren des Landkreises auch in diesem Jahr mit 4.586 aktiven Mitgliedern ausgestattet und somit leistungsfähig sind. „Zumindest mittelfristig sind wir damit gut aufgestellt“, machte Reymers dem anwesenden 265 Delegierten deutlich. Aber nach den positiven Aspekten folgten sogleich die mahnenden Worte, denn er stellte gleich nach diesen Zahlen die Frage, wie lange die Leistungsfähigkeit noch erhalten bleibt. Sowohl zunehmende Belastungen in den bürokratischen und technischen bereichen als auch langsam aufkommende erste Anzeichen des demografischen Wandels machen sich bemerkbar und es im gleichen Zug auch immer schwerer, ein Ehrenamt auszuüben. Aufgrund der Probleme in den bürokratischen und technischen Bereichen wird es zudem immer schwerer, Führungspositionen zu besetzen, so dass es mittlerweile Feuerwehren im Landkreis gibt, die keinen Ortsbrandmeister mehr finden. Reymers stellte an die anwesenden Vertreter der Bundes- und Landespolitik die Frage, ob es nötig sei, dass immer mehr neue Gesetze und Verordnungen den Feuerwehren das Leben immer schwerer machen. Als Beispiele nannte er die neue Vorschrift der Atemschutztauglichkeitsuntersuchung nach der G-26, die es erfordert, ein Blutbild abzugeben. „Das bedeutet gleichzeitig, nicht mehr nach Feierabend diese Untersuchung wahrzunehmen, sondern morgens während der Arbeit“, betonte der Vorsitzende. „Mit scheint, man will das Ehrenamt müde machen“, war sich Reymers sicher, besonders wenn die Vorschläge zu neuen Erlassen und Gesetzen von der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren ( AGBF ) kommen. Aus all diesen Vorschriften resultiert die Erkenntnis, dass es immer schwerer wird, eine Führungsposition zu übernehmen, und hier mahnte der Kreisbrandmeister, dringend Abhilfe zu schaffen. Ein Lob hatte der Kreisbrandmeister aber auch parat, denn mit der Einführung der Ehrenamtskarte sei ein erster Schritt in die richtige Richtung getan. Auch wenn seiner Ansicht nach noch Fehler in den Details erkennbar sind, so sei die Karte letztenendes doch ein guter Schritt, auch wenn der eine oder andere diese Karte als bürokratisches Monster verurteilt. Ein weiteres Prblem bei der Erreichung der Tagesalarmstärke und der Mitgliederzahl im Allgemeinen ist die Zugehörigkeit zur Metropolregion Hamburg. Tätglich verlasen den Landkreis 60.000 Pendler, die ihre Beschäftigung in Hamburg haben, darunter auch viele Feuerwehrleute. Mit der Zunahme der geburtenschwachen Jahrgänge wird die Mitgliederzahl auch nicht unbedingt gestärkt, so das gerade für dieses Problem der sinkenden Mitgliederzahl einhergehend mit der Nähe zur Großstadt Hamburg mit Gerhard Weisschnur, dem Leiter der Arbeitsgemeinschaft Ehrenamt im Arbeitskreis V der deutschen Innenministerkonferenz ein bedeutsamer Redner gefunden werden konnte, der einige interessante Lösungsansätze zur Verringerung dieses wachsenden Problems geben konnte. Seinen Berechnungen zufolge wird die Bevölkerung Deutschlands in den kommenden 40 Jahren umkehrbar um zehn Millionen Menschen sinken, und dieses hat dann auch Auswirkungen auf die Feuerwehren. Hier wird der Mitgliederbestand jährlich um ein Prozent sinken, so die Berechnungen des Dozenten. „Wir sind am Beginn einer schneller werdenden Entwicklung der sinkenden Mitgliederzahlen, diesem muss Einhalt geboten werden“, machte Weisschnur deutlich. Neben diesen Berechnungen hatte Weisschnur Lösungsansätze parat, die ein Absinken der Mitgliederzahlen verhindern könnte. Zum Einen sollen seinen Erkenntnissen zufolge mehr Zielgruppen für die Feuerwehren angesprochen werden. „Warum wollen wir nicht noch mehr Frauen in die Feuerwehr aufnehmen, auch Kindergruppen sollten verstärkt gegründet werden, und nicht zuletzt könnten auch mehr Migranten geworben werden“, zeigte er Lösungsvorschläge auf. Das wichtigste Ziel jedoch, den Mitgliederbestand stabil zu halten, sei es, dass sich die Führungskräfte um die schon vorhandenen Mitlieder kümmern und sie fördern und fordern. „Dies muss oberstes Ziel sein, denn so haben dann alle was davon“, betonte Weisschnur. Er forderte, dass sich alle den gesellschaftlichen Änderungen stellen und diese annehmen mögen, „Denn so hat die Zukunft eine große Chance“, machte er abschließend klar Langanhaltender Applaus der Delegierten zeigte, dass die Worte des Dozenten großen Anklang fanden. Ein kritisches Wort richtete Kreisbrandmeister Dieter Reymers schließlich noch an die Adresse der Führungsebenen der Hamburger Behörden. Nach der kritischen Äußerung der Umweltbehörde, man habe im Fall der Schiffshavarie vom 16. Juli den Landkreis und dam it die Feuerwehr telefonisch nicht erreichen können, zeugten nach Ansicht des Kreisbrandmeisters nicht von einem ernsthaften Willen einer Kooperation. Man müsse auf Augenhöhe miteinander umgehen können, denn auch im Landkreis Harburg gibt es Spezialkräfte, die für Einsatzlagen wie dieser geschult und bestens ausgebildet sind. Hier müsse Abhilfe geschaffen werden, die von einem ernsthaften Willen durchsetzt sind, dass solche Vorkommnisse professioneller von Seiten der Hamburger Behörden abgearbeitet werden und der Landkreis Harburg nicht erst dreieinhalb Stunden nach einer solchen Schiffshavarie Kenntnis davon erhält. In ihren Grußworten bedankten sich Landrat Joachim Bordt, die Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn ( SPD ) und der Landtagsabgeordnete Andre Wiese ( CDU ) für die geleistete Arbeit in den Feuerwehren und betonten, dass sie sich weiter stark für die Belange der Feuerwehren im Landkreis Harburg einsetzen werden. Wahlen, Ehrungen, Ernennungen und Verabschiedungen rundeten die gelungene Delegiertenversammlung schließlich ab. Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurde dabei der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Halvesbostel, Georg Stöver ausgezeichnet. Er ist seit 1989 Ortsbrandmeister der Feuerwehr Halvesbostel, zudem hat Stöver seit 2001 da Amt als stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hollenstedt inne. Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielt weiterhin der langjährige Ausbildungsleiter der Samtgemeinde Hanstedt, Jörg Gehrigk aus Schierhorn. Gehrigk war 25 Jahre Ausbildungsleiter der Samtgemeinde Hanstedt, und 20 Jahre agierte er weiterhin als Schiedsrichter bei Wettbewerben. Weiter wurde Peter Lühr aus Ashausen zum Ehrenmitglied ernannt. Mit einem Geschenk wurde der noch amtierende leitende Notfallseelsorger, Pastor Christoph Herbold aus Fliegenberg verabschiedet, er hatte seit 2004 das Amt als leitender Notfallseelsorger im Landkreis Harburg inne und wechselt aus familiären Gründen zum Ende des Jahres nach Wolfsburg. Reymers bedankte sich bei dem Pastor für die geleistete Arbeit und wünschte ihm alles Gute. Bei Wahlen wurden dann weiterhin Kreispressewart Matthias Köhlbrandt, Kassenwart Michael Boer und Schriftführer Dieter Tschorschke jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden weiterhin Kreisstabführerin Anke-Rea Conrad und Kreisbrandschutzerziehern Karsten Meinecke. Mit einem feierlichen Akt sind im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages auf dem Festplatz am Stover Holz 178 neue Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis Harburg für den Dienst in der Feuerwehr verpflichtet worden. Unter den Augen von vielen Zuschauern und Ehrengästen sowie vielen stolzen Eltern wurden die neuen Feuerwehrmänner und –frauen im Beisein von Landrat Joachim Bordt durch Kreisbrandmeister Dieter Reymers für den Dienst in den Wehren verpflichtet. „Die jungen Feuerwehrleute sind unsere Zukunft, und ich danke allen neuen Feuerwehrleuten dafür, dass sie sich bereit erklärt haben, ehrenamtlich Dienst am Nächsten zu verrichten“, machte Landrat Joachim Bordt in seiner Ansprache klar. Kreisbrandmeister Dieter Reymers ermunterte alle neuen Feuerwehrleute, sich der großartigen Sache vollends zu widmen und betonte, dass alle aktiven Feuerwehrleute stets helfend zur Seite stehen, wenn es in den Anfangsmoneten Fragen oder benötigte Hilfestellungen aller Art geben sollte. Gleichwohl ermahnte er die neuen Feuerwehrleute aber auch, stets Kameradschaft zu halten und den Dienst in der Feuerwehr als eine große Ehre zu betrachten. Im festlichen Rahmen wurden die jungen Feuerwehrleute, die vor kurzem ihre Truppmann Ausbildung Teil 1 absolviert haben, in den Reihen der Feuerwehr begrüßt und nach dem offiziellen Teil wurden sie dann bei einem Empfang im Festzelt von den aktiven Feuerehrleute herzlich für erste Fachgespräche in Empfang genommen. In den nächsten Monaten werden sie dann den zweiten Teil ihrer Truppmann Ausbildung absolvieren. Die feierliche Verpflichtung war aber sicherlich schon ein Höhepunkt ihrer nochjungen Karriere. Die erste Gruppe der Feuerwehr Schwinde/Stove und die zweite Gruppe der Feuerwehr Pattensen waren die diesjährigen Kreissieger bei den Kreiswettbewerben anlässlich des Kreisfeuerwehrtages, ausgerichtet von der Feuerwehr Schwinde/Stove. Auf dem Wettbewerbsplatz am Stover Holz boten die beiden siegreichen Gruppen vor zahlreichen Zuschauern die besten Gesamtleistungen und konnten sich so den ersten Platz in ihrer jeweiligen Wertungsklasse sichern. Die Gruppe Schwinde/Stove 1 verwies in der Wertungsklasse 1 ( wasserführende Fahrzeuge ) die Gruppen aus Egestorf und Laßrönne 1 auf die weiteren Plätze, bei der Wertungsklasse 2 ( nicht wasserführende Fahrzeuge ) setzte sich die siegreiche zweite Gruppe aus Pattensen vor den Gruppen Klecken 1 und Pattensen 1 durch. Insgesamt waren 35 Feuerwehr-Wettbewerbsgruppen bei bestem Sommerwetter und auf einem von der gastgebenden Feuerwehr Schwinde/Stove hervorragend vorbereiteten Wettbewerbsplatz an den Start gegangen. Unter den kritischen Blicken eines vielköpfigen Wertungsrichterteams mit Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mundt an der Spitze mussten alle Gruppen dabei einen dreiteiligen Löschangriff, der in einem Teil von allen Gruppen von einem Turm durchgeführt werden musste, absolvieren. Dieses gelang den siegreichen Gruppen am besten, und mit viel Stolz nahm die siegreiche Gruppe Pattensen 2 am Ende auch noch den Wanderpokal als Feuerwehr-Gruppe mit der schnellsten Zeit entgegen. I, Rahmen der Siegerehrung bedankten sich Kreisbrandmeister Dieter Reymers und Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mundt für die fair durchgeführten Wettbewerbe und lobten die ausrichtende Wehr Schwinde-Stove für den hervorragenden Wettbewerbsplatz. Parallel zu den Kreiswettbewerben hatte die Feuerwehr Schwinde/Stove auch ein prächtiges Familienfest auf die Beine gestellt. Kinderkarussell, ein reichhaltiges Kaffe- und Kuchenbuffet und eine Hüpfburg lockten Jung und Alt gleichermaßen an. Hunderte Besucher nahmen dieses hervorragende Angebot dankbar an. Und so mancher, der sich Pfunde abtrainieren wollte, war beim „Hau den Lukas“ genau richtig, hier konnte nach Herzenslust auf die Pauke gehauen werden.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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September 2008 : Neue Flugzeuge für den LFV
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Lüneburg Als einen sehr guten Tag für die Menschen und Tiere im Land Niedersachsen bezeichnete der Präsident des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes, Hans Graulich den Moment, als er von Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann offiziell die beiden neuen Flugzeuge vom Typ Cessna 206 H für den Flugdienst des Verbandes entgegen nahm. Mit einer Feierstunde wurde damit die neue Ära bei der fliegenden Feuerwehr eingeläutet, zu der Feuerwehrleute und politische Vertreter aller Gremien aus ganz Niedersachsen auf den Flugplatz in Lüneburg gekommen waren. Innenminister Uwe Schünemann bedankte sich bei allen derzeit aktiven 22 Piloten, 28 Forstflugbeobachtern und 51 Feuerwehr-Flugbeobachtern für ihr Engagement und die Bereitschaft, bei der Verhinderung von Waldbrandkatastrophen wie der von 1975 aktiv mitzuwirken. Er hob vor den geladenen Gästen die Bedeutung der Feuerwehrflieger in Niedersachsen hervor und betonte ausdrücklich, dass viele andere Bundesländer Niedersachsen um diesen hervorragend funktionierenden Frühwarndienst beneideten. Dieses machte auch der Leiter des Flugdienstes, Regierungsbrandmeister Werner Meyer deutlich. Seinen Angaben zufolge waren die drei bisher eingesetzten Flugzeuge des Verbandes vom Typ Cessna 172 bzw. Cessna 182 allein in den letzten fünf Jahren bei 319 Brandeinsätzen aus der Luft beteiligt, 98 Brände wurden von den Fliegern in der Entstehungsphase entdeckt und gemeldet. Da die bisherigen Maschinen, die zwischen 1971 und 1977 erbaut wurden, mittlerweile stark überaltert waren und den heutigen technischen Anforderungen nur noch mit allergrößter Mühe entsprachen, wurden vor fünf Jahren die ersten Ideen zur Beschaffung neuer Maschinen entwickelt. In Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen, das für die beiden jetzt in Dienst gestellten Maschinen insgesamt 600.000 Euro finanzierte, und den öffentlichen Versicherern, die die fehlende Summe zu dem Gesamtpreis beider Maschinen im Gesamtwert von 860.000 Euro beisteuerte, wurde die Beschaffung von zwei neuen Maschinen verwirklicht. Die beiden im vergangenen Jahr erbauten Maschinen haben jeweils 300 PS Motorstärke, eine Spannweite von 10,60 Metern und fliegen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 240 km/h normalerweise in 4.000 Metern Höhe. Ausgestattet sind die neuen Cessna dabei mit vielerlei Technik, Herzstück ist dabei das Garmin G 100 Flight-Management System mit einem 3-Achs Autopiloten. Die Cessna ist fünfsitzig, im Flugfall werden aber nur bis zu vier Plätze besetzt, der fünfte Platz dient als Stauraum für technische Ausrüstungsgegenstände wie Kameras, Notebooks und persönlichen Utensilien der Flugzeuginsassen. Eingesetzt werden die Maschinen bei einer Waldbrandwarnstufe von vier bis fünf und/oder wenn es brennt. Präsident Graulich bedankte sich bei den Machern für diese Beschaffung, forderte aber zugleich auch die Ersatzbeschaffung der dritten Maschine, die noch offen ist. „Hier können und müssen wir weiter am Ball bleiben, damit die Sicherheit aller Menschen und auch Tiere weiter gewährleistet ist“, forderte der Präsident abschließend. Die beiden neuen Maschinen werden auf den Stützpunkten in Peine und Lüneburg eingesetzt, die Lüneburger Maschine war in diesem Jahr bereits 140 Flugstunden im Einsatz und hat sich bezahlt gemacht. Besondere Erwähnung fand bei der Übergabe aber auch die Eigenleistung der „Feuerwehr-Flieger“, die pro Maschine gut 90 Stunden Vorarbeit geleistet haben und Roharbeiten am Rumpf durchführten.
Pressestelle KFV LK Harburg Matthias Köhlbrandt, KPW
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November 2008 : Erste Gemeinde mit zwei GBM-V
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Seevetal. Als erste Gemeindefeuerwehr des Landkreises Harburg wird die Feuerwehr Seevetal ab 2009 von einem dreiköpfigen Brandmeisterteam angeführt. Diese Erweiterung ist notwendig geworden, da die Aufgaben und Anforderungen an die Führungskräfte immer vielfältiger und anspruchsvoller werden. Gleichzeitig steht den Feuerwehrleuten, die sich bereit erklären verantwortungsvolle ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen zumeist aus beruflichen Gründen nur eine begrenzte Zeit hierfür zur Verfügung. Nachdem Seevetals bisheriger stellvertretender Gemeindebrandmeister Siegfried Behr aus Altersgründen ab 2009 für das Amt nicht mehr zur Verfügung stehen kann wurde aus diesen Gründen beschlossen zukünftig statt Einem zwei stellvertretende Gemeindebrandmeister zu wählen. Während der Kommandositzung der Feuerwehr Seevetal am 7. Oktober wurden nun Rainer Wendt aus Meckelfeld und Andreas Brauel aus Ohlendorf von den Seevetaler Ortsbrandmeistern und deren Stellvertretern für diese Posten gewählt und inzwischen auch durch den Feuerschutzausschuss der Gemeinde bestätigt. Nachdem am 16. Dezember noch der Gemeinderat die Ernennungen bestätigen muss kann das neue Führungsteam mit Gemeindebrandmeister Günther Ehrhorn an der Spitze dann zum Jahreswechsel die Arbeit aufnehmen. Rainer Wendt ist bisher stellvertretender Ortsbrandmeister der Stützpunktfeuerwehr Meckelfeld. Der 37-jährige Brandmeister ist seit 1988 in der Feuerwehr Meckelfeld aktiv und war vor seiner Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister 1996 als Gerätewart engagiert. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Neben der Feuerwehr ist der Elektro-Mechaniker überzeugter HSV-Fan seit er in der Jugend aktiv Fußball gespielt hat. Andreas Brauel ist bisher stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ohlendorf. Der 45-jährige Oberlöschmeister ist dort seit 1974 aktiv und war vor seiner Wahl zum stellvertretenden Ortsbrandmeister als Gruppenführer, bzw. stellvertretender Gruppenführer engagiert. Der selbstständige Zimmermeister ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Zukünftig will sich das neue Führungsteam gemeinsam der Herausforderung stellen, die mehr als 600 aktiven Feuerwehrleute aus den 15 Ortsfeuerwehren der Gemeinde Seevetal anzuführen.
Jochen Sievers GPW-V Seevetal
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