B I L D E R










Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und fing auslaufende Kraftstoffe auf.

Bilder: Arne Behrens
Text: Arne Behrens



02. Oktober 2004

Verkehrsunfall

Zu einem schweren Unfall, mit erheblichen Ausmaßen, kam es am Samstagmittag, den 2.10.04, gegen 13.00 Uhr auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Bispingen in Fahrtrichtung Hannover.

Bei ca. Kilometer 47,5 kam ein Kleintransporter aus Hamburg nach rechts von der Fahrbahn ab und rammte dabei ein aus Hanstedt stammenden Sattelzug. Der 38tonnen Sattelzug kam dabei von der Fahrbahn ab, durchbrach die rechte Leitplanke und stürzte dabei auf die Beifahrerseite. Im Liegen drang dann noch ein Baum in Höhe der Windschutzscheibe des Fahrerhauses ein. Der Hamburger Kleintransporter überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Insassen des Kleintransporters konnten mit leichten Verletzungen aus ihrem Fahrzeug sich selber befreien sowie verlassen. Die beiden Insassen des Sattelzuges wurden von einem hinter ihnen fahrenden LKW- Fahrer aus dem Wrack befreit. Der Beifahrer wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Fahrer des LKW hingegen zog sich schwerste Verletzungen zu und wurde nach umfangreicher medizinischer Erstversorgung mit dem SAR 71 Rettungshubschrauber aus Hamburg ins UK Eppendorf geflogen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Egestorf sicherte die Einsatzstelle und pumpte insgesamt 400 Liter Diesel aus dem leckgeschlagenen Tank des LKW ab.
Für die Landung sowie anschließend startenden Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn in Richtung Hannover kurze Zeit voll gesperrt werden. Der Chef des Hanstedter Speditionsunternehmens Lüllau, Peter Lüllau, eilte nach Bekannt werden des Unfalls mit einem seiner Mitarbeiter zur Unfallstelle. Er schätzte den Schaden an seinem Fahrzeug sowie der teuren Ladung, die aus mehreren Spezial- Gabelstaplern der Firma Jungheinrich bestand, auf über 500.000 Euro. Peter Lüllau und sein Mitarbeiter bargen anschließend sehr betroffen die persönlichen Wertsachen seines Fahrers sowie dessen Beifahrer aus dem völlig zerstörten Fahrerhaus des LKW’s. Wie hoch der Schaden insgesamt ist, steht noch nicht fest. Warum der Kleintransporter in die Seite des 38tonners fuhr, versucht jetzt die Autobahnpolizei Fallingbostel zu klären. Für die Dauer der Rettungs-, Sicherungs- und Bergungsarbeiten staute sich der Verkehr zurück bis zur Anschlussstelle Evendorf.